Erweiterte Funktionen
ING (L) Global High Dividend im Fokus
15.02.10 09:07
ING Investment Management
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Aktienorientierte Anleger sollten derzeit vor allem auf dividendenstarke Titel setzen - diese Meinung vertreten die Experten von ING Investment Management in einer aktuellen Analyse des ING (L) Global High Dividend (ISIN LU0146257711 / WKN 750455).
"Auf lange Sicht machen Dividendenrendite und Dividendenwachstum mit über zwei Dritteln den Großteil der Gesamtrendite einer Aktie aus, das schafft Sicherheit", sage Kris Hermie, Dividenden-Fondsmanager bei ING Investment Management. Nach einer Phase der Dividendenkürzungen dürften nach seiner Meinung die für 2010 erwarteten kräftigen Ertragszuwächse die Dividendenentwicklung stützen.
Ein gutes Beispiel hierfür sei der US-amerikanische Chiphersteller Intel, der jüngst seine vierteljährliche Dividende im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent habe steigern können. In diesem Jahr halte der Experte ein Dividendenwachstum von mindestens zehn Prozent für möglich - vorausgesetzt die Unternehmensgewinne könnten weiterhin zulegen. "Wir erwarten für 2010 eine Rendite von 15 bis 20 Prozent an den globalen Aktienmärkten. Auf die Dividenden wird ein zunehmend größerer Anteil an den absoluten Erträgen entfallen".
Die gegenwärtige Lage sei nach Meinung von ING IM der Situation in den Jahren 2003 und 2004 verblüffend ähnlich. 2003 hätten die Aktienmärkte die Talsohle erreicht. Im Jahr darauf hätten sich in einem steigenden Aktienmarktumfeld dividendenstarke Titel besser als Growth-Werte entwickelt.
Darüber hinaus sei es von Bedeutung, dass die Dividendenrenditen in vielen Sektoren die Renditen von Unternehmensanleihen übertreffen würden. Dies gelte vor allem für europäische Telekommunikationsanbieter und Versorger. Auch im Gesundheitssektor seien attraktive Dividendenrenditen zu finden. Auch im Vergleich zu den zurzeit niedrig verzinsten Staatsanleihen seien dividendenstarke Aktien interessant; ein allgemeiner Zinsanstieg sei nicht zu befürchten.
Wer allerdings bei der Aktienauswahl lediglich die aktuelle Dividendenzahlung zu Rate ziehe, mache es sich zu einfach. "Das ist wie beim Blick in den Auto-Rückspiegel: Der liefert wichtige Hinweise. Entscheidend ist aber, den Blick auch wieder nach vorne zu wenden. Die Höhe der aktuellen Rendite alleine ist kein Garant für dauerhaft lohnenswerte Erträge", gebe Kris Hermie zu bedenken. Deshalb empfehle er Anlegern, vor allem dem Thema Nachhaltigkeit der Dividendenausschüttung Bedeutung beizumessen. Hier sei eine exakte Unternehmensanalyse erforderlich.
Das Team von Hermie und seinem Co-Fondsmanager Moudy El Khodr setze beim ING (L) Global High Dividend deshalb auf die Identifikation solcher Titel, die unter ihrem intrinsischen Wert notieren und Potenzial für zukünftiges Wachstum bieten würden. Das Team untersuche bei der Auswahl der globalen Titel deshalb nicht nur die zurückliegende Dividendenpolitik, Gewinn- und Kursentwicklung, Kapitalstruktur und Cashflow der Unternehmen genau. "Es gibt auch zahlreiche strategische Veränderungen in Unternehmen, die Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Dividende haben können. Dazu zählen insbesondere Sonderdividenden, Aktienrückkäufe, Veränderungen im Management, Verbesserungen der Bilanz und M&A-Aktivitäten", erkläre der Experte.
Um böse Überraschungen für den Anleger zu vermeiden, müsse dem Risikomanagement trotz des Strebens nach attraktiven und nachhaltigen Renditen beim Investmentprozess eine zentrale Rolle zukommen. Dafür gebe es beim ING (L) Global High Dividend Leitplanken: So sei zum Beispiel dem Anteil von Länder- und Sektorentiteln - relativ zur Benchmark MSCI World - eine Obergrenze von 10 beziehungsweise 15 Prozent gesetzt.
Wichtiger Bestandteil der Strategie von Hermie und El Khodr sei außerdem eine strikte Buy-and-Sell-Disziplin: "Aktien werden nur ab einer Dividendenrendite von 2,5 Prozent gekauft und systematisch wieder verkauft, sobald diese unter die Zwei-Prozent-Schwelle fällt. So profitieren wir von so genannten High Performern und können die Gewinne in untergewichtete Titel reinvestieren."
Die von ING IM entwickelten "High-Dividend"-Fonds würden antizyklische Börsenstrategien für den US-amerikanischen, den europäischen und den Asien-Pazifik-Raum repräsentieren. Anleger könnten von fünf ING-Dividendenfonds-Strategien mit unterschiedlichem regionalen Fokus profitieren. Die ausgefeilte Investmentstrategie werde mit Hilfe eines internationalen Analysten-Netzwerks umgesetzt. Alle ING High-Dividend-Publikumsfonds kämen zusammen auf ein verwaltetes Vermögen von derzeit rund 2,8 Mrd. Euro (Stand 02.02. 2010).
