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Fond-Handel: Die Mischung macht's
22.03.18 12:30
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Ein leichtes Minus von etwa 1 Prozent hat der DAX bei teils größeren Schwankungen in den vergangenen vier Wochen hinnehmen müssen, derzeit bewegt sich aber eher im Seitwärtsmodus, so die Deutsche Börse AG.
Diese Entwicklung spiegle sich laut Market Maker im Fondshandel wider. "An Tagen mit deutlich fallenden Aktienmärkten wurde schon mal verkauft", berichte Ivo Orlemann von der ICF Bank. Im Großen und Ganzen hätten Fondsanleger aber ihre Nerven behalten und sich bei niedrigeren Notierungen beispielsweise in Klassikern wie dem Floßbach von Storch Multiple Opportunities positioniert.
Breiter aufgestellte Mischfonds kämen angesichts der Richtungslosigkeit generell besser an, wie Orlemann anmerke. Einen Spitzenplatz in der ICF-Bestenliste belege der rege in beide Richtungen gehandelte Kapital Plus, der die Mittel vorwiegend in auf Euro lautende verzinsliche Wertpapiere investiere, aber auch etwa 30 Prozent des Vermögens in Aktien europäischer Unternehmen. Hin und her mit einem leichten Kaufüberhang gehe es beim Acatis - Gane Value Event Fonds. Das Fondsmanagement strebe mit dem Kauf von Wertpapieren, Geldmarktinstrumenten, Bankguthaben und Derivate eine unter dem Aktienmarkt liegende Volatilität an.
Den umsatzstärksten Einzelwert Uni Euro Renta Corporates, der in auf Euro lautende Unternehmensanleihen hoher Bonität investiere, sehe der Fondsspezialist eher als Ausreißer.
Anja Deisenroth-Boström zeichne ein gemischtes Bild vom Fonds-Geschäft. Dies gelte unter anderem für Portfolios mit deutschen und europäischen Aktien. Zu den beliebtesten Werten mit überwiegenden Käufen hätten Lupus alpha Smaller German Champions und DWS German Small/Mid Cap gehört. Beide würden auf kleine und mittlere heimische Gesellschaften setzen.
Hiesige Bluechips im DekaFonds stünden indes tendenziell zur Disposition. Rege gehandelt und unterm Strich abgegeben würden zudem der Pictet Funds - Europe Index, der sich an der Entwicklung des MSCI Europe orientiere.
Bewegungen in beide Richtungen würden das Geschäft mit international aufgestellten Portfolios prägen, wie Deisenroth-Boström anmerke. Anleger hätten sich beispielsweise per Saldo vom DWS Concept DJE Globale Aktien, M&G Global Themes Fund und Carmignac Investissement verabschiedet. Zumeist gesucht seien der MainFirst Global Equities Fund und GLS Bank Aktienfonds. Letzterer wähle die Werte unter anderem auf Basis sozial-ökologischer Kriterien. Zum Zug kämen demnach Unternehmen mit einer Kombination aus besonders nachhaltigem Kerngeschäft und überzeugender Wirtschaftlichkeit.
"Im Segment mit internationalen Aktien spielen auch Währungsschwankungen eine Rolle," erinnere Deisenroth-Boström. Der Euro liege gegenüber dem Greenback auf Monatssicht zwar unverändert um 1,23 US-Dollar. Im Hoch habe die Gemeinschaftswährung aber zwischenzeitlich an 1,25 gekratzt und im Tief die Marke von 121 US-Dollar markiert.
Gute Umsätze auf beiden Seiten verbuche Deisenroth-Boström mit asiatisch ausgerichteten Publikumsfonds. "Am Aktienmarkt fehlen die Impulse", begründe die Händlerin die augenscheinliche Unentschlossenheit. chinesischen Werten im UBS Equity Fund - China Opportunity und Aktien aus Taiwan, China und Hongkong im UBS Equity Fund - Greater China stünden Käufe im Vordergrund. Anteile des Asian Smaller Companies Fund und der Baring Hong Kong China Fund kämen in der Umsatzbestenliste hingegen häufiger auf der Verkaufsseite zum Tragen.
Die asiatischen Märkte seien vom Einbruch der Aktienmärkte Anfang Februar nicht verschont geblieben. Der CSI 300 Index mit seinen 300 größten an den Börsen Shanghai und Shenzhen gelisteten Unternehmen liege seit Jahresbeginn immer noch leicht im Minus. "Andererseits geht es der chinesischen Wirtschaft gut."
Auf weltweite Konzerne, die womöglich in besonderer Weise vom Geschäft mit technischen Innovationen profitieren würden, würden die Fondsmanager des US-Dollar-Varainte des Fidelity Funds - Global Technology Fund (ISIN LU0346389348 / WKN A0NGW1, ISIN LU0099574567 / WKN 921800) bauen. "Bei sowohl der Euro- als auch der US-Dollar-Variante verbuchen wir eine rege Nachfrage auf der Kaufseite", registriere Orlemann.
