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Fondshandel: Deutsche Unternehmen überzeugen
22.10.13 17:15
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mit der Einigung im US-Budgetstreit verlassen viele Fondsanleger ihre Wartestellung und beleben den Handel mit aktiv verwalteten Fonds, so die Deutsche Börse AG.
"Seitdem haben wir deutlich mehr zu tun, wobei sich die Umsätze auf höherem Niveau stabilisiert haben", beschreibe Ivo Orlemann von ICF Kursmakler. Angesichts steigender Aktienbörsen würden sich Investoren zumeist von ihren Engagements verabschieden. "Etwa Zweidrittel der Transaktionen gehen vermutlich auf das Konto Gewinnmitnahmen." Von zurückgekehrtem Schwung im Fondshandel spreche auch Matthias Präger. "Tendenziell wird in Portfolios mit hiesigen Unternehmen umgeschichtet", beobachte der Händler von der Baader Bank.
Im DAX gehe es nach den Höchstständen der vergangenen Woche derzeit allerdings eher gemächlich zu, er notiere am heutigen Morgen mit 8.856 Punkten um 0,1 Prozent im Minus. Nach der mehr als zweiwöchigen Schließung der US-Behörden würden Anleger der Helaba zufolge auf einige nachgereichte Konjunkturindikatoren wie den Arbeitsmarktbericht für September warten.
Nicht nur große DAX-Konzerne würden den Weg in die Anlegerdepots finden. Etwa führe der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN nicht bekannt/ WKN A0MHD) mit Schwerpunkt deutsche Nebenwerte Orlemanns Umsatzstatistiken an. "Hier gibt es nahezu ausschließlich Käufe." Mit überwiegenden Zuflüssen würden laut Präger kleinere und mittlere Unternehmen im DWS German Small/Mid Cap ebenfalls gut ankommen.
Auf den Einkaufslisten befinde sich auch der DWS Aktienstrategie Deutschland und der FPM Funds Stockpicker Germany Large Cap (ISIN LU0232955988 / WKN A0HGEX). Letzterer konzentriere sich auf hiesige Werte mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 3 Milliarden Euro. Bis zu einem Drittel der Anlegergelder könne das Fondsmanagement in Unternehmen jeder Größe sowie andere Anlageklassen investieren. Europäische Großunternehmen beispielsweise im Allianz Europe Equity Growth fänden hingegen weniger Anklang. "Sie werden per Saldo abgestoßen."
Ausschließlich Abgaben melde Orlemann für den BGF Emerging Europe Fund, der 70 Prozent seines Gesamtvermögens in Aktienwerte von Unternehmen investiere, die in den Schwellenländern Europas ansässig seien.
Auf mittlerem Niveau bewege sich das Interesse an gemischten Portfolios, wie ICF Kursmakler melde. Als Bestseller der Woche mache Orlemann den Flossbach von Storch Multiple Opportunities aus. Auch der M&G Optimal Income lande meist in den Anlegerdepots. Für den Klassiker Carmignac Patrimoine gebe es gegenwärtig viele Verkäufe und nur wenige Käufe. "Anleger strafen die schlechte Performance ab."
Die Finger würden Fondsinvestoren gegenwärtig auch vom Pioneer Funds Global Ecology lassen. "Dieser Publikumsfonds schafft es selten in die Top-Positionen unserer Umsatzstatistik, obwohl immer etwas los ist", meine Orlemann.
Ein uneinheitliches Bild zeichne Präger von Aktienfonds mit internationaler Ausrichtung. "Auffälligkeiten gab es nicht, der Handel ist tendenziell ausgeglichen." Während Fondsinvestoren beim in US-Dollar geführten Franklin Global Small-Mid Cap Growth Fund eher zugegriffen hätten, hätten sie sich in Summe vom M&G Global Basics Fund (ISIN GB0030932676 / WKN 797735) getrennt.
Als ruhig und ohne Tendenz beschreibe Präger die Bewegungen in Portfolios mit Aktien asiatischer Länder. Zuflüsse gebe es im Allianz Thailand Equity, vom Invesco PRC Equity Fund nähmen Anleger per saldo Abstand.
