Erweiterte Funktionen
Gold und Silber mit neuen Höchstständen
06.04.11 13:01
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Goldpreis ist gestern aus seinem kurzfristigen Seitwärtstrend nach oben ausgebrochen und erreicht heute Morgen bei 1.459 USD je Feinunze ein neues Rekordhoch, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Auch in Euro gerechnet habe Gold zeitweise deutlich auf 1.025 EUR je Feinunze zulegen können. Vom Preisanstieg von Gold profitiere auch Silber, das erneut die beste Wertentwicklung unter den Edelmetallen aufweise und um 2% auf 39,5 USD je Feinunze steige. Ein Überschreiten der psychologisch wichtigen Marke von 40 USD dürfte bereits kurzfristig erfolgen. Das Gold/Silber-Verhältnis sei im Zuge dessen mittlerweile auf 36,9 und damit den niedrigsten Stand seit September 1983 gefallen.
Das derzeitige Umfeld sei weiterhin günstig für die Edelmetalle. Die anhaltenden Unruhen in Nordafrika und im arabischen Raum sowie die Schuldenkrise in den Euro-Peripherieländern, gepaart mit einem schwachen US-Dollar und einer weiterhin lockeren Geldpolitik der westlichen Zentralbanken würden für Preisfantasie sorgen. Nach der gestrigen nochmaligen Abstufung des Kreditratings Portugals durch die Ratingagentur Moody's werde es immer wahrscheinlicher, dass Portugal den EU-Rettungsschirm in Anspruch nehmen müsse. Eine erste Zinserhöhung der EZB seit 2008 am Donnerstag dürfte keine Überraschung mehr darstellen und daher den Aufwärtstrend kaum beeinflussen.
Auch habe der gestrige überraschende Zinsschritt seitens der Chinesischen Zentralbank nur sehr kurz auf dem Goldpreis gelastet. Die chinesische Goldnachfrage dürfte davon unbeeindruckt weiter steigen. (06.04.2011/ac/a/m)
Auch in Euro gerechnet habe Gold zeitweise deutlich auf 1.025 EUR je Feinunze zulegen können. Vom Preisanstieg von Gold profitiere auch Silber, das erneut die beste Wertentwicklung unter den Edelmetallen aufweise und um 2% auf 39,5 USD je Feinunze steige. Ein Überschreiten der psychologisch wichtigen Marke von 40 USD dürfte bereits kurzfristig erfolgen. Das Gold/Silber-Verhältnis sei im Zuge dessen mittlerweile auf 36,9 und damit den niedrigsten Stand seit September 1983 gefallen.
Das derzeitige Umfeld sei weiterhin günstig für die Edelmetalle. Die anhaltenden Unruhen in Nordafrika und im arabischen Raum sowie die Schuldenkrise in den Euro-Peripherieländern, gepaart mit einem schwachen US-Dollar und einer weiterhin lockeren Geldpolitik der westlichen Zentralbanken würden für Preisfantasie sorgen. Nach der gestrigen nochmaligen Abstufung des Kreditratings Portugals durch die Ratingagentur Moody's werde es immer wahrscheinlicher, dass Portugal den EU-Rettungsschirm in Anspruch nehmen müsse. Eine erste Zinserhöhung der EZB seit 2008 am Donnerstag dürfte keine Überraschung mehr darstellen und daher den Aufwärtstrend kaum beeinflussen.
Auch habe der gestrige überraschende Zinsschritt seitens der Chinesischen Zentralbank nur sehr kurz auf dem Goldpreis gelastet. Die chinesische Goldnachfrage dürfte davon unbeeindruckt weiter steigen. (06.04.2011/ac/a/m)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 81,0165 $ | 78,4295 $ | 2,587 $ | +3,30% | 17.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009653103 | 965310 | 121,62 $ | 31,66 $ | |
Werte im Artikel
17.04.26
, Börse Global
Silber: Das wahre Risiko!



