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Japan moderate BIP-Abschwächung erwartet
08.08.08 14:24
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Wie in der Eurozone wird das Wachstum in Japan durch die Kombination abnehmender Exportvolumen und höherer Rohstoffpreise belastet, so die Experten von Swiss Life.
Nach der bizarr anmutenden Stärke im 1. Quartal mit 4% annualisierten Quartalswachstum, erscheine es als wahrscheinlich, dass dieses Niveau im weiteren Verlauf des Jahres nicht annähernd erreicht werde. Externe Schocks würden somit eine moderate Abschwächung begründen. Die relative Widerstandsfähigkeit der Binnenwirtschaft sei somit der entscheidende Unterschied zu dem Zeitraum nach dem Platzen der Blase in den 90er Jahren. Das Exportwachstum verlangsame sich aufgrund der schwächeren US-Nachfrage und der Yen-Aufwertung. Doch die umliegenden asiatischen Handelspartner und die ölexportierenden Länder würden dies teilweise kompensieren.
Allerdings sei die Konsumentenstimmung über die vergangenen Monate stark abgefallen. In früheren Zyklen seien Stimmungsindikatoren enttäuschend ausgefallen, weil die Binnennachfrage schwach gewesen sei und der Arbeitsplatzverlust gedroht habe. In der jetzigen Phase halte sich das Gefühl der Arbeitsplatzsicherheit auf relativ hohem Niveau und es scheine vielmehr, dass die Besorgnis um die Teuerung und die steigenden Inflationserwartungen für die schlechte Stimmung der Verbraucher sorgen würden.
Wie in anderen Volkswirtschaften auch, sei die gefühlte Inflation einiges höher als die tatsächlich gemessene Teuerung. Da sich die Konsumenten auf Güter konzentrieren würden, die sehr oft eingekauft würden, könnten diese Massen stark voneinander abweichen. Innerhalb der Tankan Umfrage würden die Rohwarenpreise stärker als die Verkaufspreise steigen und hätten den stärksten Anstieg seit vier Jahren verzeichnet. Nichtsdestotrotz sollte die Inflationsrate am Jahresende nur leicht über 1% liegen. (Ausgabe August 2008) (08.08.2008/fc/a/m)
Nach der bizarr anmutenden Stärke im 1. Quartal mit 4% annualisierten Quartalswachstum, erscheine es als wahrscheinlich, dass dieses Niveau im weiteren Verlauf des Jahres nicht annähernd erreicht werde. Externe Schocks würden somit eine moderate Abschwächung begründen. Die relative Widerstandsfähigkeit der Binnenwirtschaft sei somit der entscheidende Unterschied zu dem Zeitraum nach dem Platzen der Blase in den 90er Jahren. Das Exportwachstum verlangsame sich aufgrund der schwächeren US-Nachfrage und der Yen-Aufwertung. Doch die umliegenden asiatischen Handelspartner und die ölexportierenden Länder würden dies teilweise kompensieren.
Allerdings sei die Konsumentenstimmung über die vergangenen Monate stark abgefallen. In früheren Zyklen seien Stimmungsindikatoren enttäuschend ausgefallen, weil die Binnennachfrage schwach gewesen sei und der Arbeitsplatzverlust gedroht habe. In der jetzigen Phase halte sich das Gefühl der Arbeitsplatzsicherheit auf relativ hohem Niveau und es scheine vielmehr, dass die Besorgnis um die Teuerung und die steigenden Inflationserwartungen für die schlechte Stimmung der Verbraucher sorgen würden.
Wie in anderen Volkswirtschaften auch, sei die gefühlte Inflation einiges höher als die tatsächlich gemessene Teuerung. Da sich die Konsumenten auf Güter konzentrieren würden, die sehr oft eingekauft würden, könnten diese Massen stark voneinander abweichen. Innerhalb der Tankan Umfrage würden die Rohwarenpreise stärker als die Verkaufspreise steigen und hätten den stärksten Anstieg seit vier Jahren verzeichnet. Nichtsdestotrotz sollte die Inflationsrate am Jahresende nur leicht über 1% liegen. (Ausgabe August 2008) (08.08.2008/fc/a/m)


