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Großer Sparplan-Check: Europa-Nebenwerte sind klare Sieger
14.08.18 15:00
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Klein, aber oho! Fonds, die auf Mittelständler aus Europa setzen, brachten Sparplan-Anlegern in den vergangenen zehn Jahren besonders gute Renditen ein, so die Experten von "FONDS professionell".
Im siebten und letzten Teil ihrer Serie würden die Experten zeigen, wie die besten Portfolios abgeschnitten hätten und wie sich deren Manager positionieren würden.
Höhere Schwankungen, mangelnde Liquidität: Fonds, die auf mittelgroße und kleine Unternehmen setzen würden, hätten bei vielen Anlegern nach wie vor mit erheblichen Vorurteilen zu kämpfen. Doch das vermeintlich höhere Risiko habe sich für Investoren durchaus gelohnt.
Das zeige zumindest die jüngste Sparplan-Wertentwicklungsstatistik des Branchenverbands BVI per Ende Juni 2018: Wer in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in europäische Nebenwertefonds eingezahlt habe, habe der Berechnung zufolge zu den angesammelten 12.000 Euro durchschnittlich 9.190 Euro dazuverdient. Das entspreche einer Jahresrendite von 10,9 Prozent per annum nach Fondskosten und Ausgabeaufschlägen. Zum Vergleich: Bei breit streuenden Europa-Aktienfonds habe der Investorenlohn "lediglich" 4.834 Euro respektive 6,6 Prozent pro Jahr betragen.
Einziger Haken: Allzu groß sei das Sortiment für Sparplaninteressierte in der Goldmedaillen-Kategorie nicht, was im Vergleich zu anderen Fondsgruppen aber die Auswahl leichter mache. In der BVI-Auswertung würden - Mehrfachzählungen aufgrund verschiedener Fondstranchen ausgeklammert - gerade einmal acht Portfolios auftauchen. FONDS professionell ONLINE stelle die fünf überdurchschnittlich guten vor.
Im siebten und letzten Teil ihrer Serie würden die Experten nicht nur zeigen, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von jeweils 100 Euro auf zehn Jahre gerechnet mit den besten Portfolios der Kategorie "Aktienfonds Europa, Small- & Midcaps" hätten verdienen können. Auch, wie die Manager die renditestärksten Aktien-Produkte derzeit aufgestellt hätten.
Was sei aus monatlich 100 Euro in zehn Jahren geworden? Diese europäischen Nebenwerte-Aktienfonds hätten Anlegern den Sparplan-Daten des Branchenverbandes BVI zufolge am meisten Geld eingebracht:
Platz 1: Metzler European Small Companies
Papiere aus den Bereichen Konsumgüter, IT/Telekommunikation und Finanzen würden zu einem großen Teil im Metzler European Small Companies stecken. Die beiden Fondsmanager Lorenzo Carcano und Stefan Meyer hätten den Kapitaleinsatz treuer Sparplaner verdoppelt und mit ihrer Strategie aus den einbezahlten 12.000 Euro stolze 24.258 Euro gemacht.
Platz 2: DWS European Opportunities
Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in den DWS European Opportunities einbezahlt hätten, seien heute um stattliche 11.296 Euro reicher. Fondsmanager Philipp Schweneke setze bei seinem Produkt auf Konsumgüter.
Platz 3: Deutsche Invest I European Small Cap
Verglichen mit der Auswertung vom Februar 2018 habe sich der Deutsche Invest I European Small Cap von Platz vier auf das Siegertreppchen emporgearbeitet. Bei diesem Fonds seien aus den angesparten 12.000 Euro binnen zehn Jahren 22.040 Euro geworden - ein Plus von 10.040 Euro. 24,4 Prozent des Fondsvolumens würden in Industriefirmen stecken.
Platz 4: iShares Stoxx Europe Mid 200
Mit dem iShares Stoxx Europe Mid 200 finde sich auch ein passives Produkt in der Siegerliste der Sparplan-Serie von FONDS professionell ONLINE. Sparplaner, die zehn Jahre lang jeden Monat 100 Euro eingezahlt hätten, dürften sich über einen Investorenlohn von 9.909 Euro freuen.
