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Fidelity European Aggressive mit neuem Schwung
08.10.07 09:54
Euro fondsxpress
München (aktiencheck.de AG) - Es gibt Zeiten, da läuft es auch für einen Top-Fonds nicht so gut und der Anteilswert entwickelt sich nur mäßig - davon kann der Fidelity European Aggressive ein Lied singen, berichten die Experten von "Euro fondsxpress".
Auf Sicht von drei und fünf Jahren liege der Europa-Aktienfonds im ersten Viertel seiner Vergleichsgruppe, doch auf Sicht von einem Jahr habe er sich schlechter als der Durchschnitt entwickelt. Vor kurzem habe der European Aggressive aber wieder auf die Erfolgsspur zurückgefunden: Seit Mitte Juni sei er fast durchgehend deutlich besser als der MSCI Europe gelaufen. Zu verdanken habe er das Mario Frontini, der den Fonds am 1. Juni übernommen habe.
Unter dem neuen Manager habe es zahlreiche Änderungen gegeben. "Im Vergleich zu meinem Vorgänger habe ich das Portfolio stark konzentriert", berichte Frontini. Von 100 Titeln habe er das Portfolio auf etwas mehr als 50 Titel verkleinert. "Die komprimierte Zahl spiegelt meine Überzeugung wider, dass man mit einem konzentrierten Portfolio eine bessere Performance erzielen kann", erkläre er.
Wie fokussiert Frontinis Portfolio sei, zeige sich beim Blick auf die größten Positionen: Die Topten seiner Werte mache mehr als die Hälfte des Fondsvermögens aus. "Das Portfolio ist deutlich konzentrierter und damit auch aggressiver auf Outperformance ausgerichtet als die große Mehrheit europäischer Aktienfonds", sage er.
Auch die Branchen- und Länderallokation habe Frontini stark verändert. "Ich habe den Fonds bei meiner Übernahme völlig umstrukturiert und das Engagement bei Rohstoff- und Versorgerwerten deutlich ausgebaut", sage er. Bei den Versorgerwerten habe Frontini mit dem Kauf von Electricité de France und E.ON ein glückliches Händchen bewiesen. Beide Titel hätten sich in den vergangenen Wochen hervorragend entwickelt. Hinsichtlich des Rohstoffsektors hoffe der Manager, von der weltweit anhaltenden Nachfrage und möglichen Preissteigerungen zu profitieren.
"Daneben habe ich das Engagement in den europäischen Schwellenländern verstärkt, vor allem durch Aktien russischer Unternehmen aus den Branchen Metalle, Strom und Banken, die derzeit auf attraktivem Niveau gehandelt werden", sage er.
Völlig ungebunden sei Frontini bei der Auswahl der Titel. "Ich habe keinerlei regionale und sektorale Beschränkungen oder einen spezifischen Schwerpunkt bezüglich bestimmter Unternehmensgrößen", erzähle der Fidelity-Mann.
Auf der Suche nach attraktiven Aktien halte der Manager die Augen offen nach Titeln, die unter ihrem inneren Wert gehandelt würden. "Zudem versuche ich, Werte in solchen Bereichen des Marktes ausfindig zu machen, die kaum analysiert werden oder wegen geringen Wachstums als unattraktiv gelten", erkläre er. (Ausgabe 40/2007 vom 05.10.2007) (08.10.2007/fc/a/f)
Auf Sicht von drei und fünf Jahren liege der Europa-Aktienfonds im ersten Viertel seiner Vergleichsgruppe, doch auf Sicht von einem Jahr habe er sich schlechter als der Durchschnitt entwickelt. Vor kurzem habe der European Aggressive aber wieder auf die Erfolgsspur zurückgefunden: Seit Mitte Juni sei er fast durchgehend deutlich besser als der MSCI Europe gelaufen. Zu verdanken habe er das Mario Frontini, der den Fonds am 1. Juni übernommen habe.
Unter dem neuen Manager habe es zahlreiche Änderungen gegeben. "Im Vergleich zu meinem Vorgänger habe ich das Portfolio stark konzentriert", berichte Frontini. Von 100 Titeln habe er das Portfolio auf etwas mehr als 50 Titel verkleinert. "Die komprimierte Zahl spiegelt meine Überzeugung wider, dass man mit einem konzentrierten Portfolio eine bessere Performance erzielen kann", erkläre er.
Auch die Branchen- und Länderallokation habe Frontini stark verändert. "Ich habe den Fonds bei meiner Übernahme völlig umstrukturiert und das Engagement bei Rohstoff- und Versorgerwerten deutlich ausgebaut", sage er. Bei den Versorgerwerten habe Frontini mit dem Kauf von Electricité de France und E.ON ein glückliches Händchen bewiesen. Beide Titel hätten sich in den vergangenen Wochen hervorragend entwickelt. Hinsichtlich des Rohstoffsektors hoffe der Manager, von der weltweit anhaltenden Nachfrage und möglichen Preissteigerungen zu profitieren.
"Daneben habe ich das Engagement in den europäischen Schwellenländern verstärkt, vor allem durch Aktien russischer Unternehmen aus den Branchen Metalle, Strom und Banken, die derzeit auf attraktivem Niveau gehandelt werden", sage er.
Völlig ungebunden sei Frontini bei der Auswahl der Titel. "Ich habe keinerlei regionale und sektorale Beschränkungen oder einen spezifischen Schwerpunkt bezüglich bestimmter Unternehmensgrößen", erzähle der Fidelity-Mann.
Auf der Suche nach attraktiven Aktien halte der Manager die Augen offen nach Titeln, die unter ihrem inneren Wert gehandelt würden. "Zudem versuche ich, Werte in solchen Bereichen des Marktes ausfindig zu machen, die kaum analysiert werden oder wegen geringen Wachstums als unattraktiv gelten", erkläre er. (Ausgabe 40/2007 vom 05.10.2007) (08.10.2007/fc/a/f)


