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Großbritannien volkswirtschaftlicher Ausblick
03.07.07 07:52
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Der letzte Datenkranz unterstützt die Ansicht, dass Großbritannien im zweiten Quartal ein verhalteneres Wachstum erzielen wird, so die Experten von Swiss Life.
Die Zunahme der Einzelhandelsverkäufe im zweiten Quartal belaufe sich auf derzeit 4,0% im Vergleich zu 4,5% im Vorquartal. Auch der Lohnzuwachs inklusive Bonuszahlungen falle trotz des angespannten Arbeitsmarkts bescheidener aus als noch im ersten Quartal. Langsam werde es offensichtlich, dass die Zinserhöhungen der Notenbank um 100 Basispunkte seit August 2006 durchaus dämpfende Wirkung entfalten würden, nicht zuletzt bei der Hauspreisinflation. Dementsprechend sei der Hauspreisindex des "Royal Institute of Chartered Surveyors" von einem zyklischen Hoch von 47% auf jetzt 24% abgefallen. Da sich die Finanzierungsbedingungen immer weniger vorteilhaft zeigen würden, würden die Experten eine Wachstumsabkühlung erwarten, die bis ins nächste Jahr hineinreiche. Vor allem die künftige Geldpolitik sorge für Unsicherheit. Sollte es noch mehr Zinserhöhungen geben, werde die Prognose der Experten zu optimistisch sein.
Tiefere Preise der Energieversorger und nachlassender Lohndruck ausgehend vom öffentlichen Sektor seien die Hauptargumente des moderaten Inflationsausblicks. In der Tat sei die Teuerungsrate im Mai gar noch tiefer ausgefallen als die Experten sie ursprünglich in ihre Prognose eingebaut hätten. Somit seien die Experten gezwungen auch die Jahresdurchschnittsrate der Inflation für 2007 leicht nach unten zu revidieren. (03.07.2007/fc/a/m)
Die Zunahme der Einzelhandelsverkäufe im zweiten Quartal belaufe sich auf derzeit 4,0% im Vergleich zu 4,5% im Vorquartal. Auch der Lohnzuwachs inklusive Bonuszahlungen falle trotz des angespannten Arbeitsmarkts bescheidener aus als noch im ersten Quartal. Langsam werde es offensichtlich, dass die Zinserhöhungen der Notenbank um 100 Basispunkte seit August 2006 durchaus dämpfende Wirkung entfalten würden, nicht zuletzt bei der Hauspreisinflation. Dementsprechend sei der Hauspreisindex des "Royal Institute of Chartered Surveyors" von einem zyklischen Hoch von 47% auf jetzt 24% abgefallen. Da sich die Finanzierungsbedingungen immer weniger vorteilhaft zeigen würden, würden die Experten eine Wachstumsabkühlung erwarten, die bis ins nächste Jahr hineinreiche. Vor allem die künftige Geldpolitik sorge für Unsicherheit. Sollte es noch mehr Zinserhöhungen geben, werde die Prognose der Experten zu optimistisch sein.
Tiefere Preise der Energieversorger und nachlassender Lohndruck ausgehend vom öffentlichen Sektor seien die Hauptargumente des moderaten Inflationsausblicks. In der Tat sei die Teuerungsrate im Mai gar noch tiefer ausgefallen als die Experten sie ursprünglich in ihre Prognose eingebaut hätten. Somit seien die Experten gezwungen auch die Jahresdurchschnittsrate der Inflation für 2007 leicht nach unten zu revidieren. (03.07.2007/fc/a/m)


