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Jap. Wachstumsdynamik negative Überraschung
04.09.07 16:03
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die starke negative Überraschung der Wachstumsdynamik im 2. Quartal in Japan illustriert nicht nur die Instabilität der Erholung, sondern zeigt auch auf, wie ungenau BIP-Schätzungen ausfallen können, die sich auf monatliche Datenreihen abstützen, so die Experten von Swiss Life.
Dies gelte besonders für den Bereich des Privatkonsums. Der schwache Wachstumsausweis sei der Grund für die Experten-Revision des Wachstums in diesem und nächstem Jahr. Da die Wahlen nun hinter uns lägen und Premierminister Abe entschlossen erscheine, im Amt zu bleiben, drohe vorerst keine Erhöhung der Konsumsteuer mehr, so die Experten von Swiss Life.
Die Veröffentlichung der Handelsbilanz für den Juli habe erneut verdeutlicht, dass das seit einem Jahr beobachtbare, abnehmende Exportwachstum in die USA durch starke Nachfrage aus Europa, Russland und China überkompensiert werde. Die Importvolumen seien den dritten Monat in Folge gefallen, was die Sorgen um die binnenwirtschaftliche Nachfrage unterstreiche. Das Importwachstum basiere somit allein auf den stark gestiegenen Einfuhrpreisen aufgrund des schwachen JPY. Allerdings hätten die aktuellen Finanzmarktturbulenzen zu einer scharfen Aufwertung des JPY geführt. Falls anhaltend könnte dies dazu führen, dass manche exportorientierte Unternehmen ihre Aktivitäten weniger stark ausweiten würden, als sie dies ursprünglich geplant hätten.
Während exportorientierte Unternehmen offensichtlich gut positioniert seien, um ihre Verkaufspreise zu erhöhen, tue sich binnenwirtschaftlich orientierte Unternehmen schwer damit. Auch wenn die Preise für Nahrungsmittel seit einiger Zeit steigen würden, würden sich die Inflationszahlen kaum von der Nullgrenze weg bewegen. Diese Volkswirtschaft werde somit ein weiteres Jahr deflationäre Tendenzen aufweisen. (Ausgabe September 2007) (04.09.2007/fc/a/m)
Dies gelte besonders für den Bereich des Privatkonsums. Der schwache Wachstumsausweis sei der Grund für die Experten-Revision des Wachstums in diesem und nächstem Jahr. Da die Wahlen nun hinter uns lägen und Premierminister Abe entschlossen erscheine, im Amt zu bleiben, drohe vorerst keine Erhöhung der Konsumsteuer mehr, so die Experten von Swiss Life.
Die Veröffentlichung der Handelsbilanz für den Juli habe erneut verdeutlicht, dass das seit einem Jahr beobachtbare, abnehmende Exportwachstum in die USA durch starke Nachfrage aus Europa, Russland und China überkompensiert werde. Die Importvolumen seien den dritten Monat in Folge gefallen, was die Sorgen um die binnenwirtschaftliche Nachfrage unterstreiche. Das Importwachstum basiere somit allein auf den stark gestiegenen Einfuhrpreisen aufgrund des schwachen JPY. Allerdings hätten die aktuellen Finanzmarktturbulenzen zu einer scharfen Aufwertung des JPY geführt. Falls anhaltend könnte dies dazu führen, dass manche exportorientierte Unternehmen ihre Aktivitäten weniger stark ausweiten würden, als sie dies ursprünglich geplant hätten.
Während exportorientierte Unternehmen offensichtlich gut positioniert seien, um ihre Verkaufspreise zu erhöhen, tue sich binnenwirtschaftlich orientierte Unternehmen schwer damit. Auch wenn die Preise für Nahrungsmittel seit einiger Zeit steigen würden, würden sich die Inflationszahlen kaum von der Nullgrenze weg bewegen. Diese Volkswirtschaft werde somit ein weiteres Jahr deflationäre Tendenzen aufweisen. (Ausgabe September 2007) (04.09.2007/fc/a/m)


