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M&G Global Emerging Markets Fund: Innovation eröffnet neue Anlagechancen in den Schwellenländern
23.10.13 14:16
M&G Investments
London (www.fondscheck.de) - Innovation sowie Forschung und Entwicklung eröffnen laut Matthew Vaight, dem Manager des M&G Global Emerging Markets Fund, neue Anlagechancen in den Schwellenländern, so die Experten von M&G Investments.
So würden immer mehr Unternehmen im großen Stil in Forschung und Entwicklung oder den Aufbau ihrer Marke investieren. Damit würden sie unterstreichen, dass Innovationsfähigkeit sowie die Entwicklung ausgefeilter technologischer Produkte für sie von zentraler Bedeutung sei.
"In der Vergangenheit neigten Unternehmen aus den Schwellenländern dazu, mit ihren Mitbewerbern aus den Industriestaaten lediglich über die Kosten zu konkurrieren. Mittlerweile erkennen sie aber, dass sie sich nicht dauerhaft auf niedrige Löhne, günstige Währungen oder Protektionismus verlassen können. So sind sich viele Firmen inzwischen der Notwendigkeit bewusst, komplexe und innovative Produkte anzubieten, um wettbewerbsfähig zu bleiben", erkläre Vaight. Indem sie nun eher über die Qualität anstatt über den Preis konkurrieren würden, sollten diese Unternehmen in der Lage sein, zu expandieren, ihre Gewinnmargen und ihre Profitabilität zu sichern sowie nachhaltigere Geschäftsmodelle zu entwickeln, so der Schwellenländer-Experte.
Investitionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung seien in den Schwellenländern zuletzt deutlich gestiegen. "So haben sich beispielsweise die entsprechenden Ausgaben in China und Indien zwischen 2007 und 2012 insgesamt verdoppelt", erkläre Vaight und ergänzt: "Insgesamt klettern die Forschungs- und Entwicklungsausgaben in den Schwellenländern momentan schneller nach oben als in den Industriestaaten, wenngleich ausgehend von einer niedrigeren Ausgangsbasis. Und diese Investitionen zeigen bereits konkrete Ergebnisse. So ist die Zahl der Patentanmeldungen in China in den letzten Jahren gestiegen. Damit hat China die USA bereits überholt."
Aus Sicht des Fondsmanagers würden Innovationsfähigkeit und die Entwicklung hin zu komplexen und technologisch hoch entwickelten Produkten nicht nur Unternehmen, sondern auch Anlegern eine Vielzahl von Chancen eröffnen. Nach Einschätzung des Experten sollten Investoren ihre Aufmerksamkeit aber nicht ausschließlich auf den Umfang des Forschungsbudgets einer Firma richten.
"Vielmehr interessiert es uns, wie erfolgreich in diesen Bereich investiert worden ist. Ob also die höheren Forschungsausgaben auch zu steigenden Einnahmen geführt haben. Dadurch können wir feststellen, wie effektiv diese Investitionen wirklich sind. In erster Linie sollten die Unternehmen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bündeln, um so ein robustes Geschäftsmodell zu entwickeln, anstatt lediglich nach Möglichkeiten für Kostensenkungen zu suchen. Unserer Meinung nach gelingt dies am besten, indem man sich auf die Segmente Produktentwicklung, Markenaufbau und Marketing konzentriert. Der aktuelle Erfolg der Smartphones von Samsung beispielsweise illustriert, wie wirkungsvoll die Kombination aus spannenden Produkten und einer tollen Marke sein kann", sage Vaight.
Zwei weitere Beispiele für Unternehmen, die die Bedeutung von immateriellen Vermögenswerten wie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten oder des Markennamens in ihrem Geschäftsmodell nutzen würden, seien zwei chinesische Firmen: Mindray Medical und Hollysys Automation Technologies. "Mindray Medical hat sich von einem Technologieanbieter für die medizinische Grundversorgung zu einem Produzenten von Spitzentechnologie gewandelt, der innovative Produkte herstellt und über China hinaus auch in den USA, Europa sowie in den Schwellenländern erfolgreich expandiert. Hollysys Automotion Technologies gehört in seiner Sparte mittlerweile zu den weltweit führenden Akteuren. Diese Firma bietet komplexe Steuerungsgeräte und Warnsysteme für Industrieanlagen, Eisenbahnen sowie die Atomindustrie an und wird inzwischen auch im Ausland zunehmend wahrgenommen."
