ING (L) Invest Euro High Dividend erfolgreich


09.03.09 16:25
ING Investment Management

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Neben der Möglichkeit, in einzelne Anlageklassen oder Märkte zu investieren, kann man ein Portfolio auch durch einen bestimmten Investmentstil strukturieren, so die Experten von ING Investment Management im Kommentar zum ING (L) Invest Euro High Dividend (ISIN LU0127786431 / WKN 666311).

Dabei gebe es unterschiedliche Investmentstile, die nicht in allen Marktphasen gleich gute Ergebnisse erzielen würden. Sei man mit Value-Strategien, die sich durch die Bewertung solider Unternehmen auszeichnen würden, in eher schwierigen Marktphasen besser aufgestellt, werde man in stark steigenden Märkten mit einer Growth Strategie, d.h. mit Unternehmen, die auf Wachstum ausgerichtet seien, deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Wolle man sich weder für die eine oder andere Strategie entscheiden, wähle man eine so genannte Blend-Strategie, die sowohl in wertorientierte als auch ich wachstumsstarke Unternehmen investieren könne. Die Entscheidung für die jeweilige Ausrichtung bleibe bei der Blend-Strategie im Einzelfall dem Fondsmanager vorbehalten.

Über einen Marktzyklus hinweg würden sich Börsenkurse oft sehr schwankend verhalten, es gehe nach oben und nach unten, ähnlich einer mathematischen Sinuskurve. Um die optimale Rendite zu erzielen, sei es wichtig, in den jeweiligen Marktphasen die richtige Anlagestrategie zu wählen. In stark steigenden Märkten hätten Growth-Strategien mit Fokus auf Small Caps und Ausrichtung auf Wachstum die besten Renditechancen. Erreiche man die Spitze eines Marktzyklus, sinke hingegen die Attraktivität von Growth-Titeln. Trete man aus der Phase eines Konjunkturabschwungs in die Rezessionsphase ein, sei es wichtig, sich auf werthaltige Large Caps mit hoher Kapitalisierung zu konzentrieren.

Diese Value-Strategie umfasse auch Dividendentitel, da Unternehmen, die Dividenden ausschütten würden, langfristig stabilere Gewinne und Umsätze erwirtschaften würden. Einen Risikopuffer biete hierbei die Dividende.

Vor allem in Zeiten der Krise und Rezession würden sich die High Dividend-Strategien für den Anleger als die stärkste und aussichtsreiche Anlagestrategie erweisen.

Anleger könnten von fünf ING-Dividendenfonds mit unterschiedlichem regionalen Fokus profitieren. Die ausgefeilte Investmentstrategie werde mit Hilfe eines internationalen Analysten-Netzwerks umgesetzt.

Nicolas Simar sei ein Mann der ersten Stunde. Als ING Investment Management im März 1999 den Dividendenfonds ING (L) Invest Euro High Dividend aufgelegt habe, habe der gebürtige Belgier zum Gründungsteam gehört. Damals, als die High-Tech-Euphorie an den internationalen Börsen auf ihren Höhenpunkt zugesteuert habe, habe sich der ING-Fonds mit seinem konservativen Anlagestil gegen den Trend gestellt.

Simar habe darauf gesetzt, dass die Aktienmärkte über kurz oder lang auf den Boden der Realwirtschaft hätten zurückkehren müssen - und habe Recht behalten.

Als die Internetblase im Jahr 2000 geplatzt sei, habe der ING (L) Invest Euro High Dividend einen Gewinn von mehr als neun Prozent erwirtschaftet, während der breite Aktienmarkt ins Minus gedreht habe. Auch in den darauf folgenden Jahren habe der Dividendenfonds seinen Vergleichsindex, den MSCI EMU, deutlich abgehängt. In seiner Klasse habe sich der Euro High Dividend in sieben von neun Jahren unter den besten 25 Prozent platziert - ein stetiger Erfolg, mit dem sich Fondsmanager Simar einen Namen als Value-Spezialist gemacht habe. Nach wie vor zeichne er für den Euro High Dividend verantwortlich. Zudem leite er das High-Dividend-Team als Head of Value.

