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Fisch-Fonds: Asiens Wandelanleihenmarkt chancenreich dank höherem Wirtschaftswachstum - Fondsanalyse
02.11.16 11:00
Fisch Asset Management
Zürich (www.fondscheck.de) - Nachdem im August und September die Ausgabe von neuen Wandelanleihen deutlich Fahrt aufgenommen hatte, flaute die Neuemissionstätigkeit im Oktober ab, so Stefan Meyer, Portfolio Manager bei Fisch Asset Management im Kommentar zum Fisch CB Global Opportunistic Fund AE, Fisch CB Sustainable Fund AE (ISIN LU0428953425 / WKN A0RNW6) sowie Fisch CB Global Defensive Fund AE.
Insgesamt seien in den ersten zehn Monaten gemäß UBS-Emissionsstatistik Papiere im Volumen von 65,5 Milliarden US-Dollar emittiert worden. "Wir gehen davon aus, dass sich die Platzierungstätigkeit in den beiden letzten Monaten 2016 wieder erhöht und sich das Neuemissionsvolumen in Richtung Vorjahresniveau (82 Milliarden US-Dollar) einpendeln wird. Das Anlegerinteresse und das entsprechende Kapital, welches von Investoren in liquiden Mitteln gehalten wird, sind definitiv vorhanden. Im Prinzip ist jede Neuemission überzeichnet und wird von zahlreichen Anlegern angesichts des Niedrigzinsniveaus als attraktive Anleihenalternative gesehen", sage Stefan Meyer, Portfoliomanager bei Fisch Asset Management.
Das Erreichen des Vorjahresvolumens komme der Liquidität des gesamten Wandelanleihenmarkts zugute und sorge dafür, dass sich Anlegern bei Fälligkeiten neue Investitionsmöglichkeiten eröffnen. Interessant sei in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass sich das Wandler-Universum alle vier bis fünf Jahre fast vollständig erneuere (ausgehend von einem globalen Wandelanleihenvolumen von rund 400 Milliarden US-Dollar, einer jährlichen Emissionstätigkeit von 80 bis 100 Milliarden US-Dollar und einer durchschnittlichen Laufzeit der Papiere von vier bis fünf Jahren).
"Dieses dynamische Universum erweist sich im langfristigen Renditevergleich mit Aktien und Corporates als großer Vorteil. Im knapp 20-jährigen Vergleich (Dezember 1996 bis Ultimo Oktober 2016) weisen die Zwitterpapiere mit 10,57 Prozent nicht nur eine erwartungsgemäß tiefere Volatilität als Aktien (14,54 Prozent) auf, sondern schlagen mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 6,56 Prozent die Dividendenpapiere um 0,24 Prozentpunkte und Corporates um 1,24", so Meyer.
Der Langfristvergleich unterstreiche das besondere Rendite/Risiko-Profil der Wandelanleihen und beweise, dass gerade die Pufferfunktion bei fallenden Aktienmärkten in der Regel wie gewünscht funktioniere. "Ausblickend sehen wir aktuell Asien als chancenreich an, da dort ein höheres Wirtschaftswachstum im Vergleich zu den westlichen Industrienationen und entsprechend vermehrt Wandelanleihenemissionen zu erwarten sind. Bereits in diesem Jahr kamen in China interessante Papiere auf den Markt. Aber auch beispielsweise Südkorea und Thailand boten Opportunitäten. Für Wandelanleiheninvestoren heißt es daher verstärkt Asien zu beobachten, auch wenn das dortige Marktvolumen hinter den USA und Europa liegt", meine Meyer. (02.11.2016/fc/a/f)
Insgesamt seien in den ersten zehn Monaten gemäß UBS-Emissionsstatistik Papiere im Volumen von 65,5 Milliarden US-Dollar emittiert worden. "Wir gehen davon aus, dass sich die Platzierungstätigkeit in den beiden letzten Monaten 2016 wieder erhöht und sich das Neuemissionsvolumen in Richtung Vorjahresniveau (82 Milliarden US-Dollar) einpendeln wird. Das Anlegerinteresse und das entsprechende Kapital, welches von Investoren in liquiden Mitteln gehalten wird, sind definitiv vorhanden. Im Prinzip ist jede Neuemission überzeichnet und wird von zahlreichen Anlegern angesichts des Niedrigzinsniveaus als attraktive Anleihenalternative gesehen", sage Stefan Meyer, Portfoliomanager bei Fisch Asset Management.
"Dieses dynamische Universum erweist sich im langfristigen Renditevergleich mit Aktien und Corporates als großer Vorteil. Im knapp 20-jährigen Vergleich (Dezember 1996 bis Ultimo Oktober 2016) weisen die Zwitterpapiere mit 10,57 Prozent nicht nur eine erwartungsgemäß tiefere Volatilität als Aktien (14,54 Prozent) auf, sondern schlagen mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 6,56 Prozent die Dividendenpapiere um 0,24 Prozentpunkte und Corporates um 1,24", so Meyer.
Der Langfristvergleich unterstreiche das besondere Rendite/Risiko-Profil der Wandelanleihen und beweise, dass gerade die Pufferfunktion bei fallenden Aktienmärkten in der Regel wie gewünscht funktioniere. "Ausblickend sehen wir aktuell Asien als chancenreich an, da dort ein höheres Wirtschaftswachstum im Vergleich zu den westlichen Industrienationen und entsprechend vermehrt Wandelanleihenemissionen zu erwarten sind. Bereits in diesem Jahr kamen in China interessante Papiere auf den Markt. Aber auch beispielsweise Südkorea und Thailand boten Opportunitäten. Für Wandelanleiheninvestoren heißt es daher verstärkt Asien zu beobachten, auch wenn das dortige Marktvolumen hinter den USA und Europa liegt", meine Meyer. (02.11.2016/fc/a/f)
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