Erweiterte Funktionen
Gold ist wieder en vogue
03.09.12 14:22
Stabilitas Fonds
Bad Salzuflen (www.fondscheck.de) - Im vergangenen Monat ging es durchweg aufwärts an den Edelmetallmärkten, so die Experten der Stabilitas GmbH.
Vor allem Gold habe auf das Interesse zahlreicher Marktteilnehmer getroffen. Es sei nicht nur bekannt geworden, dass die weltbekannten Hedge-Fonds-Manager George Soros und John Paulson ihre Goldbestände im 2. Quartal 2012 kräftig ausgebaut hätten, auch Zentralbanken hätten sich mit dem gelben Metall eingedeckt. Gold-ETFs hätten jüngst so hohe Zuflüsse verzeichnet wie seit Monaten nicht mehr und der in den ETFs abgebildete Goldbestand habe sich auf ein neues Allzeithoch erhöht. "Zwar ist der direkte Einfluss der Zentralbankkäufe und ETF-Zuflüsse auf den Goldpreis nur schwer nachzuweisen, da unklar ist, wie viel Gold tatsächlich bewegt wird. Dennoch beeinflusst das zweifellos die Marktstimmung und gilt als Signal für Goldanleger", erkläre Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.
Nach einer langen Unsicherheitsphase, die sich in einer entsprechenden Seitwärtsbewegung des Goldpreises manifestiert habe, habe Gold im August auf Dollarbasis um 4,7 Prozent zulegen können. In Euro notiert habe das gelbe Metall sogar ein neues Allzeithoch erreicht. Wie üblich wenn Gold steige, habe auch Silber mit plus 13,4 Prozent einen fulminanten Sprung nach oben gemacht. Die mit besonderer Spannung erwartete Rede Ben Bernankes am vergangenen Freitag in Jackson Hole habe den Edelmetallpreisen zum Monatsende einen besonderen Auftrieb verliehen. Nach anfänglicher Enttäuschung seien die Worte des US-Zentralbankers vom Markt dann doch noch positiv interpretiert worden. "Fest steht, dass die Geldhähne der Zentralbanken offen bleiben werden und sich dies dauerhaft in steigenden Preisen ausdrücken wird. Darauf hat Bernanke ja selbst sogar hingewiesen", erkläre Siegel.
Analog zu den Edelmetallpreisen hätten sich auch die Aktien der Minengesellschaften gut entwickelt und seit Monatsbeginn stetig zulegen können. Zeitweise hätten sich die Minenaktien sogar noch sprunghafter gezeigt als die physischen Metalle. Obwohl es gegen Monatsende dann zunächst wieder etwas abwärts gegangen sei und die australischen Werte stärker eingebrochen seien, als nordamerikanische Minenaktien, habe der 17 internationale Gold- und Silberproduzenten umfassende HUI-Index im August auf Dollarbasis rund 12 Prozent zugelegt. "Das zeigt, was für ein immenses Potenzial in den Minenaktien steckt, sobald der Goldpreis erst wieder zu steigen beginnt", erkläre Siegel. "Das beachtliche Plus ist wesentlich auf den besonders starken Anstieg von Silberaktien zurückzuführen, die sich besser entwickelten, als Goldwerte."
Auch ein Blick auf die Übernahmeaktivitäten im Minensektor stimme optimistisch. "Nachdem mit Extorre und Allied Gold die ersten Deals bereits vor einigen Wochen in Gang kamen, meldet sich jetzt China zu Wort", berichte der Stabilitas Experte. Der größte chinesische Goldproduzent Zijin Mining habe die australische Norton Gold Fields größtenteils übernommen. Und auch der chinesische Rohstoffkonzern Western Mining habe das kanadische Goldexplorationsunternehmen Inter-Citic für sich gewinnen können. "Erneut machen die gebotenen Preisaufschläge der Aufkäufer deutlich, wie günstig Minenaktien zurzeit bewertet sind."
