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Fondshandel: In der Defensive
08.06.17 09:30
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Auf der Stelle tretende Aktienmärkte und die Feiertagssaison machen sich laut Händler im Geschäft mit aktiv verwalteten Fonds bemerkbar, so die Deutsche Börse AG.
"Es fehlen die Impulse", urteile Matthias Präger von der Baader Bank. Das habe vermutlich auch mit der Parlamentswahl am heutigen Donnerstag in Großbritannien zu tun." Aktuell gehe der Markt zwar von einer deutlichen Mehrheit der regierenden konservativen Partei aus. Dennoch habe die Labour Partei an Boden gut gemacht. Zudem zeige der Blick in die jüngste Vergangenheit, dass sich Wahlforscher durchaus irren könnten.
Auch die heutige EZB-Sitzung werfe nach Ansicht von Jan Duisberg ihre Schatten voraus. "Wir haben das Gefühl, dass sich Anleger derzeit eher defensiv positionieren", bemerke der Händler der ICF Bank. Mischfonds wie der DWS Stiftungsfonds kämen bei Anlegern gut an und würden in Summe gekauft. Das Management des Publikumsfonds investiere in Aktien, verzinsliche Wertpapiere, Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Optionsscheine, Genussscheine und Indexzertifikate in- und ausländischer Emittenten.
Ausgewogen aufgestellt sei auch der laut Duisberg ebenso rege gesuchte HVB Vermögensdepot Privat Balance (ISIN DE000A0M0341 / WKN A0M034), der auf Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Investmentvermögen, Wertpapiere auf Rohstoffe, Devisen, Geldmarktinstrumente, Hedgefonds-Zertifikate sowie Alternative Investments setze.
Die Krise am Golf zeige laut Duisberg bislang übrigens bei Fondsanlegern kaum Wirkung. Das könne künftig aber durchaus ein Thema werden, sollte sich der laut Germany Trade & Invest zwischen 250 und 330 Milliarden US-Dollar schwere Staatsfonds Katars krisenbedingt bewegen. "Der weltweit zehntgrößte staatliche Fonds ist ein gewichtiges Anlagevehikel und könnte für Turbulenzen sorgen."
Die Fonds-Kunden der Baader Bank würden gegenwärtig scheinbar eher auf die Bremse treten. Von europäisch und weltweit aufgestellten Portfolios würden sie sich mehrheitlich verabschieden, wie Präger registriere. Aktienkörbe wie der auf hiesige Bluechips fokussierte DWS Deutschland stünde ebenso in Summe zur Disposition wie der DWS Investa und der Deutsche Invest II European Top Dividend LD. Der BlackRock Global Funds - Euro-Markets lande hingegen per Saldo in den Depots. Der Fonds halte mindestens 70 Prozent seines Gesamtvermögens in Aktien von Unternehmen mit Sitz oder mit großen wirtschaftlichen Aktivitäten im Euroraum.
Immobilienfonds würden laut Duisberg die Spitzenplätze der ICF-Bestenliste belegen. Zu den rege auf beiden Seiten gehandelten Produkten gehöre der SEB ImmoInvest. "Bei Kursen um 13,80 Euro gehen häufig große Stücke über den Tisch." Der Vermögensübertrag des sich in Auflösung befindlichen Fonds an die CACEIS Bank Anfang Mai wirke sich auf Anleger kaum aus. Die bisherigen Eigentümer würden sich weiterhin um die Verwaltung und Veräußerung der Bestandsimmobilien kümmern.
Auf Rang zwei der beliebtesten und in Summe gekauften Werte liege der grundbesitz europa, der im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge Objekte für mehr als eine Milliarde Euro in seine Bücher genommen habe.
