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JPM Highbridge Statistical Market Neutral Fonds defensiv
04.09.08 12:18
FONDS exklusiv
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FONDS exclusiv" empfehlen Anlegern den Einstieg in den JPM Highbridge Statistical Market Neutral Fonds (ISIN LU0273792142/ AOLHKW).
Jeder größere Anbieter habe in seinen Reihen Katastrophen-Fonds, die mitnichten die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen würden. Meist würden diese Schandflecken totgeschwiegen. JPMorgan habe beim JPM Highbridge Statistical Market Neutral eine Ausnahme gemacht. Trotz eines Super-GAU 2007 habe sich die Firma demonstrativ zum Konzept bekannt - und schon im Laufe des Jahres 2008 Recht bekommen.
Stetige Kurszuwächse in jedem Marktumfeld, geringe Kursausschläge, begrenztes Risiko. So sollte der Ende 2006 aufgelegte JPM Highbridge Statistical Market Neutral sein. Sei er zunächst auch gewesen. Bis er im August 2007 binnen einer Woche rund sieben Prozent in die Tiefe gerauscht sei - eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Viel sei damals über computergesteuerte, marktneutrale Anlagestrategien geschrieben worden, wie auch Highbridge sie verfolge, die einen derart schlechten Monat gehabt hätten, wie er statistisch nur einmal in Millionen Jahren auftrete.
Sei das ein Trost für die Anleger gewesen? Definitiv nicht, sie hätten im großem Stil Geld aus quantitativen Strategien abgezogen. Im Vier-Augen-Gespräch sei von JPMorgan-Leuten schon Anfang 2008 zu hören gewesen, dass dies eine hervorragende Konstellation für den Fonds sei. Im Mai habe die Gesellschaft dann offiziell das "zweite goldene Zeitalter" für die Statistical Arbitrage ausgerufen.
Statistische Arbitrage bedeute, dass Highbridge (eine Fondsboutique, die mehrheitlich im Besitz von JPMorgan sei) auffällig günstige Aktien kaufe und gleichzeitig teure Aktien verkaufe. Die Fondsrendite ergebe sich aus dem Unterschied in der Performance der Long- und Shortpositionen, nicht aus der Marktentwicklung. Es gehe dabei aber nicht um langfristige Wetten. Vielmehr plane Fondsmanager Evan Dick sein Portfolio wortwörtlich minutiös. Alle fünf Minuten würden die Bewertungen von 1.500 Aktien (davon seien etwa 600 Titel im Fonds enthalten) neu geprüft und Abweichungen von einer "fairen" Notierung ausgenutzt. Eigentlich sei der JPM-Fonds mit seinem Fünf-Minuten-Rhythmus für jede Marktentwicklung gewappnet.
Dass es dennoch zum "Crash" gekommen sei, habe daran gelegen, dass im August 2007 viele ähnlich gestrickten Fonds gleichzeitig gezwungen gewesen seien, gerade ihre guten Titel um jeden Preis zu verkaufen, um Liquidität zu schaffen. Dass seither viel Geld aus Arbitrage-Stategien abgezogen worden sei, sei aber positiv für Evan Dick, denn so würden weniger Marktteilnehmer versuchen, Ineffizienzen auszunützen. Außerdem komme dem Strategen der nervöse Markt mit starken, emotional getriebenen Kursausschlägen entgegen.
Wenn es hoch her gehe an den Märkten, habe das Computermodell von Highbridge also besonders viel Raum für seine Arbitragestrategien. Der JPM-Fonds laufe entsprechend seit seinem Einbruch wie an der Schnur gezogen aufwärts. Die geringe Korrelation zu anderen Assetklassen sei neben der guten Performance ein zusätzlicher Pluspunkt.
Die Experten von "FONDS exclusiv" bewerten den JPM Highbridge Statistical Market Neutral-Fonds als defensiv und empfehlen Anlegern den Einstieg. (Ausgabe 03) (04.09.2008/fc/a/f)
Jeder größere Anbieter habe in seinen Reihen Katastrophen-Fonds, die mitnichten die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen würden. Meist würden diese Schandflecken totgeschwiegen. JPMorgan habe beim JPM Highbridge Statistical Market Neutral eine Ausnahme gemacht. Trotz eines Super-GAU 2007 habe sich die Firma demonstrativ zum Konzept bekannt - und schon im Laufe des Jahres 2008 Recht bekommen.
Stetige Kurszuwächse in jedem Marktumfeld, geringe Kursausschläge, begrenztes Risiko. So sollte der Ende 2006 aufgelegte JPM Highbridge Statistical Market Neutral sein. Sei er zunächst auch gewesen. Bis er im August 2007 binnen einer Woche rund sieben Prozent in die Tiefe gerauscht sei - eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Viel sei damals über computergesteuerte, marktneutrale Anlagestrategien geschrieben worden, wie auch Highbridge sie verfolge, die einen derart schlechten Monat gehabt hätten, wie er statistisch nur einmal in Millionen Jahren auftrete.
Statistische Arbitrage bedeute, dass Highbridge (eine Fondsboutique, die mehrheitlich im Besitz von JPMorgan sei) auffällig günstige Aktien kaufe und gleichzeitig teure Aktien verkaufe. Die Fondsrendite ergebe sich aus dem Unterschied in der Performance der Long- und Shortpositionen, nicht aus der Marktentwicklung. Es gehe dabei aber nicht um langfristige Wetten. Vielmehr plane Fondsmanager Evan Dick sein Portfolio wortwörtlich minutiös. Alle fünf Minuten würden die Bewertungen von 1.500 Aktien (davon seien etwa 600 Titel im Fonds enthalten) neu geprüft und Abweichungen von einer "fairen" Notierung ausgenutzt. Eigentlich sei der JPM-Fonds mit seinem Fünf-Minuten-Rhythmus für jede Marktentwicklung gewappnet.
Dass es dennoch zum "Crash" gekommen sei, habe daran gelegen, dass im August 2007 viele ähnlich gestrickten Fonds gleichzeitig gezwungen gewesen seien, gerade ihre guten Titel um jeden Preis zu verkaufen, um Liquidität zu schaffen. Dass seither viel Geld aus Arbitrage-Stategien abgezogen worden sei, sei aber positiv für Evan Dick, denn so würden weniger Marktteilnehmer versuchen, Ineffizienzen auszunützen. Außerdem komme dem Strategen der nervöse Markt mit starken, emotional getriebenen Kursausschlägen entgegen.
Wenn es hoch her gehe an den Märkten, habe das Computermodell von Highbridge also besonders viel Raum für seine Arbitragestrategien. Der JPM-Fonds laufe entsprechend seit seinem Einbruch wie an der Schnur gezogen aufwärts. Die geringe Korrelation zu anderen Assetklassen sei neben der guten Performance ein zusätzlicher Pluspunkt.
Die Experten von "FONDS exclusiv" bewerten den JPM Highbridge Statistical Market Neutral-Fonds als defensiv und empfehlen Anlegern den Einstieg. (Ausgabe 03) (04.09.2008/fc/a/f)


