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Gold werden 2.000 US-Dollar noch 2011 erreicht?
04.08.11 16:49
RohstoffJournal
Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Goldpreisentwicklung ist im Sommer im Allgemeinen durch eine Art Lethargie gekennzeichnet, so die Experten vom "RohstoffJournal".
In normalen Jahren seien gerade die Monate Juni und Juli eher schwierige Monate für das Edelmetall. Aber, was sei in diesem Jahr schon normal?
Die Querelen, die es im Vorfeld um die Anhebung der US-Schuldenobergrenze gegeben habe, hätten zu starker Verunsicherung geführt. Nun, da der Kompromiss da sei, sei die Verunsicherung offenkundig nicht kleiner geworden. Für die Probleme der Eurozone sei das Wort Verunsicherung hingegen eine starke Untertreibung. Italien und Spanien stünden mit ihren Staatsfinanzen am Pranger der Märkte. Schlüssige Konzepte zur Eindämmung der Krise würden fehlen.
Und diese Unsicherheit sei es, die Investoren und Institutionelle in das Edelmetall treibe. Gold als sicherer Hafen in Zeiten geo- und finanzpolitischer Probleme gewinne nach wie vor an Bedeutung.
Es würden nun immer mehr Käufer in den Markt treten. Kleinanleger (v.a. asiatische) würden eine robuste Nachfrage nach Münzen und kleineren Barren generieren. Hinzu kämen immer wieder Kaufaktivitäten von Zentralbanken. Zuletzt sei es die Südkoreanische Zentralbank gewesen, die nach Jahren der Untätigkeit wieder Gold gekauft habe; insgesamt 25 Tonnen. Über die letzten Monate hinweg hätten physisch besicherte Gold-ETFs tendenziell sinkende Bestände verzeichnet. Doch seit kurzer Zeit scheine dieser Trend gestoppt.
So seien die Bestände des größten, physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Trust, zuletzt wieder deutlicher angewachsen. Möglicherweise deute sich hier eine nachhaltige Trendwende an. Und zu guter Letzt dürfte in den nächsten Wochen und Monate die indische Schmuckindustrie für einen weiteren Nachfrageanschub sorgen, denn in Indien stehe die traditionelle Hochzeits- und Festivalsaison vor der Tür.
Angesichts der Masse an preistreibenden Faktoren falle es schwer, eine drohende Korrektur für den Goldpreis auszumachen. Diese werde es nach Einschätzung der Experten überhaupt erst dann geben (können), wenn die finanzpolitischen Probleme nachhaltig gelöst seien und damit die Unsicherheit aus den Märkten weichen könne. Welche Wahrscheinlichkeit man diesem Szenario allerdings beimessen wolle, bleibe jedem selbst überlassen. Und so dürfte der Goldpreis in den kommenden Monaten weiter zulegen können.
Das Erreichen der 2.000er Marke noch in 2011 sei nach Einschätzung der Experten gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Eigentlich hätten sie dieses Etappenziel erst für das nächste Jahr erwartet, aber die Chancen stünden angesichts der weitreichenden Probleme gar nicht so schlecht, dass es bereits in 2011 so weit sein könnte. (04.08.2011/ac/a/m)
In normalen Jahren seien gerade die Monate Juni und Juli eher schwierige Monate für das Edelmetall. Aber, was sei in diesem Jahr schon normal?
Die Querelen, die es im Vorfeld um die Anhebung der US-Schuldenobergrenze gegeben habe, hätten zu starker Verunsicherung geführt. Nun, da der Kompromiss da sei, sei die Verunsicherung offenkundig nicht kleiner geworden. Für die Probleme der Eurozone sei das Wort Verunsicherung hingegen eine starke Untertreibung. Italien und Spanien stünden mit ihren Staatsfinanzen am Pranger der Märkte. Schlüssige Konzepte zur Eindämmung der Krise würden fehlen.
Es würden nun immer mehr Käufer in den Markt treten. Kleinanleger (v.a. asiatische) würden eine robuste Nachfrage nach Münzen und kleineren Barren generieren. Hinzu kämen immer wieder Kaufaktivitäten von Zentralbanken. Zuletzt sei es die Südkoreanische Zentralbank gewesen, die nach Jahren der Untätigkeit wieder Gold gekauft habe; insgesamt 25 Tonnen. Über die letzten Monate hinweg hätten physisch besicherte Gold-ETFs tendenziell sinkende Bestände verzeichnet. Doch seit kurzer Zeit scheine dieser Trend gestoppt.
So seien die Bestände des größten, physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Trust, zuletzt wieder deutlicher angewachsen. Möglicherweise deute sich hier eine nachhaltige Trendwende an. Und zu guter Letzt dürfte in den nächsten Wochen und Monate die indische Schmuckindustrie für einen weiteren Nachfrageanschub sorgen, denn in Indien stehe die traditionelle Hochzeits- und Festivalsaison vor der Tür.
Angesichts der Masse an preistreibenden Faktoren falle es schwer, eine drohende Korrektur für den Goldpreis auszumachen. Diese werde es nach Einschätzung der Experten überhaupt erst dann geben (können), wenn die finanzpolitischen Probleme nachhaltig gelöst seien und damit die Unsicherheit aus den Märkten weichen könne. Welche Wahrscheinlichkeit man diesem Szenario allerdings beimessen wolle, bleibe jedem selbst überlassen. Und so dürfte der Goldpreis in den kommenden Monaten weiter zulegen können.
Das Erreichen der 2.000er Marke noch in 2011 sei nach Einschätzung der Experten gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Eigentlich hätten sie dieses Etappenziel erst für das nächste Jahr erwartet, aber die Chancen stünden angesichts der weitreichenden Probleme gar nicht so schlecht, dass es bereits in 2011 so weit sein könnte. (04.08.2011/ac/a/m)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
18.04.26
, Börse Global
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