Fidelity Euro Balanced Fund im Fokus


25.02.08 13:08
Morningstar

München (aktiencheck.de AG) - Der Fidelity Euro Balanced Fund (ISIN LU0052588471 / WKN 973811) investiert beständig zu 60% in Eurozone-Aktien und 40% in Anleihen aus dem Euroraum, so die Experten von "Morningstar".

Eine kostengünstige und sehr gute Wahl für Anleger, die auch über Asset Klassen diversifizieren wollten.

Dieser Asset Allocation Fonds setze sich aus zwei Fonds von Fidelity zusammen: Der Euro Blue Chip Fund decke die Eurozone-Aktienmärkte ab, der Fidelity Euro Bond entsprechend die Rentenmärkte im Euroraum. Die Aufteilung der Vermögensstruktur oszilliere um die Zielgrößen 60% Aktien und 40% Renten. Diese Gewichtung der Asset Klassen werde zweiwöchig adjustiert und lasse den Fonds in der Morningstar-Vergleichsgruppe Mischfonds Euro ausgewogen beständig über 3, 5 und 10 Jahren zu den besten gehören.

Diese Positionierung erstaune weniger über 3 und 5 Jahre, weil die Aktienmärkte haussiert hätten. Die 10-Jahresperiode schließe aber auch die sehr schwachen Aktienjahrgänge 2000, 2001 und 2002 mit ein. Die Nachricht an ängstliche Investoren: Anleger hätten dennoch mit dieser Asset Allocation über 10 Jahre jährlich 6,8% verdienen können und dies mit deutlich geringeren Schwankungen als an den Aktienmärkten. Zu verschweigen sei aber auch nicht, dass 2001 und 2002 Verluste von 10% und 16% zu Buche geschlagen hätten. Eine 60%-Aktienquote hinterlasse in einem sehr schwachen Aktienmarkt Spuren.

Die Grenze für ausgewogene Mandate bei Morningstar liege bei einer maximalen Aktienquote von 60%. Damit schöpfe der Fonds in steigenden Aktienmärkten sein bestmögliches Potenzial innerhalb der Kategorie aus. In schwachen Aktienmärkten falle der Fonds demnach in der Vergleichsgruppe zurück. 2001 und 2002 sei der Fonds unten zu finden gewesen.

Die Rentenstrategie von Paul Lavelle sei schnell umschrieben: Der Euro Bond Fund investiere überwiegend in Euroanleihen mit hoher Qualität. Auf der Aktienseite wähle Fondsmanagerin Hartmann Blue Chips. Rund 30% der Aktien seien aktuell deutsche Titel, was in den kommenden Monaten auch so bleiben sollte. Hier könnte es Überschneidungen geben, wenn ein Sparer schon einen deutschen Aktienfonds halte.

Der Fonds habe eine Verwaltungsvergütung von 1% und gehöre damit zu den günstigeren Offerten. Das zahle sich über Jahre hinweg aus. Dieser Fonds eigne sich zum langfristigen Vermögensaufbau und nutze die Vorzüge der Diversifikation. Die Experten von "Morningstar" mögen das gute Management und festgelegte Aufteilung des Aktien-Anleihen-Verhältnisses. So wisse der Anleger immer, wie er gerade investiert sei. (Ausgabe vom 22.02.2008) (25.02.2008/fc/a/f)