Gold - Alle Trümpfe liegen beim Edelmetall


08.10.12 11:58
RohstoffJournal

Berlin (www.aktiencheck.de) - Seit knapp drei Wochen versucht sich Gold nun mittlerweile an der Marke von 1.800 US-Dollar, so die Experten vom "RohstoffJournal".

Wie erwartet sei es zum hartnäckigen Ringen zwischen dem Edelmetall und dem Widerstand gekommen. Das sollte nicht unbedingt überraschen, sei es doch charakteristisch für das Erreichen richtungsweisender Zonen. Sicherlich möge es dem einen oder anderen nicht schnell genug gehen mit der Rally, doch gut Ding wolle eben Weile haben. Das Rasten des Marktes sei durchaus wünschenswert, denn die überkaufte Situation baue sich so langsam, aber stetig ab. Die Fakten würden aus Sicht der Experten eindeutig für Gold und Goldaktien sprechen.

Gold profitiere von den im September beschlossenen Maßnahmenpaketen von EZB, FED & Co. Die expansive Politik der Notenbanken führe zur Entwertung des Papiergeldes. Für umsichtige Investoren gebe es eine Reihe von Möglichkeiten, das Kapital gegen Inflation abzusichern. Gold und Goldaktien seien eine; und wie die Experten meinen würden nicht die schlechteste. Gold und Goldaktien seien schlichtweg alternativloser, denn je! Zudem habe Gold pünktlich zu Beginn der saisonal stärksten Phase auch noch wichtige charttechnische Widerstände überwunden und somit starke Kaufsignale generiert.

Vor allem trendorientierte Investoren ziehe es gegenwärtig wieder in den Markt. Ein Beleg hierfür sei unter anderem die Entwicklung der Bestände des weltgrößten, physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Trust. Dessen Bestände hätten per 04.10. mit 1.333 Tonnen eine neues Hoch erklommen!

Die Tür zu einer kompletten Neubewertung des Edelmetallsektors stehe derzeit weit offen. Der nachhaltige Sprung über die 1.800er-Marke beim Gold sei nach Meinung der Experten nur eine Frage der Zeit. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Gold bis zum Jahresende bereits die alten Hochs jenseits der 1.900 US-Dollar erreichen werde. Das Einzige, was den Experten derzeit noch etwas Kopfzerbrechen bereite, sei der große Optimismus, der gegenwärtig herrsche. Analysten würden sich mit Kurszielen überbieten, Medien würden das Thema Gold immer öfter aufgreifen und nicht zuletzt die Tatsache, dass ausgemachte Gold-Pessimisten das Lager gewechselt hätten, bringe die Experten ins Grübeln. Ein Ausbruch über die 1.800er-Marke würde hier sicherlich letzte Zweifel zerstreuen...

Kurzum: Wenn die Experten vom "RohstoffJournal" die Ereignisse in den letzten Wochen eines gelehrt haben, dann das, dass in diesen Zeiten kein Weg an Gold und Silber vorbeiführt. Beide Metalle würden sie unverändert vor nachhaltigen Aufwärtsbewegungen stehen sehen. Und wie sehe es mit den Produzentenaktien aus? Nach den Monaten der Lethargie komme nun wieder Bewegung ins Ganze. Sowohl Gold-, als auch Silberaktien seien zuletzt angesprungen. Jetzt gelte es eben, auf die richtigen Favoriten zu setzen. (08.10.2012/ac/a/m)