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Japan erstaunliches Wirtschaftswachstum
06.03.07 14:15
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Japans Wirtschaft konnte gemäß erster Veröffentlichung zum BIP-Wachstum im vierten Quartal um erstaunliche 1,2% zulegen, berichten die Experten von Swiss Life.
Die von den Experten erwartete technische Korrektur des Konsumbeitrages sei dafür hauptverantwortlich gewesen. Deshalb würden die Experten in der Einschätzung zur Dynamik der japanischen Binnenwirtschaft eher skeptisch bleiben, denn der starke Konsumbeitrag im vierten Quartal erweise sich bei näherer Betrachtung lediglich als Rückkehr zur Normalität nach einem merkwürdig schwachen dritten Quartal. Die Grundlagen für den künftigen Gang der Konsumnachfrage seien fragil. So bestehe das Risiko eines Rückfalls in die Deflation nach wie vor fort. Weiter seien auch die Nominallöhne über die vergangenen sechs Monate nicht mehr gestiegen.
Die jüngsten Daten zur Teuerungsentwicklung in Japan würden sich am unteren Rand der Erwartungen bewegen. Der Bank of Japan falle es angesichts einer Jahresteuerung von derzeit 0,3% schwer, eine restriktivere Geldpolitik zu rechtfertigen. Ihre Vertreter würden hinter der weiterhin tiefen Teuerungsrate Sondereffekte wie den Rückgang der Energiepreise sehen. Jene Ökonomen, welche einer weiteren Normalisierung der Zinsen das Wort reden würden, würden der ihrer Meinung nach übertriebenen Berücksichtigung des technologischen Fortschritts durch das hedonistische Preismessungsverfahren die Schuld für die vermeintliche Unterschätzung des wahren Teuerungsdrucks im Konsumentenpreisindex geben.
Nach Meinung der Experten von Swiss Life richte sich aber sowohl die Geldpolitik als auch die öffentliche Diskussion an diesem offiziellen Maß aus. Basierend auf dieser Größe sei ein Rückfall zu negativen Jahresteuerungsraten nicht auszuschließen. Man erwarte, dass dies im August als einmaliges Ereignis der Fall sein werde. (Ausgabe März 2007) (06.03.2007/fc/a/m)
Die von den Experten erwartete technische Korrektur des Konsumbeitrages sei dafür hauptverantwortlich gewesen. Deshalb würden die Experten in der Einschätzung zur Dynamik der japanischen Binnenwirtschaft eher skeptisch bleiben, denn der starke Konsumbeitrag im vierten Quartal erweise sich bei näherer Betrachtung lediglich als Rückkehr zur Normalität nach einem merkwürdig schwachen dritten Quartal. Die Grundlagen für den künftigen Gang der Konsumnachfrage seien fragil. So bestehe das Risiko eines Rückfalls in die Deflation nach wie vor fort. Weiter seien auch die Nominallöhne über die vergangenen sechs Monate nicht mehr gestiegen.
Die jüngsten Daten zur Teuerungsentwicklung in Japan würden sich am unteren Rand der Erwartungen bewegen. Der Bank of Japan falle es angesichts einer Jahresteuerung von derzeit 0,3% schwer, eine restriktivere Geldpolitik zu rechtfertigen. Ihre Vertreter würden hinter der weiterhin tiefen Teuerungsrate Sondereffekte wie den Rückgang der Energiepreise sehen. Jene Ökonomen, welche einer weiteren Normalisierung der Zinsen das Wort reden würden, würden der ihrer Meinung nach übertriebenen Berücksichtigung des technologischen Fortschritts durch das hedonistische Preismessungsverfahren die Schuld für die vermeintliche Unterschätzung des wahren Teuerungsdrucks im Konsumentenpreisindex geben.
Nach Meinung der Experten von Swiss Life richte sich aber sowohl die Geldpolitik als auch die öffentliche Diskussion an diesem offiziellen Maß aus. Basierend auf dieser Größe sei ein Rückfall zu negativen Jahresteuerungsraten nicht auszuschließen. Man erwarte, dass dies im August als einmaliges Ereignis der Fall sein werde. (Ausgabe März 2007) (06.03.2007/fc/a/m)


