Erweiterte Funktionen
Internationale Finanzmärkte Ausblick
19.10.07 10:33
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Trotz Senkung des Leitzinses wird die amerikanische Wirtschaft bis in die erste Jahreshälfte 2008 nur unter Potenzial wachsen, so die Experten von Swiss Life.
Es müsse davon ausgegangen werden, dass sich der europäische Außenhandel in naher Zukunft weniger dynamisch entwickeln werde, dagegen würden sich in Europa die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und nicht zuletzt der Arbeitsmarkt in sehr guter Verfassung darstellen.
Die zeitweise in die Höhe geschnellten Kurzfristzinsen, die hauptsächlich im Verkehr der Geschäftsbanken relevant seien, hätten wie gewünscht auf die Zinssenkung in den USA reagiert und auch der Risikoappetit bezüglich Unternehmensanleihen habe wieder zugenommen.
Obwohl es anzunehmen sei, dass noch nicht alle Verluste aus den übertrieben großzügig gesprochenen Hypothekarkrediten in den USA offen gelegt worden seien, würden die Experten davon ausgehen, dass die Märkte den Weg zu normaleren Verhältnissen weiter verfolgen würden, was eine Fortsetzung des jüngsten Trends zu höheren Langfristzinsen erwarten lasse. Diese Annahme erhalte zusätzliche Nahrung durch die Erwartung vorübergehend höherer Inflationszahlen in den USA und Europa.
In ruhigerem Fahrwasser werde bei nüchterner Betrachtung der Faktenlage das Argument der günstigen Bewertung der Aktienmärkte zum Hauptargument für einen weiterhin konstruktiven Ausblick für diese Anlageklasse. Dafür spreche auch die Erfahrung der Vergangenheit, wonach Leitzinssenkungen durch die amerikanische Notenbank immer dann steigende Aktienmärkte zur Folge gehabt hätten, wenn die dortige Wirtschaft zur gleichen Zeit in keine Rezession gefallen sei. Genau diese Erwartung gehe aus der Prognose der Experten zum Wirtschaftswachstum in den USA hervor.
In Zeiten größerer Verwerfungen an den Devisenmärkten würden vergleichbare Episoden aus der Vergangenheit beigezogen, um Schlüsse für die künftige Entwicklung ziehen zu können. Nahe liegend sei der Vergleich zu 1998, als die FED ebenfalls mit tieferen Leitzinsen auf eine Finanzkrise geantwortet habe. Damals habe der US-Dollar anfänglich genau wie heute mit einem scharfen Wertverlust reagiert, bevor er zu einer deutlichen Aufwertung angesetzt habe. (Ausgabe 3. Quartal 2007) (19.10.2007/fc/a/m)
Es müsse davon ausgegangen werden, dass sich der europäische Außenhandel in naher Zukunft weniger dynamisch entwickeln werde, dagegen würden sich in Europa die binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und nicht zuletzt der Arbeitsmarkt in sehr guter Verfassung darstellen.
Obwohl es anzunehmen sei, dass noch nicht alle Verluste aus den übertrieben großzügig gesprochenen Hypothekarkrediten in den USA offen gelegt worden seien, würden die Experten davon ausgehen, dass die Märkte den Weg zu normaleren Verhältnissen weiter verfolgen würden, was eine Fortsetzung des jüngsten Trends zu höheren Langfristzinsen erwarten lasse. Diese Annahme erhalte zusätzliche Nahrung durch die Erwartung vorübergehend höherer Inflationszahlen in den USA und Europa.
In ruhigerem Fahrwasser werde bei nüchterner Betrachtung der Faktenlage das Argument der günstigen Bewertung der Aktienmärkte zum Hauptargument für einen weiterhin konstruktiven Ausblick für diese Anlageklasse. Dafür spreche auch die Erfahrung der Vergangenheit, wonach Leitzinssenkungen durch die amerikanische Notenbank immer dann steigende Aktienmärkte zur Folge gehabt hätten, wenn die dortige Wirtschaft zur gleichen Zeit in keine Rezession gefallen sei. Genau diese Erwartung gehe aus der Prognose der Experten zum Wirtschaftswachstum in den USA hervor.
In Zeiten größerer Verwerfungen an den Devisenmärkten würden vergleichbare Episoden aus der Vergangenheit beigezogen, um Schlüsse für die künftige Entwicklung ziehen zu können. Nahe liegend sei der Vergleich zu 1998, als die FED ebenfalls mit tieferen Leitzinsen auf eine Finanzkrise geantwortet habe. Damals habe der US-Dollar anfänglich genau wie heute mit einem scharfen Wertverlust reagiert, bevor er zu einer deutlichen Aufwertung angesetzt habe. (Ausgabe 3. Quartal 2007) (19.10.2007/fc/a/m)


