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Gold bleibt gefragt
27.02.17 16:44
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gold handelt zum Wochenauftakt weiterhin bei fast 1.260 USD je Feinunze, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
In Euro gerechnet steige Gold auf ein 5-Monatshoch von 1.190 EUR je Feinunze. Die Unsicherheit über die Politik des neuen US-Präsidenten Trump - dieser spreche in der Nacht zu Mittwoch vor dem US-Kongress - sowie die zahlreichen politischen Risiken im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen in der Eurozone und das mögliche baldige Austrittsgesuch Großbritanniens aus der EU dürften die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen hoch halten. Und auch wenn die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank FED auf ihrer nächsten Sitzung am 15. März laut FED Fund Futures etwas gestiegen sei, gehe nach wie vor die Mehrheit der Marktteilnehmer nicht davon aus, dass es in gut zwei Wochen zu einem Zinsschritt kommen werde. Auch dies sei positiv für Gold.
Das höhere Kaufinteresse spiegele sich sowohl in ETF-Zuflüssen als auch in der Marktpositionierung der spekulativen Finanzinvestoren wider: Den von Bloomberg erfassten Gold-ETFs seien in der letzten Woche knapp zehn Tonnen zugeflossen, seit Monatsbeginn seien es über 62 Tonnen. Und die spekulativen Finanzanleger hätten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 21. Februar um 23% auf 78 Tsd. Kontrakte ausgeweitet. Dies sei der höchste Stand seit elf Wochen, aber kein außergewöhnlich hohes Niveau. Bei Silber seien die Netto-Long-Positionen mittlerweile die achte Woche in Folge aufgebaut worden. Mit 77,4 Tsd. Kontrakten lägen sie auf dem höchsten Niveau seit Anfang September und auch nicht mehr weit vom Rekordniveau aus dem Vorjahr entfernt. (27.02.2017/fc/a/m)
In Euro gerechnet steige Gold auf ein 5-Monatshoch von 1.190 EUR je Feinunze. Die Unsicherheit über die Politik des neuen US-Präsidenten Trump - dieser spreche in der Nacht zu Mittwoch vor dem US-Kongress - sowie die zahlreichen politischen Risiken im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen in der Eurozone und das mögliche baldige Austrittsgesuch Großbritanniens aus der EU dürften die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen hoch halten. Und auch wenn die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank FED auf ihrer nächsten Sitzung am 15. März laut FED Fund Futures etwas gestiegen sei, gehe nach wie vor die Mehrheit der Marktteilnehmer nicht davon aus, dass es in gut zwei Wochen zu einem Zinsschritt kommen werde. Auch dies sei positiv für Gold.
Das höhere Kaufinteresse spiegele sich sowohl in ETF-Zuflüssen als auch in der Marktpositionierung der spekulativen Finanzinvestoren wider: Den von Bloomberg erfassten Gold-ETFs seien in der letzten Woche knapp zehn Tonnen zugeflossen, seit Monatsbeginn seien es über 62 Tonnen. Und die spekulativen Finanzanleger hätten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 21. Februar um 23% auf 78 Tsd. Kontrakte ausgeweitet. Dies sei der höchste Stand seit elf Wochen, aber kein außergewöhnlich hohes Niveau. Bei Silber seien die Netto-Long-Positionen mittlerweile die achte Woche in Folge aufgebaut worden. Mit 77,4 Tsd. Kontrakten lägen sie auf dem höchsten Niveau seit Anfang September und auch nicht mehr weit vom Rekordniveau aus dem Vorjahr entfernt. (27.02.2017/fc/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4.707,86 $ | 4.692,89 $ | 14,97 $ | +0,32% | 24.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
25.04.26
, Börse Global
MMG: Gold um 24%, Silber um 27%


