Erweiterte Funktionen
Eurozone positive Überraschungen überwiegen
09.04.08 14:30
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Betrachtet man die Eurozone als Ganzes, verschleiert man die Tatsache, dass sich unter den Mitgliedstaaten bezüglich Wachstumsperspektiven ein Graben geöffnet hat, berichten die Experten von Swiss Life.
Speziell die vier großen Volkswirtschaften scheinen in unterschiedliche Lager zweigeteilt, so die Experten von Swiss Life. Deutsche und französische Unternehmer würden sich wenig um den erneuten Stärkeanfall des Euro sorgen und die jeweiligen Stimmungsindikatoren hätten sich leicht verbessert. Italien und Spanien dagegen würden an einem Verlust ihrer Wettbewerbsfähigkeit leiden. Der rasche Anstieg der spanischen Arbeitslosenrate, verbunden mit einer markanten Abkühlung des Sektors für Wohnbau weise auf eine rapid abnehmende Gesamtwachstumsrate hin. Italien, so scheine es, sei bereits im letzten Quartal 2007 auf den Pfad negativen Wachstums eingebogen.
Für die Region insgesamt hätten die Daten aber für mehr positive als negative Überraschungen gesorgt. Auf dem Rücken gesunder Arbeitsmarktbedingungen sowie von Lohnzuwächsen habe sich das Konsumentenvertrauen in den meisten Mitgliedstaaten aufgehellt. Unter Berücksichtigung der verfügbaren Datenreihen mit vorlaufendem Charakter würden die Experten unverändert ein Wachstum nahe beim Potenzial prognostizieren.
Voraussichtlich würden die Falken der Europäischen Zentralbank den drohenden Anstieg der Lohninflation in Deutschland als Beweis für gefürchtete Zweitrundeneffekte interpretieren. Diese würden sich durch einen Überlauf der in die Höhe preschenden Importpreise in einen einheimisch generierten Preisdruck ausdrücken. Während die Experten die zusätzliche Unterstützung in Form einer Antriebskraft für Konsumausgaben begrüßen würden, sei die Spitze der jährlichen Inflation in ihrer Prognose bereits im ersten Quartal 2008 erreicht worden. (Ausgabe April 2008) (09.04.2008/fc/a/m)
Speziell die vier großen Volkswirtschaften scheinen in unterschiedliche Lager zweigeteilt, so die Experten von Swiss Life. Deutsche und französische Unternehmer würden sich wenig um den erneuten Stärkeanfall des Euro sorgen und die jeweiligen Stimmungsindikatoren hätten sich leicht verbessert. Italien und Spanien dagegen würden an einem Verlust ihrer Wettbewerbsfähigkeit leiden. Der rasche Anstieg der spanischen Arbeitslosenrate, verbunden mit einer markanten Abkühlung des Sektors für Wohnbau weise auf eine rapid abnehmende Gesamtwachstumsrate hin. Italien, so scheine es, sei bereits im letzten Quartal 2007 auf den Pfad negativen Wachstums eingebogen.
Für die Region insgesamt hätten die Daten aber für mehr positive als negative Überraschungen gesorgt. Auf dem Rücken gesunder Arbeitsmarktbedingungen sowie von Lohnzuwächsen habe sich das Konsumentenvertrauen in den meisten Mitgliedstaaten aufgehellt. Unter Berücksichtigung der verfügbaren Datenreihen mit vorlaufendem Charakter würden die Experten unverändert ein Wachstum nahe beim Potenzial prognostizieren.
Voraussichtlich würden die Falken der Europäischen Zentralbank den drohenden Anstieg der Lohninflation in Deutschland als Beweis für gefürchtete Zweitrundeneffekte interpretieren. Diese würden sich durch einen Überlauf der in die Höhe preschenden Importpreise in einen einheimisch generierten Preisdruck ausdrücken. Während die Experten die zusätzliche Unterstützung in Form einer Antriebskraft für Konsumausgaben begrüßen würden, sei die Spitze der jährlichen Inflation in ihrer Prognose bereits im ersten Quartal 2008 erreicht worden. (Ausgabe April 2008) (09.04.2008/fc/a/m)


