Gold und Silber sind das Kaufniveaus?


13.03.12 09:58
RohstoffJournal

Berlin (www.aktiencheck.de) - Mittlerweile haben sich die Gemüter etwas beruhigt, so die Experten vom "RohstoffJournal".

Der von Auguren erwartete Crash sei bis dato ausgeblieben, auch wenn man die Korrektur bei Gold und Silber als durchaus kräftig bezeichnen könne. Wie könnte es nun weitergehen? In ihren RohstoffJournal-Publikationen würden die Experten den Spagat zwischen kurzfristig ausgerichteten Trading-Position und den langfristig laufenden Position wagen. Wer einen langfristigen Anlagehorizont für Gold und Goldaktien oder für seine Silberengagements habe, sollte sich angesichts des temporären Störfeuers nicht beeindruckt zeigen.

Interessierten Investoren würden die Experten hierzu ein entsprechendes Strategiepapier anbieten, das unter RohstoffJournal.de angefordert werden könne. So manch einer möge es nicht gern hören, doch die langfristigen Trends seien sowohl bei Gold als auch bei Silber nach wie vor intakt. Die übergeordneten Kursziele (2.000 USD bei Gold und 40+ bei Silber) seien nach Auffassung der Experten weiter aktiviert.

Die Korrektur habe wieder einmal gezeigt, dass Rücksetzer als willkommener Anlass genommen würden, Gold- und Silberengagements einzugehen. Damit habe sich die Einschätzung der Experten bestätigt, dass unverändert hoher Bedarf bestehe, sich gegen die Auswirkungen der finanz- und geopolitischen Krisen abzusichern.

Die EZB habe mit ihrer Euro-Schwemme ja jüngst ein weiteres Beispiel dafür geliefert, dass eine (gnadenlose) Geldentwertung billigend in Kauf genommen werde. Warnende Stimmen würden schlichtweg ignoriert. Das Öffnen des Geldhahns werde als Allheilmittel gefeiert. Nun denn. Und noch immer gelte: Wer sein Kapital gegen Entwertung schützen wolle, komme an Gold und Silber nicht vorbei.

Neben dem finanzpolitischen Chaos, drohe nun auch die komplette Destabilisierung der Golf-Region. Der Iran zeige sich wenig beeindruckt von den westlichen Sanktionen und Israel plane mehr oder weniger öffentlich den Luftschlag gegen die Perser.

Komme man noch einmal auf Gold und Silber zurück. Die Korrektur habe die beiden Edelmetalle auf interessante Niveaus zurückgeführt. Bei Gold sei es die Zone um 1.670 US-Dollar und bei Silber die Zone um 32,5/33,0 US-Dollar. Diese sei punktgenau angesteuert und gehalten worden. Sei der Boden der Korrektur damit markiert?

Nach Einschätzung der Experten stünden die Chancen gar nicht so schlecht, dass dem so sei. Und so hätten sie innerhalb ihrer Publikationen diese Niveaus zum Wiedereinstieg in kurzfristig ausgerichtete Positionen genutzt, denn auf lange Sicht sei eh alles beim Alten geblieben und für die Experten gelte unverändert: Gold(aktien) und Silber(aktien) seien alternativlos. (13.03.2012/ac/a/m)