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Eurozone solides Wachstum
04.04.07 15:13
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die relativ guten Wirtschaftsdaten aus der Eurozone wurden im vergangenen Monat von den Wachstumssorgen in den USA überschattet, berichten die Experten von Swiss Life.
Die Wachstumszusammensetzung für das vierte Quartal deute auf eine gute Verfassung der Region gesamthaft hin. Zusätzlich sei der Geschäftsklimaindex der Europäischen Kommission im Februar erneut auf ein hohes Niveau gestiegen. Auch die Einkaufsmanagerindices lägen deutlich über der Expansionslinie von 50 Punkten. Der OECD Vorlaufindikator hingegen deute auf eine Verlangsamung der Industrieproduktion hin. Die Experten würden glauben, dass die Abschwächung sich hauptsächlich in den Bausektoren Spaniens und Frankreichs sowie in den exportabhängigen Sektoren widerspiegeln werde.
Bezüglich des Privatkonsums würden die Experten angesichts der Arbeitsmarkterholung insbesondere im Falle von Deutschland zuversichtlich bleiben. Die Arbeitslosenrate sei für die Region aggregiert auf 7,4% gesunken, während sie in Deutschland immer noch bei 9,3% liege. Auch dort sei die Zahl der Arbeitslosen in den vergangenen sechs Monaten um 536.000 gesunken, was einem Rückgang der Arbeitslosenquote um 1,2 Prozentpunkte entspreche. Somit beunruhige die Experten der starke Abfall der Detailhandelsverkäufe im Januar nicht besonders, da dies auf die Mehrwertsteuererhöhung zurückzuführen sei und man ab dem zweiten Quartal wieder mit einem ansehnlichen Wachstumsbeitrag durch den Privatkonsum rechne.
Die Jahresinflation in der Eurozone habe im Februar auf 1,8% verharrt. Ein tieferer Wert in Frankreich habe verzögerte Effekte der Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland abzufedern vermocht. Der Anstieg der Kernrate auf 1,9% für die Eurozone sei hauptsächlich auf Italien zurückzuführen. Stark gestiegene Preise im Gesundheitswesen hätten dort die Kernrate um 0,5 Prozentpunkte angehoben. (Ausgabe April 2007) (04.04.2007/fc/a/m)
Die Wachstumszusammensetzung für das vierte Quartal deute auf eine gute Verfassung der Region gesamthaft hin. Zusätzlich sei der Geschäftsklimaindex der Europäischen Kommission im Februar erneut auf ein hohes Niveau gestiegen. Auch die Einkaufsmanagerindices lägen deutlich über der Expansionslinie von 50 Punkten. Der OECD Vorlaufindikator hingegen deute auf eine Verlangsamung der Industrieproduktion hin. Die Experten würden glauben, dass die Abschwächung sich hauptsächlich in den Bausektoren Spaniens und Frankreichs sowie in den exportabhängigen Sektoren widerspiegeln werde.
Bezüglich des Privatkonsums würden die Experten angesichts der Arbeitsmarkterholung insbesondere im Falle von Deutschland zuversichtlich bleiben. Die Arbeitslosenrate sei für die Region aggregiert auf 7,4% gesunken, während sie in Deutschland immer noch bei 9,3% liege. Auch dort sei die Zahl der Arbeitslosen in den vergangenen sechs Monaten um 536.000 gesunken, was einem Rückgang der Arbeitslosenquote um 1,2 Prozentpunkte entspreche. Somit beunruhige die Experten der starke Abfall der Detailhandelsverkäufe im Januar nicht besonders, da dies auf die Mehrwertsteuererhöhung zurückzuführen sei und man ab dem zweiten Quartal wieder mit einem ansehnlichen Wachstumsbeitrag durch den Privatkonsum rechne.
Die Jahresinflation in der Eurozone habe im Februar auf 1,8% verharrt. Ein tieferer Wert in Frankreich habe verzögerte Effekte der Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland abzufedern vermocht. Der Anstieg der Kernrate auf 1,9% für die Eurozone sei hauptsächlich auf Italien zurückzuführen. Stark gestiegene Preise im Gesundheitswesen hätten dort die Kernrate um 0,5 Prozentpunkte angehoben. (Ausgabe April 2007) (04.04.2007/fc/a/m)


