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MEAG ProInvest Wertzuwachs von 7,80%
28.05.10 14:46
MEAG
München (aktiencheck.de AG) - Der MEAG ProInvest erzielte im Berichtszeitraum 1. Oktober 2009 bis 31. März 2010 einen Wertzuwachs in Höhe von 7,80 Prozent, berichten die Experten von MEAG.
Das Fondsvermögen werde überwiegend in Aktien inländischer Aussteller angelegt. Standardwerte könnten dabei um aussichtsreiche Nebenwerte ergänzt werden. Der Fonds strebe langfristig einen hohen Wertzuwachs an. Der MEAG ProInvest weise aufgrund seiner Zusammensetzung bzw. der vom Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d. h. die Anteilpreise könnten auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.
Der Aktienmarkt habe sich über die gesamte Periode in einem Aufwärtstrend befunden und auf vorläufigen Höchstständen geendet. Der MEAG ProInvest sei im Berichtszeitraum die meiste Zeit voll investiert gewesen, teilweise sei die Aktienquote mithilfe von Derivaten auf eine Auslastung von über 100 Prozent gehoben worden.
Nach der sehr guten Wertentwicklung der Fresenius-Vorzugsaktien sei der Bestand durch Gewinnmitnahmen sukzessive reduziert und die über den Sommer 2009 aufgebaute Übergewichtung wieder komplett neutralisiert worden. Da Automobilaktien 2009 zu den relativen Gewinnern gezählt hätten und die aktuelle Bewertung bereits eine deutliche Erholung der Absatzmärkte vorwegnehme, habe das Fondsmanagement den Automobilsektor zugunsten des Versorger- und Technologiesektors untergewichtet. Innerhalb des Technologiesektors erscheinen weiterhin die Softwareunternehmen am aussichtsreichsten, beispielhaft kann hier das deutsche Unternehmen Software AG genannt werden, so die Experten von MEAG.
Die größte Veränderung sei im Industriesektor vorgenommen worden. Die erst im August/September 2009 herbeigeführte Untergewichtung habe das Fondsmanagement in eine Übergewichtung gedreht und hierbei besonders Industrieaktien aus dem Small- und Mid Cap-Segment (kleine und mittelständische Unternehmen) gekauft. Der bereits seit Mitte letzten Jahres übergewichtete Bausektor hat im ersten Quartal 2010 schlechter als der Gesamtmarkt abgeschnitten. Die Gründe für die schlechte Wertentwicklung seien der kalte Winter auf der Nordhalbkugel, Baumängel auf Baustellen von Bilfinger Berger und schwache Quartalszahlen der Zementhersteller gewesen.
Die Übergewichtung der Luftfahrtgesellschaften sei über die letzten sechs Monate beibehalten worden. Die Fluggesellschaften würden aufgrund ihrer hohen Fixkosten über einen enormen operativen Hebel verfügen, welcher sich bei einer weiteren Erholung der Wirtschaft in den nächsten zwölf Monaten positiv auf die Gewinnerzielung auswirken sollte. Die großen Telekommunikationsgesellschaften erscheinen weiterhin unattraktiv, so die Experten von MEAG. Hier habe das Fondsmanagement Investments in kleineren Konkurrenzunternehmen wie z. B. freenet und United Internet bevorzugt. (Ausgabe vom 31.03.2010) (28.05.2010/fc/a/f)
Das Fondsvermögen werde überwiegend in Aktien inländischer Aussteller angelegt. Standardwerte könnten dabei um aussichtsreiche Nebenwerte ergänzt werden. Der Fonds strebe langfristig einen hohen Wertzuwachs an. Der MEAG ProInvest weise aufgrund seiner Zusammensetzung bzw. der vom Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d. h. die Anteilpreise könnten auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein.
Nach der sehr guten Wertentwicklung der Fresenius-Vorzugsaktien sei der Bestand durch Gewinnmitnahmen sukzessive reduziert und die über den Sommer 2009 aufgebaute Übergewichtung wieder komplett neutralisiert worden. Da Automobilaktien 2009 zu den relativen Gewinnern gezählt hätten und die aktuelle Bewertung bereits eine deutliche Erholung der Absatzmärkte vorwegnehme, habe das Fondsmanagement den Automobilsektor zugunsten des Versorger- und Technologiesektors untergewichtet. Innerhalb des Technologiesektors erscheinen weiterhin die Softwareunternehmen am aussichtsreichsten, beispielhaft kann hier das deutsche Unternehmen Software AG genannt werden, so die Experten von MEAG.
Die größte Veränderung sei im Industriesektor vorgenommen worden. Die erst im August/September 2009 herbeigeführte Untergewichtung habe das Fondsmanagement in eine Übergewichtung gedreht und hierbei besonders Industrieaktien aus dem Small- und Mid Cap-Segment (kleine und mittelständische Unternehmen) gekauft. Der bereits seit Mitte letzten Jahres übergewichtete Bausektor hat im ersten Quartal 2010 schlechter als der Gesamtmarkt abgeschnitten. Die Gründe für die schlechte Wertentwicklung seien der kalte Winter auf der Nordhalbkugel, Baumängel auf Baustellen von Bilfinger Berger und schwache Quartalszahlen der Zementhersteller gewesen.
Die Übergewichtung der Luftfahrtgesellschaften sei über die letzten sechs Monate beibehalten worden. Die Fluggesellschaften würden aufgrund ihrer hohen Fixkosten über einen enormen operativen Hebel verfügen, welcher sich bei einer weiteren Erholung der Wirtschaft in den nächsten zwölf Monaten positiv auf die Gewinnerzielung auswirken sollte. Die großen Telekommunikationsgesellschaften erscheinen weiterhin unattraktiv, so die Experten von MEAG. Hier habe das Fondsmanagement Investments in kleineren Konkurrenzunternehmen wie z. B. freenet und United Internet bevorzugt. (Ausgabe vom 31.03.2010) (28.05.2010/fc/a/f)
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