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Fondak - A - EUR für deutsche Standardwerte mit Value-Tendenz
22.02.12 11:33
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Fondak - A - EUR (ISIN DE0008471012 / WKN 847101) engagiert sich vorwiegend am deutschen Aktienmarkt: Anlageziel ist es, auf langfristige Sicht Kapitalwachstum zu erwirtschaften, so die Analysten von Allianz Global Investors (AllianzGI).
Im Januar seien die Kurse an den internationalen Aktienmärkten kräftig angestiegen. Positive Einflüsse wie günstige US-Wirtschaftsdaten, attraktiv erscheinende Aktienbewertungen sowie die umfangreiche Liquidität hätten den Ausschlag gegeben. Belastungsfaktoren wie die ungelöste Euro-Staatsschuldenkrise und die Herabstufung der Kreditwürdigkeit diverser europäischer Länder durch die Ratingagentur Standard & Poors seien demgegenüber in den Hintergrund getreten.
Auf regionaler Ebene hätten sich die Börsen von Ländern mit relativ starker Abhängigkeit von der Weltkonjunktur besonders gut entwickelt. Hierzu hätten zum einen die wachstumsstarken Schwellenländer, zum anderen Deutschland mit seiner starken Exportverflechtung gezählt. Diese Tendenz habe sich auch auf der Branchenebene widergespiegelt: So seien Aktien aus konjunktursensiblen Bereichen wie Rohstoffe, Industriewerte und Zyklischer Konsum gesucht gewesen, während Titel aus weniger dynamischen Sektoren wie Telekommunikation und Versorger vergleichsweise schwach abgeschnitten hätten.
Finanzwerte hätten stark von den Ergebnissen des letzten EU-Gipfels und der Liquiditätsausweitung der weltweit maßgeblichen Notenbanken profitiert. Tendenziell hätten Aktien kleiner und mittelgroßer Unternehmen stärker zugelegt als Standardwerte.
Im Berichtsmonat habe der Fondak einen Wertzuwachs im zweistelligen Prozentbereich erzielt und sich somit noch deutlich besser entwickelt als sein Vergleichsindex. Dies sei insbesondere auf eine vorteilhafte Einzeltitelauswahl in den Bereichen Industrie, Automobile und Chemie zurückzuführen gewesen. Auch Werte aus dem Mittlerem Aktiensegment, wie LANXESS, LEONI, Continental , GEA, Wacker Chemie, BOSS und Salzgitter hätten die Outperformance des Fondak im Januar unterstützt. Der MDAX habe sogar mit 11,5% noch 2 Prozentpunkte mehr zulegen können als der DAX.
Zudem habe die relativen Untergewichtungen im Fonds von Energie- und Telekommunikationswerten die Januarentwicklung begünstigt. Im Januar würden die Analysten die starke Marktentwicklung nutzen, um bei gut gelaufenen Aktien Gewinne zu realisieren. Dabei hätten sie Anteile von Beiersdorf, Porsche, Linde und EON verkauft. Zum Jahresanfang hätten sie weiterhin die Cashquote reduziert und Industrie- und Chemiewerte, wie ThyssenKrupp, Wacker Chemie, AIXTRON, BASF, EADS und Klöckner & Co zugekauft.
Aber auch der Finanzbereich sei durch Zukäufe von Deutsche Bank und Aarealbank verstärkt und somit das Untergewicht im Bankenbereich reduziert worden. Auch wenn die Schulden- und Europroblematik den Banken weiterhin zu schaffen mache, könnten Finanztitel in den nächsten Wochen aufgrund ihrer Bewertung und ihres Nachholpotenzials überproportional zulegen.
Zudem wurde auch die Deutsche Post, die insbesondere auch vom Trend des Einkaufens im Internet profitiere und eine hohe Dividende zahlen werde, weiter zugekauft. Die sehr kleinen Beteiligungen in Pfeiffer Vacuum und SHW seien total veräußert worden, da diese Werte relativ marktilliquide seien und weitere Engagements schwierig erscheinen würden. Neu in den Fonds sei die Software AG aufgenommen worden, nachdem ihr Kurs sehr stark gefallen sei, als die Gesellschaft von Schwierigkeiten im USA-Geschäft berichtet habe.