Reges Interesse würden die Kunden der Baader Bank an Geldmarktfonds demonstrieren. Käufe der beiden US-Dollar-Fonds DekaLux Geldmarkt (ISIN LU0065060971 / WKN 974557) und DWS Reserve (WKN 972167) hätten die Erwartung eines steigenden Greenback signalisiert. (Ausgabe vom 21.03.2018) (22.03.2018/fc/a/f)
Diese Entwicklung spiegle sich laut Market Maker im Fondshandel wider. "An Tagen mit deutlich fallenden Aktienmärkten wurde schon mal verkauft", berichte Ivo Orlemann von der ICF Bank. Im Großen und Ganzen hätten Fondsanleger aber ihre Nerven behalten und sich bei niedrigeren Notierungen beispielsweise in Klassikern wie dem Floßbach von Storch Multiple Opportunities positioniert.
Breiter aufgestellte Mischfonds kämen angesichts der Richtungslosigkeit generell besser an, wie Orlemann anmerke. Einen Spitzenplatz in der ICF-Bestenliste belege der rege in beide Richtungen gehandelte Kapital Plus, der die Mittel vorwiegend in auf Euro lautende verzinsliche Wertpapiere investiere, aber auch etwa 30 Prozent des Vermögens in Aktien europäischer Unternehmen. Hin und her mit einem leichten Kaufüberhang gehe es beim Acatis - Gane Value Event Fonds. Das Fondsmanagement strebe mit dem Kauf von Wertpapieren, Geldmarktinstrumenten, Bankguthaben und Derivate eine unter dem Aktienmarkt liegende Volatilität an.
Den umsatzstärksten Einzelwert Uni Euro Renta Corporates, der in auf Euro lautende Unternehmensanleihen hoher Bonität investiere, sehe der Fondsspezialist eher als Ausreißer.
Anja Deisenroth-Boström zeichne ein gemischtes Bild vom Fonds-Geschäft. Dies gelte unter anderem für Portfolios mit deutschen und europäischen Aktien. Zu den beliebtesten Werten mit überwiegenden Käufen hätten Lupus alpha Smaller German Champions und DWS German Small/Mid Cap gehört. Beide würden auf kleine und mittlere heimische Gesellschaften setzen.
Bewegungen in beide Richtungen würden das Geschäft mit international aufgestellten Portfolios prägen, wie Deisenroth-Boström anmerke. Anleger hätten sich beispielsweise per Saldo vom DWS Concept DJE Globale Aktien, M&G Global Themes Fund und Carmignac Investissement verabschiedet. Zumeist gesucht seien der MainFirst Global Equities Fund und GLS Bank Aktienfonds. Letzterer wähle die Werte unter anderem auf Basis sozial-ökologischer Kriterien. Zum Zug kämen demnach Unternehmen mit einer Kombination aus besonders nachhaltigem Kerngeschäft und überzeugender Wirtschaftlichkeit.
"Im Segment mit internationalen Aktien spielen auch Währungsschwankungen eine Rolle," erinnere Deisenroth-Boström. Der Euro liege gegenüber dem Greenback auf Monatssicht zwar unverändert um 1,23 US-Dollar. Im Hoch habe die Gemeinschaftswährung aber zwischenzeitlich an 1,25 gekratzt und im Tief die Marke von 121 US-Dollar markiert.
Gute Umsätze auf beiden Seiten verbuche Deisenroth-Boström mit asiatisch ausgerichteten Publikumsfonds. "Am Aktienmarkt fehlen die Impulse", begründe die Händlerin die augenscheinliche Unentschlossenheit. chinesischen Werten im UBS Equity Fund - China Opportunity und Aktien aus Taiwan, China und Hongkong im UBS Equity Fund - Greater China stünden Käufe im Vordergrund. Anteile des Asian Smaller Companies Fund und der Baring Hong Kong China Fund kämen in der Umsatzbestenliste hingegen häufiger auf der Verkaufsseite zum Tragen.
Die asiatischen Märkte seien vom Einbruch der Aktienmärkte Anfang Februar nicht verschont geblieben. Der CSI 300 Index mit seinen 300 größten an den Börsen Shanghai und Shenzhen gelisteten Unternehmen liege seit Jahresbeginn immer noch leicht im Minus. "Andererseits geht es der chinesischen Wirtschaft gut."
Auf weltweite Konzerne, die womöglich in besonderer Weise vom Geschäft mit technischen Innovationen profitieren würden, würden die Fondsmanager des US-Dollar-Varainte des Fidelity Funds - Global Technology Fund (ISIN LU0346389348 / WKN A0NGW1, ISIN LU0099574567 / WKN 921800) bauen. "Bei sowohl der Euro- als auch der US-Dollar-Variante verbuchen wir eine rege Nachfrage auf der Kaufseite", registriere Orlemann.
Reges Interesse würden die Kunden der Baader Bank an Geldmarktfonds demonstrieren. Käufe der beiden US-Dollar-Fonds DekaLux Geldmarkt (ISIN LU0065060971 / WKN 974557) und DWS Reserve (WKN 972167) hätten die Erwartung eines steigenden Greenback signalisiert. (Ausgabe vom 21.03.2018) (22.03.2018/fc/a/f)
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| 307,92 € | 308,647 € | -0,727 € | -0,24% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0323578657 | A0M430 | 324,68 € | 291,84 € | |
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