Erweiterte Funktionen
Eurozone volkswirtschaftlicher Ausblick
03.07.07 16:50
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Gemäß dem Wachstumspfad befindet sich die Eurozone derzeit auf dem Scheitelpunkt des Konjunkturzyklus, berichten die Experten von Swiss Life.
In der Tat sei die Arbeitslosenrate, ein nachlaufender Konjunkturindikator, über das letzte Jahr um einen Prozentpunkt gefallen, auf einen Stand von derzeit 7,1%. Auch wenn die Wirtschaft noch brumme, würden die Umfragen unter Einkaufsmanagern eine leicht tiefere Wachstumsdynamik in der nahen Zukunft anzeigen. Darüber hinaus müsse davon ausgegangen werden, dass die restriktive Geldpolitik der EZB langsam Wirkung zeige und dies nicht nur im spanischen Immobilienmarkt. Die letzte Kreditumfrage der EZB signalisiere abkühlende Nachfrage nach Baukrediten aber auch nach Konsumentendarlehen im Allgemeinen. Im Zuge höherer Langfristzinsen würden sich die Finanzierungsbedingungen weniger günstig zeigen. Bedenke man, dass die einschlägigen Vorlaufindikatoren eine nachlassende Wachstumsdynamik signalisieren würden, würden die Erwartungen an die EZB bezüglich weiterer Zinserhöhungen derzeit übertrieben erscheinen.
Die Inflation werde im Jahresschnitt unter dem Zielwert der EZB zum liegen kommen und sogar auf 1,7% im Juli und August abfallen. Danach sorge der Basiseffekt im vierten Quartal für einen Anstieg über 2% und auf 2,3% im Januar 2008. Die Produzentenpreise in Deutschland hätten auf Monatsbasis zwar leicht nach oben überrascht, seien im Jahresvergleich allerdings auf den tiefsten Wert der letzten drei Jahre gesunken. Somit sei die Inflationsrate auf Produzentenstufe im größten Mitgliedsland von 6,2% im Vorjahr auf ein aktuelles Niveau von 2,9% abgefallen. (03.07.2007/fc/a/m)
In der Tat sei die Arbeitslosenrate, ein nachlaufender Konjunkturindikator, über das letzte Jahr um einen Prozentpunkt gefallen, auf einen Stand von derzeit 7,1%. Auch wenn die Wirtschaft noch brumme, würden die Umfragen unter Einkaufsmanagern eine leicht tiefere Wachstumsdynamik in der nahen Zukunft anzeigen. Darüber hinaus müsse davon ausgegangen werden, dass die restriktive Geldpolitik der EZB langsam Wirkung zeige und dies nicht nur im spanischen Immobilienmarkt. Die letzte Kreditumfrage der EZB signalisiere abkühlende Nachfrage nach Baukrediten aber auch nach Konsumentendarlehen im Allgemeinen. Im Zuge höherer Langfristzinsen würden sich die Finanzierungsbedingungen weniger günstig zeigen. Bedenke man, dass die einschlägigen Vorlaufindikatoren eine nachlassende Wachstumsdynamik signalisieren würden, würden die Erwartungen an die EZB bezüglich weiterer Zinserhöhungen derzeit übertrieben erscheinen.
Die Inflation werde im Jahresschnitt unter dem Zielwert der EZB zum liegen kommen und sogar auf 1,7% im Juli und August abfallen. Danach sorge der Basiseffekt im vierten Quartal für einen Anstieg über 2% und auf 2,3% im Januar 2008. Die Produzentenpreise in Deutschland hätten auf Monatsbasis zwar leicht nach oben überrascht, seien im Jahresvergleich allerdings auf den tiefsten Wert der letzten drei Jahre gesunken. Somit sei die Inflationsrate auf Produzentenstufe im größten Mitgliedsland von 6,2% im Vorjahr auf ein aktuelles Niveau von 2,9% abgefallen. (03.07.2007/fc/a/m)


