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Inflationsängste verlieren an Bedeutung
04.01.07 13:58
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Experten von Swiss Life halten an ihrer Einschätzung fest, wonach die vielerorts geäußerten Erwartungen von bevorstehenden Zinssenkungen in den USA übertrieben sind.
Der noch immer robuste Arbeitsmarkt in den USA erlaube es der FED bis in die Sommermonate 2007 eine abwartende Haltung einzunehmen, bis auch die Kernrate der Teuerung auf niedrigere Werte gesunken sei. Moderne Geldpolitik richte sich nicht nur am Geldmengenwachstum aus, sondern habe die breiter gefassten finanziellen Rahmenbedingungen im Auge. In diesem Licht sei es wichtig festzustellen, dass sich diese finanziellen Rahmenbedingungen in den USA seit Mitte 2006 dank tieferer Langfristzinsen, steigender Aktienmärkte und dem schwächeren USD extrem vorteilhaft entwickelt hätten.
In der Schweiz sei angesichts der deutlich verbesserten öffentlichen Finanzen mit geringerem Emissionsvolumen der öffentlichen Hand zu rechnen. Die Verflachung der Zinsstrukturkurve werde sich daher in Anbetracht der für 2007 angekündigten Zinserhöhungen durch die Schweizerische Nationalbank fortsetzen. Dieses Argument gelte auch für die Zinsen in der Eurozone, wo man die nächste Erhöhung des Leitzinses für Februar 2007 erwarte. Die Erwartung, dass die japanische Notenbank die Normalisierung des Zinsniveaus rasch vollziehen werde, scheine den Experten von Swiss Life angesichts der weiterhin tiefen Teuerungsraten nicht mehr plausibel. (Ausgabe vom 21.12.2006) (04.01.2007/fc/a/m)
Der noch immer robuste Arbeitsmarkt in den USA erlaube es der FED bis in die Sommermonate 2007 eine abwartende Haltung einzunehmen, bis auch die Kernrate der Teuerung auf niedrigere Werte gesunken sei. Moderne Geldpolitik richte sich nicht nur am Geldmengenwachstum aus, sondern habe die breiter gefassten finanziellen Rahmenbedingungen im Auge. In diesem Licht sei es wichtig festzustellen, dass sich diese finanziellen Rahmenbedingungen in den USA seit Mitte 2006 dank tieferer Langfristzinsen, steigender Aktienmärkte und dem schwächeren USD extrem vorteilhaft entwickelt hätten.
In der Schweiz sei angesichts der deutlich verbesserten öffentlichen Finanzen mit geringerem Emissionsvolumen der öffentlichen Hand zu rechnen. Die Verflachung der Zinsstrukturkurve werde sich daher in Anbetracht der für 2007 angekündigten Zinserhöhungen durch die Schweizerische Nationalbank fortsetzen. Dieses Argument gelte auch für die Zinsen in der Eurozone, wo man die nächste Erhöhung des Leitzinses für Februar 2007 erwarte. Die Erwartung, dass die japanische Notenbank die Normalisierung des Zinsniveaus rasch vollziehen werde, scheine den Experten von Swiss Life angesichts der weiterhin tiefen Teuerungsraten nicht mehr plausibel. (Ausgabe vom 21.12.2006) (04.01.2007/fc/a/m)


