FRAM Capital Skandinavien R Fonds: 07/2025-Bericht, Wertzuwachs von 3,0% - Fondsanalyse


03.09.25 15:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des FRAM Capital Skandinavien R Fonds (ISIN DE000A2DTLZ2 / WKN A2DTLZ, R) ist, im Rahmen einer aktiven Strategie einen möglichst hohen Kapitalzuwachs zu erreichen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand folgender Strategie: Um dies zu erreichen, verfolge der Fonds einen vermögensverwaltenden Ansatz. Der Fonds investiere zu mindestens 51% in Aktien, deren Emittenten ihren Hauptsitz in Skandinavien (Island, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Finnland) hätten. Innerhalb dieser Region gebe es keinerlei Restriktionen in Bezug auf Sektoren oder Unternehmensgrößen.

In Skandinavien sei es im Juli vergleichsweise ruhig bei den Währungen gewesen. Auf Monatsbasis seien Norweger- und Schwedenkronen fast unverändert gegenüber dem Euro gewesen. Die Norwegische Krone sei marginal fester und die Schwedische Krone leicht schwächer gewesen. Im Juli habe der NIER Sentiment Indikator ein verbessertes Konsumentenvertrauen in Schweden gezeigt (Quelle: Handelsbanken). Durch das höhere verfügbare Einkommen in Schweden (Steuersenkungen und niedrigere Zinsen) würden sich die Experten von Aramea Asset Management eine steigende Inlandsnachfrage für das 2. Halbjahr erhoffen.

Die skandinavischen Aktienmärkte hätten sich im Juli zwischen -2,5% (Kopenhagen) und +3,5% (Schweden) bewegt, wobei Oslo fast unverändert gewesen sei. Der Index in Kopenhagen sei durch das schwache Abschneiden von Novo Nordisk belastet worden und die Hörgerätehersteller hätten ebenfalls Kursverluste hinnehmen müssen.

Der FRAM Capital Skandinavien habe im Berichtsmonat 3,0% an Wert zulegen können.

Zu den schwächsten Titeln im Juli hätten Novo Nordisk (-28%) und Gubra (-20%) gezählt. Novo Nordisk habe am 29. Juli den Ausblick für Umsatz und Gewinn nach unten genommen. Sie hätten sofort die halbe Position verkauft und deswegen nur leicht gelitten. Aktuell liege die Gewichtung nur noch bei einem halben Prozent. Gubra sei im Juni stark angestiegen und habe im Juli unter Gewinnmitnahmen gelitten; auch der negative Ausblick von Novo Nordisk habe belastet.

Die beiden besten Positionen im Berichtsmonat seien - wie die beiden schlechtesten - ebenfalls dänische Titel gewesen: Bavarian Nordic (+40%) und Vestas (+26%). Die Private-Equity-Investoren Nordic Capital und Permira hätten gemeinsam ein Übernahmeangebot für Bavarian Nordic in Höhe von 233 DKK pro Aktie abgegeben. Die Aktie handele aktuell darüber, da viele Aktionäre das Angebot als zu niedrig ansähen. Vestas habe u.a. von einem großen Auftrag aus den USA profitieren können.

Camurus (Mkap ca. 3600m Euro) sei ein Pharmaunternehmen, das eine Technologie entwickelt habe (FluidCrystal Technology), mit der ein Wirkstoff über einen längeren Zeitraum hinweg in den Körper abgegeben werden könne. Bestehende Medikamente seien im Bereich der Suchterkrankungen (Opiatabhängigkeit) bereits sehr erfolgreich. Camurus habe im Juni eine Partnerschaft mit Eli Lilly im Diabetes-Bereich bekannt gegeben. Der US-Pharma-Gigant wolle die Technologie von Camurus verwenden, um die hauseigenen Produkte zu verbessern. (Stand vom 31.07.2025) (03.09.2025/fc/a/f)





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