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Lage an den Kreditmärkten blieb angespannt


18.04.08 11:37
Swiss Life

Zürich (aktiencheck.de AG) - Trotz weit über traditionelle Zinssenkungen hinausgehenden Maßnahmen der führenden Notenbanken blieb die Lage an den Kreditmärkten angespannt, so die Experten von Swiss Life.

In den USA habe die FED am 17. März die geregelte Übernahme der Bear Stearns durch J.P. Morgan mit einer weiteren Liquiditätszufuhr orchestrieren müssen. Insgesamt habe die FED den Leitzins in drei Schritten um zwei Prozentpunkte von 4,25% auf nunmehr 2,25% gesenkt. Die Europäische Zentralbank und die Schweizerische Nationalbank hätten nach wie vor von einer Zinssenkung abgesehen. Beide Institute seien jedoch mit gezielten Liquiditätsspritzen an den Märkten präsent gewesen. Über das Quartal betrachtet, sei bei den Renditen auf Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit ein Rückgang zu beobachten gewesen. Dieser sei als Folge der aggressiven Politik der dortigen Notenbank in den USA weit stärker ausgefallen als in Europa. Die Zinsspannen für Unternehmensanleihen hätten sich im ersten Quartal 2008 weiter ausgeweitet. (Ausgabe 1. Quartal 2008) (18.04.2008/fc/a/m)