M&G American Fund im Fokus


03.07.08 14:34
M&G Investments

London (aktiencheck.de AG) - Am 4. Juli feiern die Amerikaner wieder mit Sternenbannern, Feuerwerk und Umzügen ihren Independence Day, so die Experten von M&G Investments zum M&G American Fund.

Man stelle sich aber die Frage, ob es auch für Anleger in US-Aktien Grund zum Feiern gebe. Diese Frage stelle sich vor dem Hintergrund einer anhaltenden konjunkturellen Abkühlung in den USA, ihrer Folgen für den Aktienmarkt und der Bemühungen der Federal Reserve, die steigende Inflation einzudämmen.

Aled Smith, der von Citywire mit "A" benotete Manager des 1,4 Milliarden Euro schweren M&G American Fund, finde auch im aktuellen Umfeld Anlass zur Freude am US-Aktienmarkt. Er konzentriere sich bei der Titelauswahl auf einen Bottom-up-Ansatz und orientiere sich dabei an der Kapitalrendite als Schlüsselindikator für die Leistung eines Unternehmens.

"Als Stockpicker bin ich darauf fokussiert, das einzelne Unternehmen umfassend zu analysieren; das volkswirtschaftliche Umfeld bewerte ich hingegen nicht. Mein Ziel ist es Unternehmensführungen zu unterstützen, die unsere Einstellung zur Schaffung von Shareholder Value teilen, aber deren Potenzial für eine Verbesserung der Renditen oder hohe nachhaltige Renditen vom breiteren Markt noch nicht erkannt wird. Dabei ist es nötig, das "Rauschen" des Markts zu überhören."

In Anbetracht eines Anlageuniversums von rund 5.000 US-amerikanischen Titeln gebe es immer Unternehmen, die positive, wertschaffende Maßnahmen ergreifen würden. Es dauere häufig eine Weile, bis der Markt die Reichweite dieser Maßnahmen erkenne. Daraus ergebe sich für Aled Smith die Chance, dieses Potenzial auszunutzen und damit Mehrwert für den Fonds zu schaffen.

Smith weiter: "Unternehmen, die bereit sind, die notwendigen internen Veränderungen umzusetzen, externe Entwicklungen zu nutzen oder erfolgreiche F&E-Initiativen anzustoßen, können hervorragende Anlagekandidaten sein, wenn ihre Kapitalrendite steigt. Auch unterbewertete Geschäftsmodelle - d.h. Qualitätsunternehmen, deren hohe Renditen die Kapitalkosten übersteigen und die damit Wert schaffen, dies aber vom Markt nicht angemessen bewertet wird - kommen für den Fonds infrage. Eine Anlagestrategie, die diese unterschiedlichen Merkmale von Unternehmen kombiniert, kann Investoren in allen Phasen des Konjunkturzyklus eine gute Wertentwicklung bieten."

Zu den Unternehmen mit steigenden Kapitalrenditen würden zum Beispiel zählen: Methanex, der weltgrößte Methanolproduzent, sei ein führendes Unternehmen in einer sich konsolidierenden Branche. Die Geschäftsführung habe ineffiziente Kapazitäten reduziert und sich auf Bereiche mit niedrigen Produktionskosten konzentriert und habe dabei bereits ein hohes Maß an Kapitaldisziplin unter Beweis gestellt. Trotz einer guten Ausgangsbasis im Hinblick auf steigende Nachfrage bei knappem Angebot habe der Markt den Wert von Methanex' Vermögensbestand bisher noch nicht erkannt. Das mache das Unternehmen zu einem außerordentlich attraktiven Anlageobjekt für den M&G American Fund.

BorgWarner, der weltgrößte Hersteller von Automatikgetriebeteilen, sei ein führender Anbieter treibstoffsparender und emissionsarmer Motorenteile und Antriebsaggregate. Kfz-Hersteller sähen sich zunehmend strengeren aufsichtsrechtlichen Regelungen gegenüber. Hinzu komme verstärkter Druck, die Treibstoffeffizienz zu erhöhen und Abgase zu verringern. Als Marktführer in diesem Bereich dürfte BorgWarner daher von der weiteren Nachfrageentwicklung profitieren. Die Erfolgsbilanz des Unternehmens und sein Auftragsbestand würden darauf hindeuten, dass sich die Bewertung trotz des derzeitigen Pessimismus des Markts, der sich vor allem am Aktienkurs zeige, verbessern werde.

Der M&G American Fund zähle mit seiner Wertentwicklung über drei bzw. fünf Jahre zum obersten Quartil im Morningstar-Sektor Aktien Nordamerika. (03.07.2008/fc/a/f)