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Infrastrukturbereich als interessantes Anlagethema
01.08.07 15:33
Zürcher Kantonalbank
Zürich (aktiencheck.de AG) - Ein interessantes Anlagethema sehen wir im Infrastrukturbereich, der in vielen Schwellenländern ungenügend ist und teilweise bereits Engpässe aufweist, berichten die Analysten der Zürcher Kantonalbank.
Dabei gehe es neben neuen Infrastrukturprojekten auch um die Verbesserung der Qualität und Zuverlässigkeit der bestehenden Infrastruktur. Aber auch in den Industriestaaten bestehe ein hoher Sanierungsbedarf für die oft veralteten Infrastrukturen. Diverse Studien würden zeigen, dass der Entwicklungsstand der Infrastruktur einen signifikanten Einfluss auf das (potenzielle) Wirtschaftswachstum, den Wohlstand und die Einkommensunterschiede eines Landes habe.
Um diese attraktive Anlagekategorie abzudecken, würden sich dem Anleger zwei Fonds bieten, die beide im letzten Jahr lanciert worden seien und in börsennotierte Gesellschaften investieren würden. Der Clariden Infrastracture Fund lege breit in traditionelle und verwandte Infrastrukturunternehmen an. Dabei wende der Fondsmanager eine stark aktienspezifische Selektion an und orientiere sich an keiner Benchmark. Daraus resultiere ein Portfolio, das über mehrere Branchen und Länder diversifiziert sei.
Die Emerging Markets seien mit rund 54% stark gewichtet. Im Vergleich dazu fokussiere der Partners Group Listed Infrastracture Fund auf einkommensorientierte Beteiligungsgesellschaften, die in reine Infrastrukturunternehmen (vor allem im Transportbereich) in den Industrieländern anlegen würden.
Für die Aktienanlage in Lateinamerika würden die Analysten den Gartmore Latin American Fund (ISIN LU0200080918 / WKN A0DLD4) empfehlen. Der Fonds investiere in Lateinamerika mit Schwerpunkt Brasilien und Mexiko (rund 85%). Der Manager wähle Unternehmen aus, die sich durch eine hohe Prognostizierbarkeit der Cashflows und überzeugende Managements auszeichnen würden. Der Selektionsprozess werde durch eigene quantitative Modelle und eine Makroprüfung ergänzt. Damit sei der Fonds in den letzten fünf Jahren sehr gut gefahren, habe er doch die Benchmark bei leicht geringerer Volatilität klar übertreffen können.
Relativ zum MSCI EM Latin America habe der Fonds ein Übergewicht in Brasilien und Mexiko und gewichte die Sektoren zyklischer Konsum, Rohstoffe und IT höher. Zudem falle die Total Expense Ratio (TER) von 1,7% im Gruppenvergleich günstig aus. (Ausgabe Nr. 29/31. Juli 2007) (01.08.2007/fc/a/m)
Dabei gehe es neben neuen Infrastrukturprojekten auch um die Verbesserung der Qualität und Zuverlässigkeit der bestehenden Infrastruktur. Aber auch in den Industriestaaten bestehe ein hoher Sanierungsbedarf für die oft veralteten Infrastrukturen. Diverse Studien würden zeigen, dass der Entwicklungsstand der Infrastruktur einen signifikanten Einfluss auf das (potenzielle) Wirtschaftswachstum, den Wohlstand und die Einkommensunterschiede eines Landes habe.
Die Emerging Markets seien mit rund 54% stark gewichtet. Im Vergleich dazu fokussiere der Partners Group Listed Infrastracture Fund auf einkommensorientierte Beteiligungsgesellschaften, die in reine Infrastrukturunternehmen (vor allem im Transportbereich) in den Industrieländern anlegen würden.
Für die Aktienanlage in Lateinamerika würden die Analysten den Gartmore Latin American Fund (ISIN LU0200080918 / WKN A0DLD4) empfehlen. Der Fonds investiere in Lateinamerika mit Schwerpunkt Brasilien und Mexiko (rund 85%). Der Manager wähle Unternehmen aus, die sich durch eine hohe Prognostizierbarkeit der Cashflows und überzeugende Managements auszeichnen würden. Der Selektionsprozess werde durch eigene quantitative Modelle und eine Makroprüfung ergänzt. Damit sei der Fonds in den letzten fünf Jahren sehr gut gefahren, habe er doch die Benchmark bei leicht geringerer Volatilität klar übertreffen können.
Relativ zum MSCI EM Latin America habe der Fonds ein Übergewicht in Brasilien und Mexiko und gewichte die Sektoren zyklischer Konsum, Rohstoffe und IT höher. Zudem falle die Total Expense Ratio (TER) von 1,7% im Gruppenvergleich günstig aus. (Ausgabe Nr. 29/31. Juli 2007) (01.08.2007/fc/a/m)
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