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Franklin Diversified Fonds: Bestimmt der Markt die FED oder die FED den Markt?
07.03.19 12:00
Franklin Templeton
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Matthias Hoppe, Portfolio Manager der Franklin Diversified Fonds - Franklin Diversified Conservative Fund, Franklin Diversified Balanced Fund, Franklin Diversified Dynamic Fund - von Franklin Templeton, analysiert die globalen Konjunkturaussichten und erklärt die aktuelle Anlagestrategie.
Im Januar habe die FED eine Atempause eingeläutet und die Märkte hätten sich erholt - und zwar nachhaltiger, als viele erwartet hätten. Die Schwäche bei hochverzinslichen Unternehmensanleihen und anderen weniger liquiden Bereichen des Kreditmarktes habe sich schnell umgekehrt. Zwar hatten wir unsere Überzeugung von Leveraged Loans in den letzten Monaten des Vorjahres gesenkt, blieben aber angesichts des nach wie vor günstigen Ausblicks für den Konjunkturzyklus im Hinblick auf den Kreditmarkt allgemein bei einer positiven Einschätzung, wenn auch mit einer gewissen Vorsicht bei Anleihen mit Investment Grade, so die Experten von Franklin Templeton.
Doch inwieweit werde die FED die Märkte weiter antreiben? Eine Rückkehr zu langfristigen Niveaus der Marktvolatilität deute nach den niedrigeren Niveaus über weite Strecken der letzten zehn Jahre auf eine neue Volatilitätsphase hin. Der rationale Wunsch, den "verteidigungsfähigen Raum" innerhalb der Portfolios zu erweitern, habe dazu geführt, dass sich viele Anleger von Aktien abgewandt und stattdessen auf Barmittel und Anleihen mit höherer Qualitätsgüte gesetzt hätten.
Die Experten von Franklin Templeton würden nach wie vor glauben, dass ein Umdenken erforderlich sei, da die Märkte von einem dynamikgesteuerten Umfeld zu einem Umfeld mit engen Handelsspannen übergehen würden.
Die globalen Konjunkturaussichten seien so vielschichtig wie seit langem nicht mehr. Die wirtschaftlichen Indikatoren würden nach wie vor wenig Anzeichen eines Ungleichgewichts zeigen, und obwohl das aktuelle Wachstum allmählich seine Endphase erreiche, würden die Experten kein signifikantes Risiko einer drohenden Rezession erwarten. Allerdings habe die Wachstumsdynamik an Schwung verloren - eine Entwicklung, die vor allem im Euroraum und in China, aber auch weltweit zu spüren sei. Dies habe die FED veranlasst, ihre Haltung zu ändern. Sie betone nun, wie wichtig Geduld und eine stärker an den Daten ausgerichtete Reaktionsfunktion seien.
In einem derartigen Umfeld sei ein diversifiziertes Portfolio besonders wichtig. Die Experten von Franklin Templeton seien der Ansicht, dass die jüngste Rückkehr zu einem Markt, in dem Anleihen und Aktien die gewohnten Diversifikationsvorteile bieten würden, wahrscheinlich von Dauer sein werde, insbesondere in einem wachstumsorientierten Umfeld, das weniger von der Inflation bestimmt werde.
In diesem Jahr dürfte es besonders sinnvoll sein, das Faktoren-Engagement und die Konzentrationen innerhalb unserer Portfolios zu überwachen und sich auf die Vermögenswerte zu konzentrieren, die Diversifizierung bieten, so die Experten von Franklin Templeton. Ein aktives Management des gesamten Allokationsmix der Portfolios werde ebenfalls von zentraler Bedeutung sein. Derzeit seien die Experten in einem neutralen Mix aus globalen Aktien und Anleihen investiert.
Die Fundamentaldaten der Unternehmen seien trotz der Abschwächung des globalen Wachstums weiterhin stark. Dies dürfte sich positiv auf die Aussichten für globale Aktien auswirken. Allerdings seien die Arbeitsmärkte in vielen führenden Volkswirtschaften angespannt, während das Lohnwachstum offenbar in gewissem Maße ansteige und das breite Inflationsklima moderat bleibe. Dieses Zusammenspiel von Faktoren könnte die Gewinnmargen in naher Zukunft belasten und werde das Tempo des Gewinnwachstums wohl verlangsamen. Die Experten von Franklin Templeton würden diesem Umstand Rechnung tragen und hätten ihre Position in US-Aktien im Rahmen einer defensiveren Haltung bei globalen Aktien verringert.
Darüber hinaus habe ein niedrigerer Ölpreis zu einem Rückgang der allgemeinen Inflation geführt, und zentrale Kennzahlen würden gedämpft bleiben. Aufgrund der gedämpften Inflationsaussichten hätten die Experten Überzeugung gegenüber Sachwerten wie Rohstoffen und inflationsgebundenen Anleihen (Treasury Inflation-Protected Securities, TIPS) zurückgenommen.
