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KBC Eco Fund Water 10'09-Bericht
10.12.09 13:04
KBC Asset Management
Bremen (aktiencheck.de AG) - Der KBC Eco Fund Water (ISIN BE0175479063 / WKN A0F6Z0, T; ISIN BE0175478057 / WKN A0JJ52, A) weist für den Oktober eine negative Wertentwicklung von -3,88 Prozent auf und entwickelte sich somit um 1,19 Prozent schlechter als der Gesamtmarkt, so die Experten von KBC Asset Management.
Die Preise der Wassertechnologiefirmen und Wasserversorger seien gefallen. Die Aktien der Infrastrukturunternehmen hätten sich relativ gut entwickelt.
Defensive Werte wie etwa die Versorger hätten sich negativ entwickelt und zu niedrigen KGV-Bewertungen geführt. Im Durchschnitt hätten sich die Infrastrukturaktien am besten entwickelt. Die Quartalsergebnisse würden den Erwartungen entsprechen oder seien sogar teilweise übertroffen worden. Der langfristige Ausblick im Infrastruktursektor bleibe jedoch unklar.
Marktkommentare würden besagen, dass bei den Margen der Tiefstand erreicht sei. Infolge von Kostenreduzierungen und niedrigeren Rohmaterialkosten sei hier wieder mit einem Anstieg zu rechnen. Es seien keine großen Kosteneinsparungsprogramme vorgesehen, so dass Anleger verstärkt Vertrauen fassen würden. Insbesondere die zyklischen Werte im Infrastruktursektor würden davon profitieren.
Geberit habe starke Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht und somit alle Erwartungen übertroffen. Grund hierfür seien die höheren Verkaufserlöse, hohe Margen infolge strikter Kostenkontrolle und niedrigere Rohstoffpreise gewesen. Obwohl das Unternehmen vorsichtige Prognosen gegeben habe und mit einer echten Erholung nicht vor 2011 rechne, sei die Kennzahl EBITDA auf das Niveau wie vor der Krise gestiegen. Arcadis erwarte einen Neuauftrag über fünf Jahre von der amerikanischen Airforce über 3 Mrd. USD im Zuge des Umweltprogramms. Calgon Carbon habe mit positiven Verkaufszahlen im Bereich der Barometer sowie Zubehör zur UV-Wasseraufbereitung überrascht.
Die chinesischen Aktien, wie zum Beispiel China Everbright und Guangdong Investment hätten nach einem relativ schwachen September wieder angezogen. Insituform habe gute dritte Quartalszahlen berichtet, die eine dreiprozentige Steigerung der Verkäufe auf Jahresbasis beinhaltet habe. Darüber hinaus erwarte das Unternehmen für 2010 das beste Jahr in der Firmengeschichte. Die Reaktionen der Investoren darauf seien sehr positiv gewesen.
Werte aus der Technologiebranche hätten sich unterdurchschnittlich entwickelt. Agilent, eine der Top-Positionen im Fonds, sei durch Gewinnmitnahmen im Kurs gedrückt worden. Ertragseinbußen sowie die Bekanntgabe, dass der Veolia-Chef Henri Proglio die zusätzliche Aufgabe als neuer Chairman und CEO beim französischen Energieriesen EDF werde, hätten den französischen Umweltservicekonzern Veolia belastet. Valmont habe zwar gute Ergebnisse für das dritte Quartal veröffentlicht, jedoch die Aktie sei aufgrund der schwachen Aussichten unter Druck geraten.
Das Fondsmanagement habe Gewinne bei Flowserve mitgenommen und in Torishima Pump Manufacturing investiert.
Die Anfangsphase einer Aktienmarktrally nach einem derartigen Crash sei etwas Besonderes. Obwohl die Aktienmärkte seit März sich deutlich erholt hätten, seien die Bewertungen immer noch attraktiv. Die Rezession liege hinter uns und der Ausblick des Wirtschaftswachstums sei positiv. Dies bedeute nicht, dass die Volatilität an den Märkten abnehme. Der Erholungsweg werde nach wie vor holprig bleiben.
Das Fondsmanagement bevorzuge Aktien aus den USA und Europa, die von der Globalisierung profitieren würden. Emerging Markets, insbesondere Asien, würden kurz- und langfristig ein attraktives Potential aufweisen. Die Fundamentaldaten dieser Region seien vielversprechend. Darüber hinaus werde Asien von demographischen Trends profitieren. Asiatische Small Caps der Wassertechnologiebranche würden aufgrund der guten Wachstumsaussichten und erheblichen Staatsunterstützungen bevorzugt.
Das Fondsmanagement setze die bisherige Anlagestrategie fort und bleibe bei der Übergewichtung der Versorger und Untergewichtung der Wasserinfrastrukturunternehmen. Insbesondere die amerikanischen Versorger seien von der aktuellen Marktrally unberücksichtigt geblieben. Im Vereinigten Königreich erwarte man die finale Entscheidung der OFWAT zu den Wasserpreisen im November. Die Vorlage aus Juli sollte hierfür die Grundlage bilden. Dies führe dazu, dass die englischen Versorger derzeit mit einem Abschlag gehandelt würden.
Kurzfristig sehe man Aufwärtspotenzial. Langfristig seien die Wachstumschancen für Wasserversorger im Vereinigten Königreich begrenzt. Man gehe davon aus, dass der Wasserinfrastrukturmarkt wieder anziehe und werde selektiv diesen Bereich erhöhen. Dabei werde der Fokus auf hochqualitative Unternehmen gelegt.