Im Januar 2010 habe der Fonds im aktuellen Lipper Hindsight Ranking Platz 73 von knapp 800 Mitbewerber-Fonds der gleichen Kategorie belegt und seine Benchmark, den MSCI World um knapp 1,2% übertroffen. Seit seiner Auflegung im Jahr 2002 habe jeder Anleger, der den ING (L) Invest Global High Dividend fünf Jahre im Portfolio gehabt habe, den MSCI World Index übertroffen. Der Fonds habe drei Morningstar-Sterne für sein Overall-Rating und ein A-Rating von Standard & Poor's erhalten. (15.02.2010/fc/a/f)
"Auf lange Sicht machen Dividendenrendite und Dividendenwachstum mit über zwei Dritteln den Großteil der Gesamtrendite einer Aktie aus, das schafft Sicherheit", sage Kris Hermie, Dividenden-Fondsmanager bei ING Investment Management. Nach einer Phase der Dividendenkürzungen dürften nach seiner Meinung die für 2010 erwarteten kräftigen Ertragszuwächse die Dividendenentwicklung stützen.
Ein gutes Beispiel hierfür sei der US-amerikanische Chiphersteller Intel, der jüngst seine vierteljährliche Dividende im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent habe steigern können. In diesem Jahr halte der Experte ein Dividendenwachstum von mindestens zehn Prozent für möglich - vorausgesetzt die Unternehmensgewinne könnten weiterhin zulegen. "Wir erwarten für 2010 eine Rendite von 15 bis 20 Prozent an den globalen Aktienmärkten. Auf die Dividenden wird ein zunehmend größerer Anteil an den absoluten Erträgen entfallen".
Die gegenwärtige Lage sei nach Meinung von ING IM der Situation in den Jahren 2003 und 2004 verblüffend ähnlich. 2003 hätten die Aktienmärkte die Talsohle erreicht. Im Jahr darauf hätten sich in einem steigenden Aktienmarktumfeld dividendenstarke Titel besser als Growth-Werte entwickelt.
Darüber hinaus sei es von Bedeutung, dass die Dividendenrenditen in vielen Sektoren die Renditen von Unternehmensanleihen übertreffen würden. Dies gelte vor allem für europäische Telekommunikationsanbieter und Versorger. Auch im Gesundheitssektor seien attraktive Dividendenrenditen zu finden. Auch im Vergleich zu den zurzeit niedrig verzinsten Staatsanleihen seien dividendenstarke Aktien interessant; ein allgemeiner Zinsanstieg sei nicht zu befürchten.
Das Team von Hermie und seinem Co-Fondsmanager Moudy El Khodr setze beim ING (L) Global High Dividend deshalb auf die Identifikation solcher Titel, die unter ihrem intrinsischen Wert notieren und Potenzial für zukünftiges Wachstum bieten würden. Das Team untersuche bei der Auswahl der globalen Titel deshalb nicht nur die zurückliegende Dividendenpolitik, Gewinn- und Kursentwicklung, Kapitalstruktur und Cashflow der Unternehmen genau. "Es gibt auch zahlreiche strategische Veränderungen in Unternehmen, die Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Dividende haben können. Dazu zählen insbesondere Sonderdividenden, Aktienrückkäufe, Veränderungen im Management, Verbesserungen der Bilanz und M&A-Aktivitäten", erkläre der Experte.
Um böse Überraschungen für den Anleger zu vermeiden, müsse dem Risikomanagement trotz des Strebens nach attraktiven und nachhaltigen Renditen beim Investmentprozess eine zentrale Rolle zukommen. Dafür gebe es beim ING (L) Global High Dividend Leitplanken: So sei zum Beispiel dem Anteil von Länder- und Sektorentiteln - relativ zur Benchmark MSCI World - eine Obergrenze von 10 beziehungsweise 15 Prozent gesetzt.
Wichtiger Bestandteil der Strategie von Hermie und El Khodr sei außerdem eine strikte Buy-and-Sell-Disziplin: "Aktien werden nur ab einer Dividendenrendite von 2,5 Prozent gekauft und systematisch wieder verkauft, sobald diese unter die Zwei-Prozent-Schwelle fällt. So profitieren wir von so genannten High Performern und können die Gewinne in untergewichtete Titel reinvestieren."
Die von ING IM entwickelten "High-Dividend"-Fonds würden antizyklische Börsenstrategien für den US-amerikanischen, den europäischen und den Asien-Pazifik-Raum repräsentieren. Anleger könnten von fünf ING-Dividendenfonds-Strategien mit unterschiedlichem regionalen Fokus profitieren. Die ausgefeilte Investmentstrategie werde mit Hilfe eines internationalen Analysten-Netzwerks umgesetzt. Alle ING High-Dividend-Publikumsfonds kämen zusammen auf ein verwaltetes Vermögen von derzeit rund 2,8 Mrd. Euro (Stand 02.02. 2010).
Im Januar 2010 habe der Fonds im aktuellen Lipper Hindsight Ranking Platz 73 von knapp 800 Mitbewerber-Fonds der gleichen Kategorie belegt und seine Benchmark, den MSCI World um knapp 1,2% übertroffen. Seit seiner Auflegung im Jahr 2002 habe jeder Anleger, der den ING (L) Invest Global High Dividend fünf Jahre im Portfolio gehabt habe, den MSCI World Index übertroffen. Der Fonds habe drei Morningstar-Sterne für sein Overall-Rating und ein A-Rating von Standard & Poor's erhalten. (15.02.2010/fc/a/f)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 836,58 € | 833,88 € | 2,70 € | +0,32% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0146257711 | 750455 | 843,43 € | 700,04 € | |