Platz 5: Deka - Europa Potential (ISIN DE0009786285 / WKN 978628)
Auf Platz fünf lande der Deka - Europa Potential. Bei dem Produkt seien aus den angesparten 12.000 Euro binnen zehn Jahren 21.309 Euro geworden - ein Plus von 10,96 Prozent per annum. 29 Prozent des Fondsvolumens würden in mittelständischen IT- und Telekommunikations-Unternehmen stecken. (Ausgabe vom 13.08.2018) (14.08.2018/fc/a/f)
Im siebten und letzten Teil ihrer Serie würden die Experten zeigen, wie die besten Portfolios abgeschnitten hätten und wie sich deren Manager positionieren würden.
Höhere Schwankungen, mangelnde Liquidität: Fonds, die auf mittelgroße und kleine Unternehmen setzen würden, hätten bei vielen Anlegern nach wie vor mit erheblichen Vorurteilen zu kämpfen. Doch das vermeintlich höhere Risiko habe sich für Investoren durchaus gelohnt.
Das zeige zumindest die jüngste Sparplan-Wertentwicklungsstatistik des Branchenverbands BVI per Ende Juni 2018: Wer in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in europäische Nebenwertefonds eingezahlt habe, habe der Berechnung zufolge zu den angesammelten 12.000 Euro durchschnittlich 9.190 Euro dazuverdient. Das entspreche einer Jahresrendite von 10,9 Prozent per annum nach Fondskosten und Ausgabeaufschlägen. Zum Vergleich: Bei breit streuenden Europa-Aktienfonds habe der Investorenlohn "lediglich" 4.834 Euro respektive 6,6 Prozent pro Jahr betragen.
Einziger Haken: Allzu groß sei das Sortiment für Sparplaninteressierte in der Goldmedaillen-Kategorie nicht, was im Vergleich zu anderen Fondsgruppen aber die Auswahl leichter mache. In der BVI-Auswertung würden - Mehrfachzählungen aufgrund verschiedener Fondstranchen ausgeklammert - gerade einmal acht Portfolios auftauchen. FONDS professionell ONLINE stelle die fünf überdurchschnittlich guten vor.
Was sei aus monatlich 100 Euro in zehn Jahren geworden? Diese europäischen Nebenwerte-Aktienfonds hätten Anlegern den Sparplan-Daten des Branchenverbandes BVI zufolge am meisten Geld eingebracht:
Platz 1: Metzler European Small Companies
Papiere aus den Bereichen Konsumgüter, IT/Telekommunikation und Finanzen würden zu einem großen Teil im Metzler European Small Companies stecken. Die beiden Fondsmanager Lorenzo Carcano und Stefan Meyer hätten den Kapitaleinsatz treuer Sparplaner verdoppelt und mit ihrer Strategie aus den einbezahlten 12.000 Euro stolze 24.258 Euro gemacht.
Platz 2: DWS European Opportunities
Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in den DWS European Opportunities einbezahlt hätten, seien heute um stattliche 11.296 Euro reicher. Fondsmanager Philipp Schweneke setze bei seinem Produkt auf Konsumgüter.
Platz 3: Deutsche Invest I European Small Cap
Verglichen mit der Auswertung vom Februar 2018 habe sich der Deutsche Invest I European Small Cap von Platz vier auf das Siegertreppchen emporgearbeitet. Bei diesem Fonds seien aus den angesparten 12.000 Euro binnen zehn Jahren 22.040 Euro geworden - ein Plus von 10.040 Euro. 24,4 Prozent des Fondsvolumens würden in Industriefirmen stecken.
Platz 4: iShares Stoxx Europe Mid 200
Mit dem iShares Stoxx Europe Mid 200 finde sich auch ein passives Produkt in der Siegerliste der Sparplan-Serie von FONDS professionell ONLINE. Sparplaner, die zehn Jahre lang jeden Monat 100 Euro eingezahlt hätten, dürften sich über einen Investorenlohn von 9.909 Euro freuen.
Platz 5: Deka - Europa Potential (ISIN DE0009786285 / WKN 978628)
Auf Platz fünf lande der Deka - Europa Potential. Bei dem Produkt seien aus den angesparten 12.000 Euro binnen zehn Jahren 21.309 Euro geworden - ein Plus von 10,96 Prozent per annum. 29 Prozent des Fondsvolumens würden in mittelständischen IT- und Telekommunikations-Unternehmen stecken. (Ausgabe vom 13.08.2018) (14.08.2018/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 382,20 € | 380,02 € | - € | 0,00% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IE0002921975 | 987735 | 384,05 € | 317,45 € | |
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