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Fortis Equity Pharma Europe Fondsporträt
29.05.07 12:29
Euro fondsxpress
München (aktiencheck.de AG) - "Die Nachfrage wird niemals enden" - Benjamin Chang wird nicht müde, den großen Pluspunkt der Pharma- und Gesundheitsbranche zu betonen, so die Experten von "Euro fondsxpress".
Es gehe nicht um Luxusgüter oder andere Dinge, auf die man falls nötig auch verzichten könne. "Es geht um grundlegende Güter. Medikamente und Gesundheitsdienstleistungen werden immer gebraucht - was auch passiert", sage er. Dass Chang von der Gesundheitsbranche überzeugt sei, überrasche nicht. Denn er manage seit 2004 den Fortis-Fonds Equity Pharma Europe.
Trotz der Bezeichnung beschränke sich der Fonds keineswegs nur auf die Pharmabranche. Der Bereich Arzneimittel mache zwar mit knapp 57 Prozent den Löwenanteil des Portfolios aus. Doch Chang kaufe auch Aktien von Firmen, die Ausrüstung und Zubehör für das Gesundheitswesen bereitstellen würden.
Besonders überzeugt sei der Manager von Unternehmen, die Implantate und Hörgeräte produzieren würden. "Weil die Menschen immer älter werden, besteht zunehmend Bedarf an medizinischen Hilfsmitteln", erkläre er. "In Zukunft könnte es zum Beispiel so weit kommen, dass manche Menschen nicht nur einmal im Leben eine künstliche Hüfte brauchen, sondern zweimal."
Bei der Suche nach geeigneten Titeln für seinen Fonds schaue sich Chang jedes europäische Unternehmen aus dem Gesundheitswesen genau an. Habe eines davon sein Interesse geweckt, suche er das Gespräch dem Management und betrachte das Unternehmen vor Ort. Mit dieser Vorgehensweise begreife sich der Manager als echter Stockpicker: "Ich bin stets auf der Suche nach dem Unternehmen mit dem größten Potenzial."
Dass die Branche in den vergangenen Jahren nicht so gut gelaufen sei, sei an dem Fonds fast völlig vorübergegangen. Mit seinen Investitionsentscheidungen scheine Chang demnach meist richtig zu liegen. Im Drei- und im Fünf-Jahres-Vergleich führe der Fortis Equity Pharma Europe die Liste der Fonds aus der gleichen Sparte souverän an. Auch in den vergangenen Monaten habe er einen guten Wertzuwachs gezeigt.
Seine Entscheidungen treffe der Manager auf eine Sicht von sechs Monaten. Den Investoren empfehle er demgegenüber einen extrem langen Atem. Ihr Anlagehorizont sollte bei neun Jahren liegen. "Die Entwicklung von Arzneimitteln ist ein extrem langwieriger Prozess", begründe Chang.
Risiken sehe er in der ständigen Ungewissheit, die hinsichtlich der Entwicklung von Pharmaunternehmen herrsche. "Im Pharmabereich heißt es oft: Top oder Flop - etwas dazwischen gibt es nicht. Das Ergebnis jahrelanger Forschung ist meist unsicher und keiner weiß vorher, ob das entwickelte Medikament unverkäuflich oder ein Renner sein wird." Im Bereich der Arzneimittelentwicklung gelte deshalb die Parole: Hohes Risiko, doch dafür gegebenenfalls hohe Rendite. "Entdeckt ein Unternehmen ein Medikament, das einen Umsatz von einer Milliarde Euro generiert, dann ist das ein großer Wurf", sage Chang.
Chang habe es geschafft, mit Pharmawerten in den vergangenen Jahren eine beachtliche Rendite zu erzielen - entgegen dem allgemeinen Trend. Der Manager habe gezeigt, dass er einen guten Riecher besitze. (Ausgabe 21/2007 vom 25.05.2007) (29.05.2007/fc/a/f)
Es gehe nicht um Luxusgüter oder andere Dinge, auf die man falls nötig auch verzichten könne. "Es geht um grundlegende Güter. Medikamente und Gesundheitsdienstleistungen werden immer gebraucht - was auch passiert", sage er. Dass Chang von der Gesundheitsbranche überzeugt sei, überrasche nicht. Denn er manage seit 2004 den Fortis-Fonds Equity Pharma Europe.
Trotz der Bezeichnung beschränke sich der Fonds keineswegs nur auf die Pharmabranche. Der Bereich Arzneimittel mache zwar mit knapp 57 Prozent den Löwenanteil des Portfolios aus. Doch Chang kaufe auch Aktien von Firmen, die Ausrüstung und Zubehör für das Gesundheitswesen bereitstellen würden.
Besonders überzeugt sei der Manager von Unternehmen, die Implantate und Hörgeräte produzieren würden. "Weil die Menschen immer älter werden, besteht zunehmend Bedarf an medizinischen Hilfsmitteln", erkläre er. "In Zukunft könnte es zum Beispiel so weit kommen, dass manche Menschen nicht nur einmal im Leben eine künstliche Hüfte brauchen, sondern zweimal."
Dass die Branche in den vergangenen Jahren nicht so gut gelaufen sei, sei an dem Fonds fast völlig vorübergegangen. Mit seinen Investitionsentscheidungen scheine Chang demnach meist richtig zu liegen. Im Drei- und im Fünf-Jahres-Vergleich führe der Fortis Equity Pharma Europe die Liste der Fonds aus der gleichen Sparte souverän an. Auch in den vergangenen Monaten habe er einen guten Wertzuwachs gezeigt.
Seine Entscheidungen treffe der Manager auf eine Sicht von sechs Monaten. Den Investoren empfehle er demgegenüber einen extrem langen Atem. Ihr Anlagehorizont sollte bei neun Jahren liegen. "Die Entwicklung von Arzneimitteln ist ein extrem langwieriger Prozess", begründe Chang.
Risiken sehe er in der ständigen Ungewissheit, die hinsichtlich der Entwicklung von Pharmaunternehmen herrsche. "Im Pharmabereich heißt es oft: Top oder Flop - etwas dazwischen gibt es nicht. Das Ergebnis jahrelanger Forschung ist meist unsicher und keiner weiß vorher, ob das entwickelte Medikament unverkäuflich oder ein Renner sein wird." Im Bereich der Arzneimittelentwicklung gelte deshalb die Parole: Hohes Risiko, doch dafür gegebenenfalls hohe Rendite. "Entdeckt ein Unternehmen ein Medikament, das einen Umsatz von einer Milliarde Euro generiert, dann ist das ein großer Wurf", sage Chang.
Chang habe es geschafft, mit Pharmawerten in den vergangenen Jahren eine beachtliche Rendite zu erzielen - entgegen dem allgemeinen Trend. Der Manager habe gezeigt, dass er einen guten Riecher besitze. (Ausgabe 21/2007 vom 25.05.2007) (29.05.2007/fc/a/f)


