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JPM Global Focus Fund im Fokus
29.05.09 14:49
J.P. Morgan Asset Management
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Ist die Zeit reif für einen Wiedereinstieg in Aktien, fragen sich die Experten die Experten von J.P. Morgan Asset Management im Kommentar zum JPM Global Focus Fund (ISIN LU0210534227 / WKN A0DQQJ).
Nach der inzwischen rund zehn Wochen andauernden Erholung an den globalen Aktienmärkten würden sich die Geister scheiden: Einerseits sei die Neigung groß, von den nach wie vor historisch günstigen Bewertungen zu profitieren. Und mit den positiveren Frühindikatoren sei die Risikoneigung der Anleger zurückgekehrt. Andererseits würden Zweifel bleiben, da die volkswirtschaftlichen Probleme wie rückläufiger Welthandel und die Finanz- und Immobilienkrise noch lange nicht ausgestanden seien und somit eine Bärenmarkt-Rally statt eines nachhaltigen Aufwärtstrends befürchtet werde.
Fondsmanager Jeroen Huysinga, der für den JPM Global Focus Fund verantwortlich sei, sehe im aktuellen Umfeld für einen aktiven Manager besondere Chancen. Denn derzeit seien aufgrund hoher Volatilität und irrationaler Reaktionen der Anleger außergewöhnlich große Bewertungsunterschiede zwischen den Aktien innerhalb der einzelnen Industriesektoren zu finden. "Die Bewertungsdifferenz zwischen den Unternehmen im besten und dem schlechtesten Fünftel lag im Januar bei einem historischen Hoch von 37,1 Prozent. Für antizyklische Anleger wie uns ist das ein sehr attraktives Umfeld zur Einzeltitelselektion."
So habe der JPM Global Focus Fund, der am 23. Mai auf sein sechsjähriges Bestehen habe zurückblicken können, einen hervorragenden Start in das neue Jahr gehabt und zähle über den Beobachtungszeitraum von ein, drei und fünf Jahren zu den besten 25 Prozent aller globalen Aktienfonds. Trotz der globalen Rezession und volatilen Aktienmärkten habe der Fonds 2009 bisher ein Plus von mehr als 20 Prozent erzielt und liege damit rund 15 Prozent über dem Vergleichsindex.
Fondsmanager Huysinga erläutere: "Eine Investition in den JPM Global Focus Fund ist keine Wette auf ein bestimmtes Marktszenario, somit hängt die Entwicklung nicht von einer bestimmten Marktlage ab." Abseits traditioneller Ideen suche das Fondsmanagement Unternehmen mit starkem Gewinnsteigerungspotenzial und außergewöhnlicher Wachstumsdynamik. Das könnten beispielsweise Unternehmen sein, die sich nach einer schwachen Performance in der Erholungsphase befinden würden.
Laut Huysinga sei dieser Erholungsfaktor derzeit besonders interessant: "Durch die Kreditkrise hat sich bei vielen Unternehmen die Finanzstärke, ein wichtiger Faktor für relative Wertentwicklung einer Aktie, verschlechtert. Dies führte zu einem Vertrauensverlust am Markt und in der Folge zu drastischen Kursverlusten. Und genau hier sehen wir aktuell Investmentchancen: Unternehmen mit Potenzial für eine signifikante Verbesserung ihrer Verschuldungssituation bieten die Möglichkeit überdurchschnittlicher Kursgewinne." Ein weiterer aktueller Fokus seien die so genannten "Surviver": "Derzeit verändert sich durch die steigende Zahl von Konkursen die Wettbewerbslandschaft in vielen Branchen radikal. Dadurch herrscht heute weniger Wettbewerb und die einzelnen Player sind stärker", so der Fondsmanager.
Um tatsächlich die Gewinner für das Fondsportfolio zu identifizieren, und nicht etwa Unternehmen, deren Aktienkurse aus gutem Grund abgestraft worden seien, würden die 60 Branchenspezialisten von J.P. Morgan Asset Management ein Universum von über 2.000 Titeln analysieren. Basis hierfür sei ein eigens entwickeltes Bewertungsmodell, das bereits seit über 20 Jahren erfolgreich für institutionelle Mandate genutzt werde. "Diese langjährige Erfahrung unserer Analysten zahlt sich derzeit besonders aus, um von den dramatischen Bewertungsunterschieden zu profitieren", unterstreiche Huysinga.
So würden für den JPM Global Focus Fund grundsätzlich nur die Unternehmen mit den attraktivsten Bewertungen infrage kommen. Diese Werte müssten zudem ein Gewinnwachstumspotenzial von mindestens 25 Prozent im Vergleich zu einem Durchschnittsjahr aufweisen. Und nicht zuletzt sollten die Unternehmen Katalysatoren für positive Veränderungen vorweisen können, durch die das Gewinnpotenzial freigesetzt werde.
"Die Suche nach den Katalysatoren ist besonders spannend, denn es können ganz unterschiedliche Faktoren sein, die das Wachstum beflügeln. Derzeit wird von einigen Unternehmen auf ein neues Management gesetzt, darüber hinaus lassen sich vielfach Restrukturierungsmaßnahmen beobachten", so der Fondsmanager. Potenzial sehe er aber auch in gewinnbringenden Akquisitionen, Fusionen oder einem neuen viel versprechenden Produkt oder Patent. Es müsse allerdings klar erkennbar sein, dass die Gewinne bereits innerhalb der nächsten sechs bis 18 Monate realisiert werden könnten.