Ohne klare Tendenz verlaufe der Handel mit Immobilienfonds. Während es im Deka-Immobilien Europa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956) gleichermaßen Zu- wie Abflüsse gebe, verbuche Orlemann im CS Euroreal einen Abgabeüberhang. "Nach Umsätzen belegt der Euroreal bei uns Platz zwei." Mit dem neunten Rang schaffe es auch der Hausinvest unter die Top 10 bei ICF Kursmakler. Die Kurse der Immobilienfonds hätten sich insgesamt gut eingependelt, große Schwankungen seien in der Regel ausgeblieben. (22.10.2013/fc/a/f)
"Seitdem haben wir deutlich mehr zu tun, wobei sich die Umsätze auf höherem Niveau stabilisiert haben", beschreibe Ivo Orlemann von ICF Kursmakler. Angesichts steigender Aktienbörsen würden sich Investoren zumeist von ihren Engagements verabschieden. "Etwa Zweidrittel der Transaktionen gehen vermutlich auf das Konto Gewinnmitnahmen." Von zurückgekehrtem Schwung im Fondshandel spreche auch Matthias Präger. "Tendenziell wird in Portfolios mit hiesigen Unternehmen umgeschichtet", beobachte der Händler von der Baader Bank.
Im DAX gehe es nach den Höchstständen der vergangenen Woche derzeit allerdings eher gemächlich zu, er notiere am heutigen Morgen mit 8.856 Punkten um 0,1 Prozent im Minus. Nach der mehr als zweiwöchigen Schließung der US-Behörden würden Anleger der Helaba zufolge auf einige nachgereichte Konjunkturindikatoren wie den Arbeitsmarktbericht für September warten.
Nicht nur große DAX-Konzerne würden den Weg in die Anlegerdepots finden. Etwa führe der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen (ISIN nicht bekannt/ WKN A0MHD) mit Schwerpunkt deutsche Nebenwerte Orlemanns Umsatzstatistiken an. "Hier gibt es nahezu ausschließlich Käufe." Mit überwiegenden Zuflüssen würden laut Präger kleinere und mittlere Unternehmen im DWS German Small/Mid Cap ebenfalls gut ankommen.
Auf den Einkaufslisten befinde sich auch der DWS Aktienstrategie Deutschland und der FPM Funds Stockpicker Germany Large Cap (ISIN LU0232955988 / WKN A0HGEX). Letzterer konzentriere sich auf hiesige Werte mit einer Marktkapitalisierung von mindestens 3 Milliarden Euro. Bis zu einem Drittel der Anlegergelder könne das Fondsmanagement in Unternehmen jeder Größe sowie andere Anlageklassen investieren. Europäische Großunternehmen beispielsweise im Allianz Europe Equity Growth fänden hingegen weniger Anklang. "Sie werden per Saldo abgestoßen."
Auf mittlerem Niveau bewege sich das Interesse an gemischten Portfolios, wie ICF Kursmakler melde. Als Bestseller der Woche mache Orlemann den Flossbach von Storch Multiple Opportunities aus. Auch der M&G Optimal Income lande meist in den Anlegerdepots. Für den Klassiker Carmignac Patrimoine gebe es gegenwärtig viele Verkäufe und nur wenige Käufe. "Anleger strafen die schlechte Performance ab."
Die Finger würden Fondsinvestoren gegenwärtig auch vom Pioneer Funds Global Ecology lassen. "Dieser Publikumsfonds schafft es selten in die Top-Positionen unserer Umsatzstatistik, obwohl immer etwas los ist", meine Orlemann.
Ein uneinheitliches Bild zeichne Präger von Aktienfonds mit internationaler Ausrichtung. "Auffälligkeiten gab es nicht, der Handel ist tendenziell ausgeglichen." Während Fondsinvestoren beim in US-Dollar geführten Franklin Global Small-Mid Cap Growth Fund eher zugegriffen hätten, hätten sie sich in Summe vom M&G Global Basics Fund (ISIN GB0030932676 / WKN 797735) getrennt.
Als ruhig und ohne Tendenz beschreibe Präger die Bewegungen in Portfolios mit Aktien asiatischer Länder. Zuflüsse gebe es im Allianz Thailand Equity, vom Invesco PRC Equity Fund nähmen Anleger per saldo Abstand.
Ohne klare Tendenz verlaufe der Handel mit Immobilienfonds. Während es im Deka-Immobilien Europa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956) gleichermaßen Zu- wie Abflüsse gebe, verbuche Orlemann im CS Euroreal einen Abgabeüberhang. "Nach Umsätzen belegt der Euroreal bei uns Platz zwei." Mit dem neunten Rang schaffe es auch der Hausinvest unter die Top 10 bei ICF Kursmakler. Die Kurse der Immobilienfonds hätten sich insgesamt gut eingependelt, große Schwankungen seien in der Regel ausgeblieben. (22.10.2013/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 203,046 € | 206,742 € | - € | 0,00% | 17.04./16:46 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005152409 | 515240 | 213,31 € | 179,35 € | |
Werte im Artikel
26.11.21
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