Die Ratingagentur Morningstar habe dem Euro High Dividend unlängst fünf Sterne verliehen, die höchste Auszeichnung, die die Analysten vergeben würden. Den Ausschlag habe die überzeugende Wertentwicklung im Krisenjahr 2008 gegeben. Der Dividendenfonds habe mehr als sieben Prozent über seiner Benchmark gelegen. "Der ING-Fonds ist einer der besten seiner Kategorie", urteile Morningstar in einem qualitativen Rating. Bei den Morningstar-Fondsanalysen handle es sich nicht um so genannte Bezahl-Ratings im Auftrag der jeweiligen Fondsgesellschaft. Die Analysen und Urteile seien unabhängig. Sie würden an Vermögensverwalter und institutionelle Investoren verkauft, die eine objektive Meinung zu Investmentfonds einholen wollten.

Der Euro-High-Dividend-Fonds investiere ausschließlich in Unternehmen mit überdurchschnittlichen Dividendenrenditen, die in einem Land der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion börsennotiert seien oder ihren Sitz hätten. Die Dividendenrendite des Gesamtportfolios, das aus Aktien und/oder anderen Wertpapieren von rund 50 Konzernen bestehe, solle mindestens ein Prozent über dem Marktdurchschnitt liegen. Anfang 2009 habe diese Kennzahl 6,1 Prozent betragen.

Die einzelnen Positionen des Fonds wähle das Managementteam aus einem investierbaren Universum von etwa 2000 Unternehmen in einem mehrstufigen Verfahren aus. Zunächst werde der Markt nach Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen und einem hohen Handelsvolumen durchkämmt. Eine ausreichende Liquidität sei wichtig, damit der Fonds jederzeit an wenigen Handelstagen Positionen aufbauen oder auflösen könne, ohne den Kurs zu beeinflussen.

Die eigentliche Arbeit beginne aber erst im zweiten Schritt: Die herausgefilterten Unternehmen würden einer fundamentalen Analyse unterzogen. Im Mittelpunkt stehe die Frage, welche Firmen mittel- bis langfristig in der Lage seien, die versprochenen Ausschüttungen auch zu bezahlen - ein elementares Auswahlkriterium besonders in Zeiten, in denen die Gewinne vieler Konzerne sinken würden. Antworten würden unter anderem Bilanzen und Geschäftsberichte liefern, die kontinuierlich von 39 ING-Branchenspezialisten durchleuchtet würden. Ein wichtiger Indikator sei aber auch die Dividendenpolitik. Die Erfahrung zeige, dass ein positiver Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Ausschüttungshöhe und der künftigen Profitabilität eines Unternehmens existiere. Dividendenkürzungen seien dagegen ein deutliches Zeichen für eine Finanzschwäche.

Die vielversprechendsten Unternehmen, die am Ende übrig bleiben würden, seien meist Blue-Chips mit hoher Marktkapitalisierung wie Sanofi-Aventis, Royal Dutch Shell und Banco Santander. Aus ihnen forme das Fondsmanagement ein ausgewogenes Portfolio. Alle Werte würden grundsätzlich gleich gewichtet. Da die Aktienauswahl zunächst ungeachtet der Branchenzugehörigkeit getroffen werde, sei die Konzentration einzelner Sektoren auf Portfolioebene möglich. Gemessen am Vergleichsindex dürfe eine Branche jedoch maximal um zehn Prozent übergewichtet werden. Alle drei Monate werde das Depot überprüft, und die einzelnen Komponenten auf die Ursprungsgewichte zurückgesetzt (Rebalancing). Das senke das Risiko. Zudem würden Titel ausgetauscht, die das "High-Dividend"-Profil nicht mehr erfüllen würden.

Das Ergebnis dieses verlässlichen und transparenten Anlageprozesses sei ein Fonds-Portfolio mit einer geringeren Volatilität und einem niedrigeren Verlustrisiko im Vergleich zur Benchmark - bei gleichzeitig guten Renditechancen.

Anleger, die mit dieser Dividendenstrategie einen größeren Teil von Europa abdecken wollten, seien mit dem ING (L) Invest Europe High Dividend gut beraten. Der Fonds investiere auch außerhalb des Euroraums in der Schweiz, in den skandinavischen Staaten und in Großbritannien, das derzeit mit knapp 34 Prozent das höchste Ländergewicht habe. Das größere Anlageuniversum sei allerdings mit einem Währungsrisiko verbunden. (09.03.2009/fc/a/f)






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