Invesco Balanced Risk-Allocation Fund: Ausbalanciertes Portfolio


13.03.12 14:11
FONDS exklusiv

Wien (www.fondscheck.de) - Wenn Mischfonds, dann richtig - sagte sich Invesco und legte im September 2009 den Invesco Balanced Risk-Allocation Fund auf, so die Experten von "FONDS exklusiv".

Der Zeitpunkt für diesen Multi-Asset-Fonds sei goldrichtig gewesen und sein innovativer Investmentansatz habe sich seither in der Praxis erfolgreich bewährt. Dem uneinheitlichen, düsteren Stimmungsbild, das bereits seit einiger Zeit an den globalen Kapitalmärkten vorherrsche und das sich voraussichtlich auch in diesem Jahr nicht wesentlich ändern werde, würden viele Anleger versuchen in Form von Mischfonds zu begegnen - grundsätzlich eine gute Idee, vorausgesetzt, die Mischfonds seien richtig gemacht. Das seien sie in vielen Fällen nicht, weil es sich herkömmliche Lösungen mit der Aufteilung des Vermögens zu einfach machen würden. Sie würden einen Teil des Vermögens in Aktien investieren, den anderen in Anleihen, wobei die Aktien für Rendite, die Anleihen für einen gewissen Schutz sorgen sollten.

"Eine fixe Aufteilung von 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen gilt vielen als der Mischfonds schlechthin. Ein solcher Ansatz übersieht aber, dass der größte Teil des Risikos, etwa 90 Prozent, aus dem Aktienengagement stammt, weil Aktien riskanter als Anleihen sind", erkläre Christian Ulrich, Investmentexperte bei Invesco, Adanta. Bei traditionellen Mischfonds habe die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen, die sogenannte Asset Allocation, Vorrang. Die Folge: Das Gesamtrisiko des Portfolios hänge von den Risikograden der verwendeten Anlageklassen ab und sei mehr oder weniger eine Folge der strategischen Vermögensaufteilung und damit schwer steuerbar.

"Unser Invesco Balanced Risk-Allocation Fund löst dieses Problem, indem er genau umgekehrt vorgeht", so Ulrich weiter. "Hier werden die einzelnen Anlageklassen zunächst so gewichtet, dass ihr Beitrag zum Gesamtrisiko des Portfolios über den Zeitverlauf etwa gleich hoch ist. Dieser Risiko-Balance-Gedanke bestimmt dann die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen im Portfolio." Kurz: Die strategische Vermögensaufteilung sei das Ergebnis der verschiedenen Risikobeiträge. Für den Erfolg dieses Konzeptes sei also die Wertentwicklung aller Assets gleich wichtig, sie werde nicht vom riskantesten Anteil dominiert.

Der Fonds nutze vielmehr die Erkenntnis, dass verschiedene Anlageklassen in verschiedenem Maß von unterschiedlichen Marktentwicklungen profitieren würden. Während Aktien in einer nicht inflationären Phase wirtschaftlichen Wachstums gut laufen würden, böten Anleihen normalerweise in einer Rezession ein gewisses Maß an Wertsicherung. Rohstoffe dagegen würden meist in einem inflationären Umfeld gut abschneiden und seien sowohl zu Aktien als auch Anleihen nur geringfügig miteinander verknüpft ("korreliert").

Da sich der gleich hohe Risikoanteil der Anlageklassen in den verschiedenen Marktphasen die Waage halte, sei ein nach dieser Art gemanagtes Portfolio für verschiedenste Marktszenarien tauglich. Eine solche Lösung vermindere die Wahrscheinlichkeit, das Ausmaß und die Dauer von Kapitalverlusten und verbessere das Risiko-Rendite-Profil der Anlage. Es könne aber passieren, dass allein durch den Aufbau eines Portfolios mit einem besseren Risiko-Rendite-Profil die Anlageziele möglicherweise nicht erreicht würden. Daher könne der Fondsmanager Hebel einsetzen, was jedoch mit zusätzlichen Risiken verbunden sein könne.

Ziel des Invesco Balanced Risk-Allocation Fund sei es, von günstigen Marktentwicklungen zu profitieren und gleichzeitig das Verlustrisiko zu begrenzen. "Die Anleger sollen dadurch gewinnen, dass sie nicht verlieren. Da hohe Verluste nur schwer wieder aufzuholen sind, gebietet es die Vorsicht, derartige Verluste so weit wie möglich zu vermeiden."

Mit dem innovativen Invesco-Ansatz können Anleger negative Auswirkungen auf ihr Portfolio begrenzen und die Mindererträge einzelner Anlageklassen zumindest abfedern, so die Experten von "FONDS exklusiv". (Ausgabe 01/2012) (13.03.2012/fc/a/f)





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