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FI Alpha Renten Global Fondsportrait
01.06.07 17:41
Euro fondsxpress
München (aktiencheck.de AG) - Flexibilität ist das Zauberwort für Michael Pauli. Der Fondsberater ist verantwortlich für den FI Alpha Renten Global, der von der DWS vertrieben und der Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG verwaltet wird, so die Experten von "Euro fondsxpress".
"Der Fonds ist extrem breit aufgestellt und die Anlagerichtlinien erlauben mir, sehr flexibel zu agieren", sage Pauli. Dem Manager stehe die gesamte Palette aus dem globalen Rentensektor zur Verfügung: von konservativen europäischen Staatsanleihen bis hin zu riskanten, aber renditestarken Rentenpapieren (High Yields) aus den Schwellenländern. Doch damit nicht genug: Um noch stärker diversifizieren zu können, dürfe Pauli zusätzlich bis zu 20 Prozent des Fondsvermögens in internationale Aktien stecken. "Durch diese Beimischung wird eine deutlich höhere Rendite im Vergleich zu Rentenfonds ermöglicht, die zu 100 Prozent in festverzinsliche Wertpapiere investieren", sage er.
In den vergangenen Monaten habe der Berater gezeigt, dass er die Bandbreite des Aktienanteils voll ausschöpfe. "Als die Börsen Ende Februar stark fielen, haben wir sehr schnell die Aktienquote auf zwei Prozent reduziert", sage er. Inzwischen pendle sie wieder zwischen 15 und 20 Prozent. Bei Zukäufen im Rentenbereich konzentriere sich Pauli derzeit auf Pfandbriefe. Unternehmensanleihen würden aktuell nicht zu seinen Favoriten gehören. "Die Rendite der breiten Masse an Unternehmensanleihen ist nur leicht besser als die Rendite von Staatsanleihen, doch das Risiko ist deutlich höher", erkläre er. An Unternehmensanleihen, die sich bereits im Portfolio befänden, halte der Manager aber fest. Sie würden rund ein Drittel des Fondsvermögens ausmachen.
Für attraktiv halte Pauli hingegen so genannte Nachranganleihen. Diese würden bei einer Insolvenz des Emittenten erst bedient, wenn die Besitzer "normaler" Anleihen ihr Geld erhalten hätten. Dieses Risiko führe zu einer höheren Rendite. "Hier wähle ich Unternehmen aus, die eine hohe Kreditqualität haben, so dass das Ausfallrisiko kalkulierbar bleibt", sage der Manager. Mit dem Mix von Renten und Aktien folge der Fonds den Erkenntnissen moderner Portfolio-Theorie. "Eine leichte Beimischung von Aktien zu einer Rentenanlage führt zu einer höheren Rendite bei gleichbleibendem Risiko", erkläre Pauli. Eine Zielrendite des Fonds möge er aber nicht nennen. Doch durch die Möglichkeit, High Yields und Aktien nutzen zu können, dürfe der Anleger mit einer deutlich besseren Rendite als bei Staatsanleihen rechnen, hebe er hervor.
Paulis Ausblick für den Rentenmarkt sei nicht gerade rosig. "Wir erwarten weitere Zinsanstiege", prognostiziere er. "Nach der erwarteten Erhöhung im Juni dürfte die EZB noch ein- oder gar zweimal in diesem Jahr die Zinsen anheben." Die Kurse langlaufender Rentenpapiere würden dadurch belastet. Pauli habe diese daher bereits mit Hilfe von Futures abgesichert.
Dank der Möglichkeit, Aktien ins Portfolio zu nehmen, könne der Fonds zu einem gewissen Teil an Bullenmärkten teilnehmen. Das verhelfe zu einer deutlichen Steigerung der Rendite. Kurzfristig sei dadurch aber eine negative Performance drin.
Der FI Alpha Renten Global ist daher geeignet für konservative Anleger mit einer moderaten Risikobereitschaft und einem mittleren Anlagehorizont, so die Experten von "Euro fondsxpress". (Ausgabe 2272007 vom 01.06.2007)
(01.06.2007/fc/a/f)
"Der Fonds ist extrem breit aufgestellt und die Anlagerichtlinien erlauben mir, sehr flexibel zu agieren", sage Pauli. Dem Manager stehe die gesamte Palette aus dem globalen Rentensektor zur Verfügung: von konservativen europäischen Staatsanleihen bis hin zu riskanten, aber renditestarken Rentenpapieren (High Yields) aus den Schwellenländern. Doch damit nicht genug: Um noch stärker diversifizieren zu können, dürfe Pauli zusätzlich bis zu 20 Prozent des Fondsvermögens in internationale Aktien stecken. "Durch diese Beimischung wird eine deutlich höhere Rendite im Vergleich zu Rentenfonds ermöglicht, die zu 100 Prozent in festverzinsliche Wertpapiere investieren", sage er.
In den vergangenen Monaten habe der Berater gezeigt, dass er die Bandbreite des Aktienanteils voll ausschöpfe. "Als die Börsen Ende Februar stark fielen, haben wir sehr schnell die Aktienquote auf zwei Prozent reduziert", sage er. Inzwischen pendle sie wieder zwischen 15 und 20 Prozent. Bei Zukäufen im Rentenbereich konzentriere sich Pauli derzeit auf Pfandbriefe. Unternehmensanleihen würden aktuell nicht zu seinen Favoriten gehören. "Die Rendite der breiten Masse an Unternehmensanleihen ist nur leicht besser als die Rendite von Staatsanleihen, doch das Risiko ist deutlich höher", erkläre er. An Unternehmensanleihen, die sich bereits im Portfolio befänden, halte der Manager aber fest. Sie würden rund ein Drittel des Fondsvermögens ausmachen.
Paulis Ausblick für den Rentenmarkt sei nicht gerade rosig. "Wir erwarten weitere Zinsanstiege", prognostiziere er. "Nach der erwarteten Erhöhung im Juni dürfte die EZB noch ein- oder gar zweimal in diesem Jahr die Zinsen anheben." Die Kurse langlaufender Rentenpapiere würden dadurch belastet. Pauli habe diese daher bereits mit Hilfe von Futures abgesichert.
Dank der Möglichkeit, Aktien ins Portfolio zu nehmen, könne der Fonds zu einem gewissen Teil an Bullenmärkten teilnehmen. Das verhelfe zu einer deutlichen Steigerung der Rendite. Kurzfristig sei dadurch aber eine negative Performance drin.
Der FI Alpha Renten Global ist daher geeignet für konservative Anleger mit einer moderaten Risikobereitschaft und einem mittleren Anlagehorizont, so die Experten von "Euro fondsxpress". (Ausgabe 2272007 vom 01.06.2007)
(01.06.2007/fc/a/f)