"Wenn ein Wert diese Erwartungen nicht erfüllt, wird die Aktie schnell und leidenschaftslos aus dem Portfolio entfernt wird. Denn dank unseres intensiven Researchs, dessen Ergebnisse uns als Fondsmanagern exklusiv zur Verfügung stehen, finden wir immer wieder interessante Investmentchancen, bevor sie vom breiten Markt beachtet werden", so Huysinga. Damit konzentriere sich der Fonds auf Unternehmen, die in traditionellen globalen Aktienfonds unterrepräsentiert seien, was positiv zu einer Diversifizierung des Gesamtportfolios beitrage. (29.05.2009/fc/a/f)
Nach der inzwischen rund zehn Wochen andauernden Erholung an den globalen Aktienmärkten würden sich die Geister scheiden: Einerseits sei die Neigung groß, von den nach wie vor historisch günstigen Bewertungen zu profitieren. Und mit den positiveren Frühindikatoren sei die Risikoneigung der Anleger zurückgekehrt. Andererseits würden Zweifel bleiben, da die volkswirtschaftlichen Probleme wie rückläufiger Welthandel und die Finanz- und Immobilienkrise noch lange nicht ausgestanden seien und somit eine Bärenmarkt-Rally statt eines nachhaltigen Aufwärtstrends befürchtet werde.
Fondsmanager Jeroen Huysinga, der für den JPM Global Focus Fund verantwortlich sei, sehe im aktuellen Umfeld für einen aktiven Manager besondere Chancen. Denn derzeit seien aufgrund hoher Volatilität und irrationaler Reaktionen der Anleger außergewöhnlich große Bewertungsunterschiede zwischen den Aktien innerhalb der einzelnen Industriesektoren zu finden. "Die Bewertungsdifferenz zwischen den Unternehmen im besten und dem schlechtesten Fünftel lag im Januar bei einem historischen Hoch von 37,1 Prozent. Für antizyklische Anleger wie uns ist das ein sehr attraktives Umfeld zur Einzeltitelselektion."
So habe der JPM Global Focus Fund, der am 23. Mai auf sein sechsjähriges Bestehen habe zurückblicken können, einen hervorragenden Start in das neue Jahr gehabt und zähle über den Beobachtungszeitraum von ein, drei und fünf Jahren zu den besten 25 Prozent aller globalen Aktienfonds. Trotz der globalen Rezession und volatilen Aktienmärkten habe der Fonds 2009 bisher ein Plus von mehr als 20 Prozent erzielt und liege damit rund 15 Prozent über dem Vergleichsindex.
Laut Huysinga sei dieser Erholungsfaktor derzeit besonders interessant: "Durch die Kreditkrise hat sich bei vielen Unternehmen die Finanzstärke, ein wichtiger Faktor für relative Wertentwicklung einer Aktie, verschlechtert. Dies führte zu einem Vertrauensverlust am Markt und in der Folge zu drastischen Kursverlusten. Und genau hier sehen wir aktuell Investmentchancen: Unternehmen mit Potenzial für eine signifikante Verbesserung ihrer Verschuldungssituation bieten die Möglichkeit überdurchschnittlicher Kursgewinne." Ein weiterer aktueller Fokus seien die so genannten "Surviver": "Derzeit verändert sich durch die steigende Zahl von Konkursen die Wettbewerbslandschaft in vielen Branchen radikal. Dadurch herrscht heute weniger Wettbewerb und die einzelnen Player sind stärker", so der Fondsmanager.
Um tatsächlich die Gewinner für das Fondsportfolio zu identifizieren, und nicht etwa Unternehmen, deren Aktienkurse aus gutem Grund abgestraft worden seien, würden die 60 Branchenspezialisten von J.P. Morgan Asset Management ein Universum von über 2.000 Titeln analysieren. Basis hierfür sei ein eigens entwickeltes Bewertungsmodell, das bereits seit über 20 Jahren erfolgreich für institutionelle Mandate genutzt werde. "Diese langjährige Erfahrung unserer Analysten zahlt sich derzeit besonders aus, um von den dramatischen Bewertungsunterschieden zu profitieren", unterstreiche Huysinga.
So würden für den JPM Global Focus Fund grundsätzlich nur die Unternehmen mit den attraktivsten Bewertungen infrage kommen. Diese Werte müssten zudem ein Gewinnwachstumspotenzial von mindestens 25 Prozent im Vergleich zu einem Durchschnittsjahr aufweisen. Und nicht zuletzt sollten die Unternehmen Katalysatoren für positive Veränderungen vorweisen können, durch die das Gewinnpotenzial freigesetzt werde.
"Die Suche nach den Katalysatoren ist besonders spannend, denn es können ganz unterschiedliche Faktoren sein, die das Wachstum beflügeln. Derzeit wird von einigen Unternehmen auf ein neues Management gesetzt, darüber hinaus lassen sich vielfach Restrukturierungsmaßnahmen beobachten", so der Fondsmanager. Potenzial sehe er aber auch in gewinnbringenden Akquisitionen, Fusionen oder einem neuen viel versprechenden Produkt oder Patent. Es müsse allerdings klar erkennbar sein, dass die Gewinne bereits innerhalb der nächsten sechs bis 18 Monate realisiert werden könnten.
"Wenn ein Wert diese Erwartungen nicht erfüllt, wird die Aktie schnell und leidenschaftslos aus dem Portfolio entfernt wird. Denn dank unseres intensiven Researchs, dessen Ergebnisse uns als Fondsmanagern exklusiv zur Verfügung stehen, finden wir immer wieder interessante Investmentchancen, bevor sie vom breiten Markt beachtet werden", so Huysinga. Damit konzentriere sich der Fonds auf Unternehmen, die in traditionellen globalen Aktienfonds unterrepräsentiert seien, was positiv zu einer Diversifizierung des Gesamtportfolios beitrage. (29.05.2009/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 67,01 € | 66,70 € | 0,31 € | +0,46% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0210534227 | A0DQQJ | 67,63 € | 54,14 € | |