Die Experten von Franklin Templeton würden das längerfristige Wachstumspotenzial der Schwellenländer weiterhin positiv einschätzen. Allerdings seien für den Großteil des letzten Jahres die Sorgen rund um Handelsspannungen, Zinsanhebungen der FED und einen stärker werdenden US-Dollar ein Hemmschuh für diese Märkte gewesen. All dies habe dazu geführt, dass der Druck auf die Währungen vieler Schwellenländer nicht nachgelassen habe. In jüngster Zeit sei dieser Gegenwind jedoch abgeflaut und die attraktiven Bewertungen von Schwellenländeraktien hätten sich deutlicher abgezeichnet. Die Experten von Franklin Templeton sähen die längerfristige Attraktivität dieser Märkte mehr und mehr als Lichtblick. Daher seien die Experten sowohl von Anleihen als auch von Aktien aus Schwellenländern stärker überzeugt. (Ausgabe 86 vom März 2019) (07.03.2019/fc/a/f)
Im Januar habe die FED eine Atempause eingeläutet und die Märkte hätten sich erholt - und zwar nachhaltiger, als viele erwartet hätten. Die Schwäche bei hochverzinslichen Unternehmensanleihen und anderen weniger liquiden Bereichen des Kreditmarktes habe sich schnell umgekehrt. Zwar hatten wir unsere Überzeugung von Leveraged Loans in den letzten Monaten des Vorjahres gesenkt, blieben aber angesichts des nach wie vor günstigen Ausblicks für den Konjunkturzyklus im Hinblick auf den Kreditmarkt allgemein bei einer positiven Einschätzung, wenn auch mit einer gewissen Vorsicht bei Anleihen mit Investment Grade, so die Experten von Franklin Templeton.
Doch inwieweit werde die FED die Märkte weiter antreiben? Eine Rückkehr zu langfristigen Niveaus der Marktvolatilität deute nach den niedrigeren Niveaus über weite Strecken der letzten zehn Jahre auf eine neue Volatilitätsphase hin. Der rationale Wunsch, den "verteidigungsfähigen Raum" innerhalb der Portfolios zu erweitern, habe dazu geführt, dass sich viele Anleger von Aktien abgewandt und stattdessen auf Barmittel und Anleihen mit höherer Qualitätsgüte gesetzt hätten.
Die Experten von Franklin Templeton würden nach wie vor glauben, dass ein Umdenken erforderlich sei, da die Märkte von einem dynamikgesteuerten Umfeld zu einem Umfeld mit engen Handelsspannen übergehen würden.
In einem derartigen Umfeld sei ein diversifiziertes Portfolio besonders wichtig. Die Experten von Franklin Templeton seien der Ansicht, dass die jüngste Rückkehr zu einem Markt, in dem Anleihen und Aktien die gewohnten Diversifikationsvorteile bieten würden, wahrscheinlich von Dauer sein werde, insbesondere in einem wachstumsorientierten Umfeld, das weniger von der Inflation bestimmt werde.
In diesem Jahr dürfte es besonders sinnvoll sein, das Faktoren-Engagement und die Konzentrationen innerhalb unserer Portfolios zu überwachen und sich auf die Vermögenswerte zu konzentrieren, die Diversifizierung bieten, so die Experten von Franklin Templeton. Ein aktives Management des gesamten Allokationsmix der Portfolios werde ebenfalls von zentraler Bedeutung sein. Derzeit seien die Experten in einem neutralen Mix aus globalen Aktien und Anleihen investiert.
Die Fundamentaldaten der Unternehmen seien trotz der Abschwächung des globalen Wachstums weiterhin stark. Dies dürfte sich positiv auf die Aussichten für globale Aktien auswirken. Allerdings seien die Arbeitsmärkte in vielen führenden Volkswirtschaften angespannt, während das Lohnwachstum offenbar in gewissem Maße ansteige und das breite Inflationsklima moderat bleibe. Dieses Zusammenspiel von Faktoren könnte die Gewinnmargen in naher Zukunft belasten und werde das Tempo des Gewinnwachstums wohl verlangsamen. Die Experten von Franklin Templeton würden diesem Umstand Rechnung tragen und hätten ihre Position in US-Aktien im Rahmen einer defensiveren Haltung bei globalen Aktien verringert.
Darüber hinaus habe ein niedrigerer Ölpreis zu einem Rückgang der allgemeinen Inflation geführt, und zentrale Kennzahlen würden gedämpft bleiben. Aufgrund der gedämpften Inflationsaussichten hätten die Experten Überzeugung gegenüber Sachwerten wie Rohstoffen und inflationsgebundenen Anleihen (Treasury Inflation-Protected Securities, TIPS) zurückgenommen.
Die Experten von Franklin Templeton würden das längerfristige Wachstumspotenzial der Schwellenländer weiterhin positiv einschätzen. Allerdings seien für den Großteil des letzten Jahres die Sorgen rund um Handelsspannungen, Zinsanhebungen der FED und einen stärker werdenden US-Dollar ein Hemmschuh für diese Märkte gewesen. All dies habe dazu geführt, dass der Druck auf die Währungen vieler Schwellenländer nicht nachgelassen habe. In jüngster Zeit sei dieser Gegenwind jedoch abgeflaut und die attraktiven Bewertungen von Schwellenländeraktien hätten sich deutlicher abgezeichnet. Die Experten von Franklin Templeton sähen die längerfristige Attraktivität dieser Märkte mehr und mehr als Lichtblick. Daher seien die Experten sowohl von Anleihen als auch von Aktien aus Schwellenländern stärker überzeugt. (Ausgabe 86 vom März 2019) (07.03.2019/fc/a/f)
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