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Hamburger Fondshandel mit Spitzenwerten
08.12.10 14:16
Börse Hamburg
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Umsätze im Fondshandel an der Börse Hamburg haben im November erneut Spitzenwerte erreicht, so die Börse Hamburg.
Anleger hätten Fondsanteile im Wert von 218,2 Mio. Euro gehandelt - das zweithöchste Ergebnis in diesem Jahr. Nur im Oktober hätten die Umsätze noch höher gelegen. Insbesondere der Handel mit offenen Immobilienfonds habe in den zurückliegenden Wochen jedoch abgenommen: "Wer seine Anteile an offenen Immobilienfonds unbedingt verkaufen wollte, hat das schon getan", erkläre Stefan Wildner, Makler bei der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG. "Seit in den vergangenen beiden Monaten bekannt wurde, dass drei offene Immobilienfonds vor der Abwicklung stehen, hatten die Anleger Zeit, sich zu überlegen, ob sie ihre Fondsanteile verkaufen wollen oder nicht. Viele Anleger konnten sich nicht entscheiden und warten die ersten Ausschüttungen ab."
Umsatzspitzenreiter im Fondshandel sei wie im Vormonat der DEGI Europa gewesen, von dem Fondsanteile im Wert von 35,2 Mio. Euro gehandelt worden seien. Im Oktober sei der Umsatz in diesem Fonds mit 91,5 Mio. Euro noch fast drei Mal so hoch gewesen. Unter den Top-10-Fonds nach Umsatz hätten sich sieben Immobilienfonds befunden, bei denen die Kapitalanlagegesellschaften derzeit keine Anteile zurücknehmen würden.
"In Zeiten steigender Aktienmärkte sind meist Aktienfonds die Umsatzspitzenreiter. Momentan blicken die Anleger aber mit Sorge auf die Abwertungen von Immobilienfonds und die Eurokrise", erkläre Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. "Besonders die hohe Verschuldung einiger Mitgliedsländer beeinflusst die Anlageentscheidungen stark. Anleger setzen daher vor allem auf Fonds, die in Sachwerte investieren."
Hohe Wertsteigerungen hätten im November insbesondere Rohstoff- und Energiefonds verzeichnet. So habe der STABILITAS-Silber+Weissmetall (ISIN LU0265803667 / WKN A0KFA1) 27,2 Prozent Gewinn erzielt, der Craton Capital-Precious Metal habe seinen Wert um 21,44 Prozent steigert. Die höchste Wertsteigerung in Höhe von 29,5 Prozent habe der iSh.ST.Eu.600 Technol. Swap (DE) (ISIN DE000A0F5UA6 / WKN A0F5UA) verbucht, ein Indexfonds mit Schwerpunkt auf Technologieunternehmen. (08.12.2010/fc/a/f)
Anleger hätten Fondsanteile im Wert von 218,2 Mio. Euro gehandelt - das zweithöchste Ergebnis in diesem Jahr. Nur im Oktober hätten die Umsätze noch höher gelegen. Insbesondere der Handel mit offenen Immobilienfonds habe in den zurückliegenden Wochen jedoch abgenommen: "Wer seine Anteile an offenen Immobilienfonds unbedingt verkaufen wollte, hat das schon getan", erkläre Stefan Wildner, Makler bei der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG. "Seit in den vergangenen beiden Monaten bekannt wurde, dass drei offene Immobilienfonds vor der Abwicklung stehen, hatten die Anleger Zeit, sich zu überlegen, ob sie ihre Fondsanteile verkaufen wollen oder nicht. Viele Anleger konnten sich nicht entscheiden und warten die ersten Ausschüttungen ab."
"In Zeiten steigender Aktienmärkte sind meist Aktienfonds die Umsatzspitzenreiter. Momentan blicken die Anleger aber mit Sorge auf die Abwertungen von Immobilienfonds und die Eurokrise", erkläre Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. "Besonders die hohe Verschuldung einiger Mitgliedsländer beeinflusst die Anlageentscheidungen stark. Anleger setzen daher vor allem auf Fonds, die in Sachwerte investieren."
Hohe Wertsteigerungen hätten im November insbesondere Rohstoff- und Energiefonds verzeichnet. So habe der STABILITAS-Silber+Weissmetall (ISIN LU0265803667 / WKN A0KFA1) 27,2 Prozent Gewinn erzielt, der Craton Capital-Precious Metal habe seinen Wert um 21,44 Prozent steigert. Die höchste Wertsteigerung in Höhe von 29,5 Prozent habe der iSh.ST.Eu.600 Technol. Swap (DE) (ISIN DE000A0F5UA6 / WKN A0F5UA) verbucht, ein Indexfonds mit Schwerpunkt auf Technologieunternehmen. (08.12.2010/fc/a/f)
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