Der M&G Global Emerging Markets Fund werde bereits seit seiner Auflegung im Februar 2009 von Matthew Vaight gemanagt. Der Fondsmanager setze eine disziplinierte Anlagestrategie nach dem BottomUp-Ansatz um und halte dabei nach unterbewerteten Unternehmen Ausschau, die in der Lage sein sollten, ihre Kapitalrenditen auf Dauer entweder zu steigern oder zumindest zu erhalten. Seit seiner Auflegung habe der Fonds im Durchschnitt eine Rendite von 16,7% p.a. erzielt und sich damit besser entwickelt als sein Referenzindex, der MSCI Emerging Markets-Index, der ein durchschnittliches Plus von 14,4% pro Jahr vorgelegt habe. Das Fondsvolumen betrage derzeit 1,29 Mrd. Euro. (23.10.2013/fc/a/f)
So würden immer mehr Unternehmen im großen Stil in Forschung und Entwicklung oder den Aufbau ihrer Marke investieren. Damit würden sie unterstreichen, dass Innovationsfähigkeit sowie die Entwicklung ausgefeilter technologischer Produkte für sie von zentraler Bedeutung sei.
"In der Vergangenheit neigten Unternehmen aus den Schwellenländern dazu, mit ihren Mitbewerbern aus den Industriestaaten lediglich über die Kosten zu konkurrieren. Mittlerweile erkennen sie aber, dass sie sich nicht dauerhaft auf niedrige Löhne, günstige Währungen oder Protektionismus verlassen können. So sind sich viele Firmen inzwischen der Notwendigkeit bewusst, komplexe und innovative Produkte anzubieten, um wettbewerbsfähig zu bleiben", erkläre Vaight. Indem sie nun eher über die Qualität anstatt über den Preis konkurrieren würden, sollten diese Unternehmen in der Lage sein, zu expandieren, ihre Gewinnmargen und ihre Profitabilität zu sichern sowie nachhaltigere Geschäftsmodelle zu entwickeln, so der Schwellenländer-Experte.
Aus Sicht des Fondsmanagers würden Innovationsfähigkeit und die Entwicklung hin zu komplexen und technologisch hoch entwickelten Produkten nicht nur Unternehmen, sondern auch Anlegern eine Vielzahl von Chancen eröffnen. Nach Einschätzung des Experten sollten Investoren ihre Aufmerksamkeit aber nicht ausschließlich auf den Umfang des Forschungsbudgets einer Firma richten.
"Vielmehr interessiert es uns, wie erfolgreich in diesen Bereich investiert worden ist. Ob also die höheren Forschungsausgaben auch zu steigenden Einnahmen geführt haben. Dadurch können wir feststellen, wie effektiv diese Investitionen wirklich sind. In erster Linie sollten die Unternehmen ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bündeln, um so ein robustes Geschäftsmodell zu entwickeln, anstatt lediglich nach Möglichkeiten für Kostensenkungen zu suchen. Unserer Meinung nach gelingt dies am besten, indem man sich auf die Segmente Produktentwicklung, Markenaufbau und Marketing konzentriert. Der aktuelle Erfolg der Smartphones von Samsung beispielsweise illustriert, wie wirkungsvoll die Kombination aus spannenden Produkten und einer tollen Marke sein kann", sage Vaight.
Zwei weitere Beispiele für Unternehmen, die die Bedeutung von immateriellen Vermögenswerten wie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten oder des Markennamens in ihrem Geschäftsmodell nutzen würden, seien zwei chinesische Firmen: Mindray Medical und Hollysys Automation Technologies. "Mindray Medical hat sich von einem Technologieanbieter für die medizinische Grundversorgung zu einem Produzenten von Spitzentechnologie gewandelt, der innovative Produkte herstellt und über China hinaus auch in den USA, Europa sowie in den Schwellenländern erfolgreich expandiert. Hollysys Automotion Technologies gehört in seiner Sparte mittlerweile zu den weltweit führenden Akteuren. Diese Firma bietet komplexe Steuerungsgeräte und Warnsysteme für Industrieanlagen, Eisenbahnen sowie die Atomindustrie an und wird inzwischen auch im Ausland zunehmend wahrgenommen."
Der M&G Global Emerging Markets Fund werde bereits seit seiner Auflegung im Februar 2009 von Matthew Vaight gemanagt. Der Fondsmanager setze eine disziplinierte Anlagestrategie nach dem BottomUp-Ansatz um und halte dabei nach unterbewerteten Unternehmen Ausschau, die in der Lage sein sollten, ihre Kapitalrenditen auf Dauer entweder zu steigern oder zumindest zu erhalten. Seit seiner Auflegung habe der Fonds im Durchschnitt eine Rendite von 16,7% p.a. erzielt und sich damit besser entwickelt als sein Referenzindex, der MSCI Emerging Markets-Index, der ein durchschnittliches Plus von 14,4% pro Jahr vorgelegt habe. Das Fondsvolumen betrage derzeit 1,29 Mrd. Euro. (23.10.2013/fc/a/f)