Im Oktober habe der Fonds eine negative Performance von -3,88 Prozent nach Kosten (-3,77 Prozent vor Kosten) aufgewiesen. Der MSCI World Index habe sich im Vergleich leicht besser entwickelt: - 2,69 Prozent. (Ausgabe vom 12.11.2009) (10.12.2009/fc/a/f)
Die Preise der Wassertechnologiefirmen und Wasserversorger seien gefallen. Die Aktien der Infrastrukturunternehmen hätten sich relativ gut entwickelt.
Defensive Werte wie etwa die Versorger hätten sich negativ entwickelt und zu niedrigen KGV-Bewertungen geführt. Im Durchschnitt hätten sich die Infrastrukturaktien am besten entwickelt. Die Quartalsergebnisse würden den Erwartungen entsprechen oder seien sogar teilweise übertroffen worden. Der langfristige Ausblick im Infrastruktursektor bleibe jedoch unklar.
Marktkommentare würden besagen, dass bei den Margen der Tiefstand erreicht sei. Infolge von Kostenreduzierungen und niedrigeren Rohmaterialkosten sei hier wieder mit einem Anstieg zu rechnen. Es seien keine großen Kosteneinsparungsprogramme vorgesehen, so dass Anleger verstärkt Vertrauen fassen würden. Insbesondere die zyklischen Werte im Infrastruktursektor würden davon profitieren.
Geberit habe starke Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht und somit alle Erwartungen übertroffen. Grund hierfür seien die höheren Verkaufserlöse, hohe Margen infolge strikter Kostenkontrolle und niedrigere Rohstoffpreise gewesen. Obwohl das Unternehmen vorsichtige Prognosen gegeben habe und mit einer echten Erholung nicht vor 2011 rechne, sei die Kennzahl EBITDA auf das Niveau wie vor der Krise gestiegen. Arcadis erwarte einen Neuauftrag über fünf Jahre von der amerikanischen Airforce über 3 Mrd. USD im Zuge des Umweltprogramms. Calgon Carbon habe mit positiven Verkaufszahlen im Bereich der Barometer sowie Zubehör zur UV-Wasseraufbereitung überrascht.
Die chinesischen Aktien, wie zum Beispiel China Everbright und Guangdong Investment hätten nach einem relativ schwachen September wieder angezogen. Insituform habe gute dritte Quartalszahlen berichtet, die eine dreiprozentige Steigerung der Verkäufe auf Jahresbasis beinhaltet habe. Darüber hinaus erwarte das Unternehmen für 2010 das beste Jahr in der Firmengeschichte. Die Reaktionen der Investoren darauf seien sehr positiv gewesen.
Das Fondsmanagement habe Gewinne bei Flowserve mitgenommen und in Torishima Pump Manufacturing investiert.
Die Anfangsphase einer Aktienmarktrally nach einem derartigen Crash sei etwas Besonderes. Obwohl die Aktienmärkte seit März sich deutlich erholt hätten, seien die Bewertungen immer noch attraktiv. Die Rezession liege hinter uns und der Ausblick des Wirtschaftswachstums sei positiv. Dies bedeute nicht, dass die Volatilität an den Märkten abnehme. Der Erholungsweg werde nach wie vor holprig bleiben.
Das Fondsmanagement bevorzuge Aktien aus den USA und Europa, die von der Globalisierung profitieren würden. Emerging Markets, insbesondere Asien, würden kurz- und langfristig ein attraktives Potential aufweisen. Die Fundamentaldaten dieser Region seien vielversprechend. Darüber hinaus werde Asien von demographischen Trends profitieren. Asiatische Small Caps der Wassertechnologiebranche würden aufgrund der guten Wachstumsaussichten und erheblichen Staatsunterstützungen bevorzugt.
Das Fondsmanagement setze die bisherige Anlagestrategie fort und bleibe bei der Übergewichtung der Versorger und Untergewichtung der Wasserinfrastrukturunternehmen. Insbesondere die amerikanischen Versorger seien von der aktuellen Marktrally unberücksichtigt geblieben. Im Vereinigten Königreich erwarte man die finale Entscheidung der OFWAT zu den Wasserpreisen im November. Die Vorlage aus Juli sollte hierfür die Grundlage bilden. Dies führe dazu, dass die englischen Versorger derzeit mit einem Abschlag gehandelt würden.
Kurzfristig sehe man Aufwärtspotenzial. Langfristig seien die Wachstumschancen für Wasserversorger im Vereinigten Königreich begrenzt. Man gehe davon aus, dass der Wasserinfrastrukturmarkt wieder anziehe und werde selektiv diesen Bereich erhöhen. Dabei werde der Fokus auf hochqualitative Unternehmen gelegt.
Im Oktober habe der Fonds eine negative Performance von -3,88 Prozent nach Kosten (-3,77 Prozent vor Kosten) aufgewiesen. Der MSCI World Index habe sich im Vergleich leicht besser entwickelt: - 2,69 Prozent. (Ausgabe vom 12.11.2009) (10.12.2009/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2.467 € | 2.467 € | - € | 0,00% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| BE0175479063 | A0F6Z0 | 2.576 € | 2.173 € | |
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