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M&G (Lux) Dynamic Allocation Fund: Multi-Asset 2019 - Comeback der Aktie
18.02.19 13:30
M&G Investments
London (www.fondscheck.de) - Es hat nicht viele gute Nachrichten gebraucht, um die Aktienkurse Anfang dieses Jahres wieder anzukurbeln, so Juan Nevado, Fondsmanager des M&G (Lux) Dynamic Allocation Fund bei M&G Investments.
Allein durch die Andeutung der US-Notenbank, in Zukunft bei ihren Zinserhöhungen nicht mehr so aggressiv zu sein, sondern eher einen "geduldigeren" Ansatz zu verfolgen, dürfte einigen Anlegern ein Stein vom Herzen gefallen sein. Denn bei den Börsenturbulenzen im Februar und Oktober letzten Jahres habe die Sorge, welche negativen Effekte steigende US-Zinsen auf die Aktienbewertungen haben würden, aus Sicht der Experten eine zentrale Rolle gespielt.
Eine globale Rezession würden die Experten aus heutiger Sicht für unwahrscheinlich halten - trotz des langsameren Wirtschaftswachstums und vorsichtigeren Prognosen der Analysten zu Unternehmensgewinnen. Die Frage werde sein, ob sich der tiefgreifende Pessimismus über den Zustand der Weltwirtschaft dieses Jahr fortsetzen werde.
Bemerkenswert sei doch, dass die Anleger - insbesondere in Ländern wie Deutschland, Japan und Südkorea - positive Entwicklungen wie steigende Unternehmensgewinne, Fortschritte in der Corporate Governance oder die allgemeine Verbesserung der Binnenwirtschaft in Japan weitgehend ignoriert hätten. Stattdessen hätten sogar viele Schwarzmaler den Rückgang des Wirtschaftswachstums in Ländern wie den USA (von einem sehr hohem Niveau) für Anzeichen eines baldigen Absturzes gehalten. In Folge habe zum Beispiel der Topix, der Index japanischer Großunternehmen wie Toyota und Mitsubishi, im vergangenen Jahr rund 17% seines Börsenwertes verloren.
Wo lägen die Investmentchancen 2019? Interessanterweise sei die Stimmung der Anleger, ähnlich wie 2016, immer noch negativ. Die damit einhergehende Zurückhaltung habe zu attraktiven Bewertungen an vielen Aktienmärkten außerhalb der USA geführt. Deshalb würden die Experten Japan, Asien im Allgemeinen und die europäischen Märkte mögen. Außerdem könnten einige branchenspezifische US-Werte wie etwa Biotechnologie und Banken für eine gewisse Kapitalstreuung sorgen.
Festverzinsliche Anlagen würden die Experten für eher schlecht bewertet halten. So seien beispielsweise 10-jährige japanische Staatsanleihen nahezu negativ verzinst und würden, ähnlich wie deutsche und britische Staatsanleihen, wenig Möglichkeiten zur Portfoliodiversifizierung bieten. Attraktiver seien da US-Treasuries sowie einige Schwellenländer, wie beispielsweise Mexiko, Indonesien, Brasilien und Südafrika. (18.02.2019/fc/a/f)
Allein durch die Andeutung der US-Notenbank, in Zukunft bei ihren Zinserhöhungen nicht mehr so aggressiv zu sein, sondern eher einen "geduldigeren" Ansatz zu verfolgen, dürfte einigen Anlegern ein Stein vom Herzen gefallen sein. Denn bei den Börsenturbulenzen im Februar und Oktober letzten Jahres habe die Sorge, welche negativen Effekte steigende US-Zinsen auf die Aktienbewertungen haben würden, aus Sicht der Experten eine zentrale Rolle gespielt.
Bemerkenswert sei doch, dass die Anleger - insbesondere in Ländern wie Deutschland, Japan und Südkorea - positive Entwicklungen wie steigende Unternehmensgewinne, Fortschritte in der Corporate Governance oder die allgemeine Verbesserung der Binnenwirtschaft in Japan weitgehend ignoriert hätten. Stattdessen hätten sogar viele Schwarzmaler den Rückgang des Wirtschaftswachstums in Ländern wie den USA (von einem sehr hohem Niveau) für Anzeichen eines baldigen Absturzes gehalten. In Folge habe zum Beispiel der Topix, der Index japanischer Großunternehmen wie Toyota und Mitsubishi, im vergangenen Jahr rund 17% seines Börsenwertes verloren.
Wo lägen die Investmentchancen 2019? Interessanterweise sei die Stimmung der Anleger, ähnlich wie 2016, immer noch negativ. Die damit einhergehende Zurückhaltung habe zu attraktiven Bewertungen an vielen Aktienmärkten außerhalb der USA geführt. Deshalb würden die Experten Japan, Asien im Allgemeinen und die europäischen Märkte mögen. Außerdem könnten einige branchenspezifische US-Werte wie etwa Biotechnologie und Banken für eine gewisse Kapitalstreuung sorgen.
Festverzinsliche Anlagen würden die Experten für eher schlecht bewertet halten. So seien beispielsweise 10-jährige japanische Staatsanleihen nahezu negativ verzinst und würden, ähnlich wie deutsche und britische Staatsanleihen, wenig Möglichkeiten zur Portfoliodiversifizierung bieten. Attraktiver seien da US-Treasuries sowie einige Schwellenländer, wie beispielsweise Mexiko, Indonesien, Brasilien und Südafrika. (18.02.2019/fc/a/f)


