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Franklin European Small-Mid Cap im Fokus
31.03.08 12:35
Morningstar
München (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten von "Morningstar" ist der Franklin European Small-Mid Cap eine gute Wahl für Anleger, die europäische Wachstumswerte mit soliden Geschäftsmodellen und Bilanzen suchen.
Zum Namen: Franklin sei ein Aktienhaus mit Growth-Ausrichtung. Growth bedeute, dass Aktien selektiert würden, die starkes Umsatz- und Gewinnwachstum in den nächsten fünf Jahren generieren sollten. Dabei sollten die Aktien nicht zu teuer sein. Oder anders: Marktteilnehmer hätten die Wachstumsaussichten dieser Unternehmen noch nicht erkannt, was noch zu einer vernünftigen Bewertung der Aktien an der Börse führe. Franklin gehöre als Investmentmanager zu Franklin Templeton Investments.
Edwin Lugo führe den Fonds seit Juni 2006. Dabei werde er von 3 Analysten unterstützt, die Unternehmen mit Wettbewerbsvorteil, soliden Büchern und konstanten Free Cashflows suchen würden. Die Vorgehensweise erinnere stark an seine Value-Kollegen von Templeton oder Mutual Series, wo Lugo zwischen 1996 und 2002 gearbeitet habe. Insgesamt habe das Team rund 100 Millionen Euro in europäischen Small- und Mid-Caps investiert, was eine gut steuerbare Größe sei. Dieser Fonds habe ein Volumen von rund 60 Millionen Euro. Er könne damit praktisch jeden europäischen Nebenwert kaufen.
Aus Deutschland halte Lugo den Ticketvermarkter CTS EVENTIM. Das Unternehmen sei sehr ertragsreich und sollte mit der Vermarktung der Eintrittskarten des US-Veranstaltungsunternehmen Live Nation Worldwide nachhaltig wachsen. Fondsmanager Lugo habe hingegen SolarWorld verkauft. Er sehe keinen Wettbewerbsvorteil des Unternehmens, wenn in den nächsten Jahren Silizium auf den Markt kommen werde. Silizium als Grundstoff für Solarzellen sei heute sehr knapp. Lugo sehe aber in den kommenden Jahren ausreichende Kapazitäten, was den Markteintritt von Konkurrenten bedeuten würde.
Der Fonds habe aktuell ein starkes Gewicht von einem Drittel an britischen Aktien. Auf Branchenseite seien defensive Sektoren wie Tabak und Spirituosen oder Pharma stark gewichtet. Lugo schaue sich nun nach der Korrektur wieder zyklische Werte und kleinere Banken an.
Puristen könnten sich an Japan Tabacco stören. Der japanische Konzern habe nach der Übernahme des britischen Zigarettenkonzerns Gallaher ein sehr starkes europäisches Geschäft. Der weltweit drittgrößte Zigarettenhersteller (Wettbewerbsvorteil) habe eine solide Bilanz und generiere hohe Free Cashflows. Ähnliches gelte für den Spirituosenhersteller Diageo. Beide Aktien seien keine Mid-Caps, der Fonds dürfe 20% seiner Positionen außerhalb der Spanne zwischen 100 Millionen Euro und 8 Mrd. Euro Marktkapitalisierung eingehen.
Der Fonds habe sich in seiner Vergleichsgruppe seit dem Sommer 2006 gut bis sehr gut positionieren können. Dabei habe sicherlich die Growth-Ausrichtung geholfen. Nebenwerte habe es in den letzten Monaten kräftig durchgeschüttelt.
Nach Ansicht der Experten von "Morningstar" ist der Franklin European Small-Mid Cap eine gute Wahl für Anleger, die europäische Wachstumswerte mit soliden Geschäftsmodellen und Bilanzen suchen. (Ausgabe vom 20.03.2008) (31.03.2008/fc/a/f)
Zum Namen: Franklin sei ein Aktienhaus mit Growth-Ausrichtung. Growth bedeute, dass Aktien selektiert würden, die starkes Umsatz- und Gewinnwachstum in den nächsten fünf Jahren generieren sollten. Dabei sollten die Aktien nicht zu teuer sein. Oder anders: Marktteilnehmer hätten die Wachstumsaussichten dieser Unternehmen noch nicht erkannt, was noch zu einer vernünftigen Bewertung der Aktien an der Börse führe. Franklin gehöre als Investmentmanager zu Franklin Templeton Investments.
Edwin Lugo führe den Fonds seit Juni 2006. Dabei werde er von 3 Analysten unterstützt, die Unternehmen mit Wettbewerbsvorteil, soliden Büchern und konstanten Free Cashflows suchen würden. Die Vorgehensweise erinnere stark an seine Value-Kollegen von Templeton oder Mutual Series, wo Lugo zwischen 1996 und 2002 gearbeitet habe. Insgesamt habe das Team rund 100 Millionen Euro in europäischen Small- und Mid-Caps investiert, was eine gut steuerbare Größe sei. Dieser Fonds habe ein Volumen von rund 60 Millionen Euro. Er könne damit praktisch jeden europäischen Nebenwert kaufen.
Der Fonds habe aktuell ein starkes Gewicht von einem Drittel an britischen Aktien. Auf Branchenseite seien defensive Sektoren wie Tabak und Spirituosen oder Pharma stark gewichtet. Lugo schaue sich nun nach der Korrektur wieder zyklische Werte und kleinere Banken an.
Puristen könnten sich an Japan Tabacco stören. Der japanische Konzern habe nach der Übernahme des britischen Zigarettenkonzerns Gallaher ein sehr starkes europäisches Geschäft. Der weltweit drittgrößte Zigarettenhersteller (Wettbewerbsvorteil) habe eine solide Bilanz und generiere hohe Free Cashflows. Ähnliches gelte für den Spirituosenhersteller Diageo. Beide Aktien seien keine Mid-Caps, der Fonds dürfe 20% seiner Positionen außerhalb der Spanne zwischen 100 Millionen Euro und 8 Mrd. Euro Marktkapitalisierung eingehen.
Der Fonds habe sich in seiner Vergleichsgruppe seit dem Sommer 2006 gut bis sehr gut positionieren können. Dabei habe sicherlich die Growth-Ausrichtung geholfen. Nebenwerte habe es in den letzten Monaten kräftig durchgeschüttelt.
Nach Ansicht der Experten von "Morningstar" ist der Franklin European Small-Mid Cap eine gute Wahl für Anleger, die europäische Wachstumswerte mit soliden Geschäftsmodellen und Bilanzen suchen. (Ausgabe vom 20.03.2008) (31.03.2008/fc/a/f)