Zwar dürften die Schuldenkrise der Industriestaaten sowie Meldungen vom Anleihenmarkt zum Refinanzierungsbedarf dieser Länder die Stimmung an den Aktienmärkten weiterhin belasten. Daher sei vorerst mit erhöhten Kursschwankungen an den internationalen Börsen zu rechnen. Allerdings scheine mit dem letzten EU-Gipfel und der Bereitstellung zusätzlicher Liquidität durch die Notenbanken ein wichtiger Schritt zur Bewältigung der Krise getan.
Zudem würden jüngste Wirtschaftsdaten darauf hinweisen, dass auch die Konjunkturrisiken insgesamt abgenommen hätten. Zwar dürfte das Wachstum aufgrund staatlicher Ausgabensenkungen 2012 weltweit geringer ausfallen als im Vorjahr, eine Rezession sei aber in den meisten Ländern nicht zu erwarten. Für eine Anlage in Aktien würden nicht zuletzt die negativen Realrenditen deutscher und US-amerikanischer Staatsanleihen bei gleichzeitig attraktiv erscheinenden Aktienbewertungen sprechen.
Auf regionaler Ebene scheine zwar die zyklische Prägung des deutschen Aktienmarktes aktuell von Nachteil, jedoch dürften attraktiv erscheinende Bewertungen und hohe Dividendenrenditen die Aktienkurse stützen. Insgesamt scheinen die über die Jahre aufgebauten Wettbewerbsvorteile in Form einer zurückhaltenden Entwicklung der Lohnstückkosten und einer globalen Ausrichtung der deutschen Volkswirtschaft nunmehr Früchte zu tragen, so die Analysten von Allianz Global Investors (AllianzGI). Hierauf weise neben der Beibehaltung des AAA-Ratings durch die Ratingagenturen auch der zum dritten Mal gestiegene ifo-Index hin. Eine Rezession drohe 2012 ihrer Einschätzung nach nicht. Eher sei mit einer Wachstumsdelle zu rechnen, wobei auch der robuste Arbeitsmarkt die private Nachfrage stützen dürfte. (22.02.2012/fc/a/f)
Im Januar seien die Kurse an den internationalen Aktienmärkten kräftig angestiegen. Positive Einflüsse wie günstige US-Wirtschaftsdaten, attraktiv erscheinende Aktienbewertungen sowie die umfangreiche Liquidität hätten den Ausschlag gegeben. Belastungsfaktoren wie die ungelöste Euro-Staatsschuldenkrise und die Herabstufung der Kreditwürdigkeit diverser europäischer Länder durch die Ratingagentur Standard & Poors seien demgegenüber in den Hintergrund getreten.
Auf regionaler Ebene hätten sich die Börsen von Ländern mit relativ starker Abhängigkeit von der Weltkonjunktur besonders gut entwickelt. Hierzu hätten zum einen die wachstumsstarken Schwellenländer, zum anderen Deutschland mit seiner starken Exportverflechtung gezählt. Diese Tendenz habe sich auch auf der Branchenebene widergespiegelt: So seien Aktien aus konjunktursensiblen Bereichen wie Rohstoffe, Industriewerte und Zyklischer Konsum gesucht gewesen, während Titel aus weniger dynamischen Sektoren wie Telekommunikation und Versorger vergleichsweise schwach abgeschnitten hätten.
Finanzwerte hätten stark von den Ergebnissen des letzten EU-Gipfels und der Liquiditätsausweitung der weltweit maßgeblichen Notenbanken profitiert. Tendenziell hätten Aktien kleiner und mittelgroßer Unternehmen stärker zugelegt als Standardwerte.
