MLIIF Global Allocation Euro Hedged im Fokus


03.09.07 11:46
Euro fondsxpress

München (aktiencheck.de AG) - Mehr als 700 Einzeltitel aus unterschiedlichen Anlageklassen, ein verwaltetes Vermögen von rund 7,7 Milliarden Euro und ein zehnköpfiges Management-Team mit einer durchschnittlichen Investmenterfahrung von 19 Jahren - nur wenige Fonds können mit ähnlich beeindruckenden Eckdaten aufwarten wie der Global Allocation Fund der amerikanischen Investmentgesellschaft BlackRock Merrill Lynch, so die Experten von "Euro fondsxpress".

Zu allem Überfluss glänze er seit seiner Auflegung vor zehn Jahren auch noch mit einer guten Performance von rund 150 Prozent. Vor etwas mehr als zwei Jahren sei ein Ableger des Fonds geschaffen worden: Die Euro Hedged-Variante - Merrill Lynch Global Allocation Euro Hedged (ISIN LU0212925753 / WKN A0D9QB) - ermögliche Anlegern aus Europa eine Investition ohne Währungsrisiken gegenüber dem US-Dollar.

Der Merrill Lynch Global Allocation Euro Hedged sei ein Mischfonds, der ohne jegliche Beschränkungen in Aktien, Renten und Geldmarktinstrumente investieren könne. Je nach Lage der Märkte setze das Fondsmanagement dort an, wo die Aussichten am vielversprechendsten seien. So könnten Mischfonds in Bullenmärkten viele Aktien halten und sich in Bärenmärkten auf sichere Renten zurückziehen. "Wir wollen den Anlegern attraktive Renditen in steigenden Märkten bieten und ihr Vermögen schützen, wenn die Märkte schwächeln", sage Dennis Stattman, Manager des Fonds. "Zudem streuen wir das Risiko, indem wir in unterschiedliche Anlageklassen, Branchen und Regionen investieren."

Stattman und sein Team würden weltweit nach Investments suchen, die sie für unterbewertet halten würden. Dabei würden sie zumeist auf Bewährtes setzen. "Bei den Aktien bevorzugen wir qualitativ hochwertige Großunternehmen", sage er. Ausgeschlossen seien Investitionen in kleine, schnell wachsende Unternehmen aber nicht, betone der Manager. "Im Bereich Renten setzen wir vor allem auf US-Staatsanleihen, um dem Fonds Stabilität zu verleihen", erläutere er die Zusammensetzung des Portfolios weiter.

Insgesamt lege Stattman bei der Auswahl der Titel das Schwergewicht auf Nordamerika. Sowohl Aktien als auch Anleihen aus dieser Region würden jeweils ein Fünftel des Portfolios ausmachen. Aktuell habe der Fonds gut die Hälfte seines Vermögens in Aktien investiert. Rentenpapiere würden knapp ein Drittel ausmachen und im Geldmarkt seien rund 15 Prozent des Fondsvermögens angelegt.

Die aktuellen Turbulenzen aufgrund der US-Hypothekenkrise habe Stattman schon vor geraumer Zeit vorausgesehen. "Wir haben uns darauf eingestellt und sowohl amerikanische Konsumgüter- als auch Finanztitel gegenüber unserer Benchmark untergewichtet", sage er. Finanzwerten gänzlich abgeschworen habe er dabei nicht: Mit einem Anteil am Gesamtportfolio von rund elf Prozent sei das Finanzwesen unter den Branchen noch immer am stärksten vertreten. "Daneben favorisieren wir die Bereiche Energie, Industrie und Technologie leicht gegenüber anderen Branchen", erkläre er. (Ausgabe 35/2007 vom 31.08.2007) (03.09.2007/fc/a/f)