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Japanese Equity F. akt. Entwicklung
13.07.04 13:11
Henderson
Die Wertentwicklung des Henderson Horizon Japanese Equity Fund entsprach während des Berichtsmonats (Juni) im Wesentlichen dem Vergleichsindex, berichten die Experten von Henderson.
Der bedeutendste Beitrag zur Performance sei vom Bereich Transportausrüstung gekommen, die anderen starken Sektoren seien hauptsächlich auf das Inland ausgerichtet gewesen. Andererseits hätten der Technologiesektor, in dem man weitgehend neutral sei und der Kommunikationsbereich (eine übergewichtete Position) unterdurchschnittlich abgeschnitten. In defensiven Sektoren seien die Kursanstiege nicht so stark gestiegen wie in anderen Bereichen, was sich für den Fonds relativ vorteilhaft ausgewirkt habe, da diese Sektoren im Portefeuille am stärksten untergewichtet seien.
Das defensive Engagement, über das die Fondsmanager verfügen würden, zum Beispiel bei East Japan Railway und West Japan Railway, habe im Allgemeinen relativ gute Ergebnisse geliefert. Nissan Chemical, ein Nischen-Chemiehersteller, sei aufgrund niedriger Bewertung gekauft worden. HIS, ein Reisebürounternehmen, sei nach guter Wertentwicklung in letzter Zeit verkauft worden, da es nun seine volle Bewertung erreicht haben dürfte. Dieser lange gehaltene, niedrig kapitalisierte Titel habe eine etwas holprige Fahrt hinter sich, habe sich jedoch auf einem Hoch verabschiedet. Die Beteiligung des Fonds an Pioneer sei erhöht worden, da man glaube, dass die jüngsten Besorgnisse übertrieben seien und die Bewertungen überzeugen würden. Nippon Express sei nach starken Ergebnissen reduziert worden. Toyota und Familymart seien nach jüngsten Gewinnen zurückgenommen worden.
Der Nikkei habe den Monat mit 11.859 Zählern abgeschlossen, nachdem er gegenüber den Tiefs im Mai um 13% gestiegen gewesen sei, habe jedoch sein Hoch vom April nicht übertreffen können. Alles habe sich weiterhin im Bereich der Unternehmen niedriger Marktkapitalisierung abgespielt, wo Gewinne um 15% erzielt worden seien. Die Wirtschaftsdaten seien weiterhin volatil gewesen, aber weitgehend positiv, was einen Anstieg des Yen auf ein Niveau von 107 Yen zum Dollar geschürt habe. Die Bank of Japan habe zum ersten Mal seit Ende der "Blase“ das Wort "allmählich“ aus ihrer Beurteilung der Konjunkturerholung gestrichen. Die Erwartungen an die Inflation bzw. Zinsen hätten einen steilen Anstieg der Anleiherenditen hervorgerufen, was zu Spekulationen über die Möglichkeit einer Umgewichtung institutioneller Portefeuilles zugunsten von Aktien geführt habe. Ausländische Anleger seien im Juni wieder zu Nettokäufern geworden.
Der Markt sei im Moment noch recht verzwickt und es sei schwierig andere Themen als "niedrige Marktkapitalisierung“ auszumachen. Aus den Wirtschaftsdaten ergebe sich ein positives Bild, aber der Zyklus nähere sich wahrscheinlich einem Höhepunkt. Neben den fortdauernden Divergenzen zwischen hoher und niedriger Kapitalisierung sowie Wachstum und günstiger Bewertung sei bei jüngsten Unternehmensbesuchen eine Polarisierung zwischen dem Bottom-Up- und dem Top-down-Ansatz in den konjunktursensitiveren Wirtschaftsbereichen deutlich geworden. Wenn die Unternehmen Recht hätten, dass die Nachfrage lebhaft bleibe und sie nicht die gleichen Fehler wie beim letzten Mal machen würden, werde sich der Zyklus vielleicht als länger als erwartet erweisen und dann würden einige Namen allmählich sehr billig aussehen. Bei einem Besuch bei der Bank of Japan hätten sich die Fondsmanager vor kurzem versichern können, dass die Zinsen unverändert bleiben würden, bis die Deflation überzeugend und sichtbar besiegt sei.
Der bedeutendste Beitrag zur Performance sei vom Bereich Transportausrüstung gekommen, die anderen starken Sektoren seien hauptsächlich auf das Inland ausgerichtet gewesen. Andererseits hätten der Technologiesektor, in dem man weitgehend neutral sei und der Kommunikationsbereich (eine übergewichtete Position) unterdurchschnittlich abgeschnitten. In defensiven Sektoren seien die Kursanstiege nicht so stark gestiegen wie in anderen Bereichen, was sich für den Fonds relativ vorteilhaft ausgewirkt habe, da diese Sektoren im Portefeuille am stärksten untergewichtet seien.
Der Nikkei habe den Monat mit 11.859 Zählern abgeschlossen, nachdem er gegenüber den Tiefs im Mai um 13% gestiegen gewesen sei, habe jedoch sein Hoch vom April nicht übertreffen können. Alles habe sich weiterhin im Bereich der Unternehmen niedriger Marktkapitalisierung abgespielt, wo Gewinne um 15% erzielt worden seien. Die Wirtschaftsdaten seien weiterhin volatil gewesen, aber weitgehend positiv, was einen Anstieg des Yen auf ein Niveau von 107 Yen zum Dollar geschürt habe. Die Bank of Japan habe zum ersten Mal seit Ende der "Blase“ das Wort "allmählich“ aus ihrer Beurteilung der Konjunkturerholung gestrichen. Die Erwartungen an die Inflation bzw. Zinsen hätten einen steilen Anstieg der Anleiherenditen hervorgerufen, was zu Spekulationen über die Möglichkeit einer Umgewichtung institutioneller Portefeuilles zugunsten von Aktien geführt habe. Ausländische Anleger seien im Juni wieder zu Nettokäufern geworden.
Der Markt sei im Moment noch recht verzwickt und es sei schwierig andere Themen als "niedrige Marktkapitalisierung“ auszumachen. Aus den Wirtschaftsdaten ergebe sich ein positives Bild, aber der Zyklus nähere sich wahrscheinlich einem Höhepunkt. Neben den fortdauernden Divergenzen zwischen hoher und niedriger Kapitalisierung sowie Wachstum und günstiger Bewertung sei bei jüngsten Unternehmensbesuchen eine Polarisierung zwischen dem Bottom-Up- und dem Top-down-Ansatz in den konjunktursensitiveren Wirtschaftsbereichen deutlich geworden. Wenn die Unternehmen Recht hätten, dass die Nachfrage lebhaft bleibe und sie nicht die gleichen Fehler wie beim letzten Mal machen würden, werde sich der Zyklus vielleicht als länger als erwartet erweisen und dann würden einige Namen allmählich sehr billig aussehen. Bei einem Besuch bei der Bank of Japan hätten sich die Fondsmanager vor kurzem versichern können, dass die Zinsen unverändert bleiben würden, bis die Deflation überzeugend und sichtbar besiegt sei.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 25,84 € | 26,011 € | -0,171 € | -0,66% | 20.04./08:40 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0011889929 | 989227 | 27,29 € | 20,36 € | |