Im Berichtsmonat habe der Fondak einen Wertzuwachs im zweistelligen Prozentbereich erzielt und sich somit noch deutlich besser entwickelt als sein Vergleichsindex. Dies sei insbesondere auf eine vorteilhafte Einzeltitelauswahl in den Bereichen Industrie, Automobile und Chemie zurückzuführen gewesen. Auch Werte aus dem Mittlerem Aktiensegment, wie LANXESS, LEONI, Continental , GEA, Wacker Chemie, BOSS und Salzgitter hätten die Outperformance des Fondak im Januar unterstützt. Der MDAX habe sogar mit 11,5% noch 2 Prozentpunkte mehr zulegen können als der DAX.
Aber auch der Finanzbereich sei durch Zukäufe von Deutsche Bank und Aarealbank verstärkt und somit das Untergewicht im Bankenbereich reduziert worden. Auch wenn die Schulden- und Europroblematik den Banken weiterhin zu schaffen mache, könnten Finanztitel in den nächsten Wochen aufgrund ihrer Bewertung und ihres Nachholpotenzials überproportional zulegen.
Zudem wurde auch die Deutsche Post, die insbesondere auch vom Trend des Einkaufens im Internet profitiere und eine hohe Dividende zahlen werde, weiter zugekauft. Die sehr kleinen Beteiligungen in Pfeiffer Vacuum und SHW seien total veräußert worden, da diese Werte relativ marktilliquide seien und weitere Engagements schwierig erscheinen würden. Neu in den Fonds sei die Software AG aufgenommen worden, nachdem ihr Kurs sehr stark gefallen sei, als die Gesellschaft von Schwierigkeiten im USA-Geschäft berichtet habe.
Zwar dürften die Schuldenkrise der Industriestaaten sowie Meldungen vom Anleihenmarkt zum Refinanzierungsbedarf dieser Länder die Stimmung an den Aktienmärkten weiterhin belasten. Daher sei vorerst mit erhöhten Kursschwankungen an den internationalen Börsen zu rechnen. Allerdings scheine mit dem letzten EU-Gipfel und der Bereitstellung zusätzlicher Liquidität durch die Notenbanken ein wichtiger Schritt zur Bewältigung der Krise getan.
Zudem würden jüngste Wirtschaftsdaten darauf hinweisen, dass auch die Konjunkturrisiken insgesamt abgenommen hätten. Zwar dürfte das Wachstum aufgrund staatlicher Ausgabensenkungen 2012 weltweit geringer ausfallen als im Vorjahr, eine Rezession sei aber in den meisten Ländern nicht zu erwarten. Für eine Anlage in Aktien würden nicht zuletzt die negativen Realrenditen deutscher und US-amerikanischer Staatsanleihen bei gleichzeitig attraktiv erscheinenden Aktienbewertungen sprechen.
Auf regionaler Ebene scheine zwar die zyklische Prägung des deutschen Aktienmarktes aktuell von Nachteil, jedoch dürften attraktiv erscheinende Bewertungen und hohe Dividendenrenditen die Aktienkurse stützen. Insgesamt scheinen die über die Jahre aufgebauten Wettbewerbsvorteile in Form einer zurückhaltenden Entwicklung der Lohnstückkosten und einer globalen Ausrichtung der deutschen Volkswirtschaft nunmehr Früchte zu tragen, so die Analysten von Allianz Global Investors (AllianzGI). Hierauf weise neben der Beibehaltung des AAA-Ratings durch die Ratingagenturen auch der zum dritten Mal gestiegene ifo-Index hin. Eine Rezession drohe 2012 ihrer Einschätzung nach nicht. Eher sei mit einer Wachstumsdelle zu rechnen, wobei auch der robuste Arbeitsmarkt die private Nachfrage stützen dürfte. (22.02.2012/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 204,46 € | 206,46 € | -2,00 € | -0,97% | 20.04./08:11 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008471012 | 847101 | 227,92 € | 181,40 € | |