In Zurückhaltung geübt hätten sich Investoren mit Blick auf Asien. "Die Umsätze mit entsprechenden Fonds sind sehr überschaubar", erläutere Präger. Während sich Anleger auf niedrigem Niveau mit Anteilen vom Arero der Weltfonds eingedeckt hätten, hätten sie sich zumeist vom in US-Dollar geführten Baring Hong Kong China Fund sowie vom Nestor Fernost Fonds verabschiedet. (Ausgabe vom 07.06.2017) (08.06.2017/fc/a/f)
"Es fehlen die Impulse", urteile Matthias Präger von der Baader Bank. Das habe vermutlich auch mit der Parlamentswahl am heutigen Donnerstag in Großbritannien zu tun." Aktuell gehe der Markt zwar von einer deutlichen Mehrheit der regierenden konservativen Partei aus. Dennoch habe die Labour Partei an Boden gut gemacht. Zudem zeige der Blick in die jüngste Vergangenheit, dass sich Wahlforscher durchaus irren könnten.
Auch die heutige EZB-Sitzung werfe nach Ansicht von Jan Duisberg ihre Schatten voraus. "Wir haben das Gefühl, dass sich Anleger derzeit eher defensiv positionieren", bemerke der Händler der ICF Bank. Mischfonds wie der DWS Stiftungsfonds kämen bei Anlegern gut an und würden in Summe gekauft. Das Management des Publikumsfonds investiere in Aktien, verzinsliche Wertpapiere, Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Optionsscheine, Genussscheine und Indexzertifikate in- und ausländischer Emittenten.
Ausgewogen aufgestellt sei auch der laut Duisberg ebenso rege gesuchte HVB Vermögensdepot Privat Balance (ISIN DE000A0M0341 / WKN A0M034), der auf Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Investmentvermögen, Wertpapiere auf Rohstoffe, Devisen, Geldmarktinstrumente, Hedgefonds-Zertifikate sowie Alternative Investments setze.
Die Fonds-Kunden der Baader Bank würden gegenwärtig scheinbar eher auf die Bremse treten. Von europäisch und weltweit aufgestellten Portfolios würden sie sich mehrheitlich verabschieden, wie Präger registriere. Aktienkörbe wie der auf hiesige Bluechips fokussierte DWS Deutschland stünde ebenso in Summe zur Disposition wie der DWS Investa und der Deutsche Invest II European Top Dividend LD. Der BlackRock Global Funds - Euro-Markets lande hingegen per Saldo in den Depots. Der Fonds halte mindestens 70 Prozent seines Gesamtvermögens in Aktien von Unternehmen mit Sitz oder mit großen wirtschaftlichen Aktivitäten im Euroraum.
Immobilienfonds würden laut Duisberg die Spitzenplätze der ICF-Bestenliste belegen. Zu den rege auf beiden Seiten gehandelten Produkten gehöre der SEB ImmoInvest. "Bei Kursen um 13,80 Euro gehen häufig große Stücke über den Tisch." Der Vermögensübertrag des sich in Auflösung befindlichen Fonds an die CACEIS Bank Anfang Mai wirke sich auf Anleger kaum aus. Die bisherigen Eigentümer würden sich weiterhin um die Verwaltung und Veräußerung der Bestandsimmobilien kümmern.
Auf Rang zwei der beliebtesten und in Summe gekauften Werte liege der grundbesitz europa, der im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge Objekte für mehr als eine Milliarde Euro in seine Bücher genommen habe.
In Zurückhaltung geübt hätten sich Investoren mit Blick auf Asien. "Die Umsätze mit entsprechenden Fonds sind sehr überschaubar", erläutere Präger. Während sich Anleger auf niedrigem Niveau mit Anteilen vom Arero der Weltfonds eingedeckt hätten, hätten sie sich zumeist vom in US-Dollar geführten Baring Hong Kong China Fund sowie vom Nestor Fernost Fonds verabschiedet. (Ausgabe vom 07.06.2017) (08.06.2017/fc/a/f)
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| 49,056 € | 49,048 € | 0,008 € | +0,02% | 22.04./21:06 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005318406 | 531840 | 50,44 € | - € | |
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