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Japanische Wirtschaft Abschwung erwartet
17.12.08 15:30
W&W Asset Management
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Die W&W Asset Management GmbH (W&W AM), eine Tochter des Stuttgarter Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische AG, erwartet, dass die japanische Wirtschaft in zunehmendem Ausmaß von den konjunkturellen Folgen der Finanzkrise betroffen sein wird.
Japan sehe sich derzeit mit einem deutlichen Konjunkturabschwung konfrontiert. Die Tankan-Umfrage sei auf das niedrigste Niveau seit 26 Jahren gesunken. Dies sei sowohl auf eine schwache Binnennachfrage als auch in zunehmendem Ausmaß auf einen Einbruch des Außenhandelsgeschäfts zurückzuführen. So sehe sich der Exportsektor Japans, der in den vergangenen Quartalen der wesentliche Wachstumstreiber der Wirtschaft gewesen sei, mit zwei Belastungsfaktoren konfrontiert. Zum einen führe der globale Wirtschaftsabschwung zu einer sinkenden Nachfrage nach japanischen Exporten. Zum anderen hätten sich die Ausfuhren durch die deutliche Aufwertung des Japanischen Yen in den vergangenen Monaten verteuert.
Eine daraus resultierende nachlassende Aktivität im Industriesektor werde sich durch einen Rückgang der Investitionen sowie einen Anstieg der Arbeitslosenrate auch bremsend auf die inländische Nachfrage auswirken.
Mit dem Ziel, die Rezessionsphase in Japan etwas abzufedern, habe die japanische Regierung bereits Stützungspakete verabschiedet. Dies werde zu einer Ausweitung der bereits hohen Staatsverschuldung Japans beitragen. Im nächsten Jahr werde sich Japan daher mit einer Rezessionsphase und einem steigenden Budgetdefizit auseinandersetzen müssen. (17.12.2008/fc/a/m)
Japan sehe sich derzeit mit einem deutlichen Konjunkturabschwung konfrontiert. Die Tankan-Umfrage sei auf das niedrigste Niveau seit 26 Jahren gesunken. Dies sei sowohl auf eine schwache Binnennachfrage als auch in zunehmendem Ausmaß auf einen Einbruch des Außenhandelsgeschäfts zurückzuführen. So sehe sich der Exportsektor Japans, der in den vergangenen Quartalen der wesentliche Wachstumstreiber der Wirtschaft gewesen sei, mit zwei Belastungsfaktoren konfrontiert. Zum einen führe der globale Wirtschaftsabschwung zu einer sinkenden Nachfrage nach japanischen Exporten. Zum anderen hätten sich die Ausfuhren durch die deutliche Aufwertung des Japanischen Yen in den vergangenen Monaten verteuert.
Eine daraus resultierende nachlassende Aktivität im Industriesektor werde sich durch einen Rückgang der Investitionen sowie einen Anstieg der Arbeitslosenrate auch bremsend auf die inländische Nachfrage auswirken.
Mit dem Ziel, die Rezessionsphase in Japan etwas abzufedern, habe die japanische Regierung bereits Stützungspakete verabschiedet. Dies werde zu einer Ausweitung der bereits hohen Staatsverschuldung Japans beitragen. Im nächsten Jahr werde sich Japan daher mit einer Rezessionsphase und einem steigenden Budgetdefizit auseinandersetzen müssen. (17.12.2008/fc/a/m)