Nachdem die Preise für Basismetalle in den letzten Monaten heftig unter Druck geraten seien, würden die Marktteilnehmer jetzt erst mal abwarten, wie es wirklich um die globale Wirtschaftsentwicklung stehe. Kupfer, Aluminium, Zink und Blei hätten nahezu unverändert geschlossen. Lediglich Zinn habe mit plus 7,2 Prozent ordentlich zugelegt. "Aufgrund der zuvor stark gefallenen Preise hat der wichtige Zinnhersteller Indonesien seine Exporte deutlich runter gefahren und somit Sorgen um Angebotsengpässe ausgelöst", erkläre der Experte abschließend. (03.09.2012/fc/a/m)
Vor allem Gold habe auf das Interesse zahlreicher Marktteilnehmer getroffen. Es sei nicht nur bekannt geworden, dass die weltbekannten Hedge-Fonds-Manager George Soros und John Paulson ihre Goldbestände im 2. Quartal 2012 kräftig ausgebaut hätten, auch Zentralbanken hätten sich mit dem gelben Metall eingedeckt. Gold-ETFs hätten jüngst so hohe Zuflüsse verzeichnet wie seit Monaten nicht mehr und der in den ETFs abgebildete Goldbestand habe sich auf ein neues Allzeithoch erhöht. "Zwar ist der direkte Einfluss der Zentralbankkäufe und ETF-Zuflüsse auf den Goldpreis nur schwer nachzuweisen, da unklar ist, wie viel Gold tatsächlich bewegt wird. Dennoch beeinflusst das zweifellos die Marktstimmung und gilt als Signal für Goldanleger", erkläre Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH.
Analog zu den Edelmetallpreisen hätten sich auch die Aktien der Minengesellschaften gut entwickelt und seit Monatsbeginn stetig zulegen können. Zeitweise hätten sich die Minenaktien sogar noch sprunghafter gezeigt als die physischen Metalle. Obwohl es gegen Monatsende dann zunächst wieder etwas abwärts gegangen sei und die australischen Werte stärker eingebrochen seien, als nordamerikanische Minenaktien, habe der 17 internationale Gold- und Silberproduzenten umfassende HUI-Index im August auf Dollarbasis rund 12 Prozent zugelegt. "Das zeigt, was für ein immenses Potenzial in den Minenaktien steckt, sobald der Goldpreis erst wieder zu steigen beginnt", erkläre Siegel. "Das beachtliche Plus ist wesentlich auf den besonders starken Anstieg von Silberaktien zurückzuführen, die sich besser entwickelten, als Goldwerte."
Auch ein Blick auf die Übernahmeaktivitäten im Minensektor stimme optimistisch. "Nachdem mit Extorre und Allied Gold die ersten Deals bereits vor einigen Wochen in Gang kamen, meldet sich jetzt China zu Wort", berichte der Stabilitas Experte. Der größte chinesische Goldproduzent Zijin Mining habe die australische Norton Gold Fields größtenteils übernommen. Und auch der chinesische Rohstoffkonzern Western Mining habe das kanadische Goldexplorationsunternehmen Inter-Citic für sich gewinnen können. "Erneut machen die gebotenen Preisaufschläge der Aufkäufer deutlich, wie günstig Minenaktien zurzeit bewertet sind."
Nachdem die Preise für Basismetalle in den letzten Monaten heftig unter Druck geraten seien, würden die Marktteilnehmer jetzt erst mal abwarten, wie es wirklich um die globale Wirtschaftsentwicklung stehe. Kupfer, Aluminium, Zink und Blei hätten nahezu unverändert geschlossen. Lediglich Zinn habe mit plus 7,2 Prozent ordentlich zugelegt. "Aufgrund der zuvor stark gefallenen Preise hat der wichtige Zinnhersteller Indonesien seine Exporte deutlich runter gefahren und somit Sorgen um Angebotsengpässe ausgelöst", erkläre der Experte abschließend. (03.09.2012/fc/a/m)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4.791,47 $ | 4.820,94 $ | -29,47 $ | -0,61% | 21.04./07:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
20.04.26
, Börse Global
Lanxess Aktie: Goldman stockt auf
20.04.26
, BNP Paribas
Gold auf Erholungskurs


