Erweiterte Funktionen
Eurozone Wirtschaft in robuster Verfassung
09.05.07 15:21
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Im letzten Monat veröffentlichte Daten verdeutlichten erneut die robuste Verfassung der Wirtschaft in der Eurozone, so die Experten von Swiss Life.
Umfragen wie die Einkaufsmanagerindices und der Geschäftsklimaindikator der Europäischen Kommission sowie realwirtschaftliche Daten wie die Auftragseingänge in der Industrie, die tiefer tendierende Arbeitslosenrate sowie die Industrieproduktion hätten die Experten zu einer Anhebung der Wachstumsprognose bewogen. Bezüglich der BIP-Komponenten seien die Experten für die Investitionen sowie den Privatkonsum etwas optimistischer.
In Bezug auf die Länder seien die Experten von Swiss Life von Deutschlands Standhaftigkeit im Zusammenhang mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer (MwSt) beeindruckt und würden glauben, dass der vormals "kranke Mann Europas" in diesem Jahr erneut einen erfreulichen Wachstumsbeitrag für die Region abliefern werde. Spanien hingegen werde in den kommenden Quartalen aufgrund des Baugewerbes eine verlangsamte Aktivität ausweisen. Diese Prognose gründe insbesondere auf dem Zinsanstieg. Umfragen zufolge dürfte Herr Sarkozy die Wahlen in Frankreich für sich entscheiden. Als Konsequenz davon sollte Frankreichs Wirtschaft in der längeren Frist von strukturellen Reformen profitieren.
Die Jahresteuerung liege knapp unter der 2%-Marke der EZB. Wenn man die MwSt-Erhöhung in Deutschland berücksichtige, so werde deutlich, dass die Preissetzungsmacht auf einem verhältnismäßig tiefen Niveau liege. EZB-Präsident Trichet habe erneut betont, dass M3 zu schnell wachse, er habe aber auch darauf hingewiesen, dass das Kreditwachstum an Private etwas nachgelassen habe, aber immer noch auf hohem Niveau verharre. Zusätzlich verfolge die EZB die Lohnverhandlungen insbesondere in Deutschland sehr genau. Die Experten von Swiss Life würden glauben, dass trotz der Lohnforderung der IG Metall von 6% die Gefahr von Exzessen relativ gering sei. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)
Umfragen wie die Einkaufsmanagerindices und der Geschäftsklimaindikator der Europäischen Kommission sowie realwirtschaftliche Daten wie die Auftragseingänge in der Industrie, die tiefer tendierende Arbeitslosenrate sowie die Industrieproduktion hätten die Experten zu einer Anhebung der Wachstumsprognose bewogen. Bezüglich der BIP-Komponenten seien die Experten für die Investitionen sowie den Privatkonsum etwas optimistischer.
In Bezug auf die Länder seien die Experten von Swiss Life von Deutschlands Standhaftigkeit im Zusammenhang mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer (MwSt) beeindruckt und würden glauben, dass der vormals "kranke Mann Europas" in diesem Jahr erneut einen erfreulichen Wachstumsbeitrag für die Region abliefern werde. Spanien hingegen werde in den kommenden Quartalen aufgrund des Baugewerbes eine verlangsamte Aktivität ausweisen. Diese Prognose gründe insbesondere auf dem Zinsanstieg. Umfragen zufolge dürfte Herr Sarkozy die Wahlen in Frankreich für sich entscheiden. Als Konsequenz davon sollte Frankreichs Wirtschaft in der längeren Frist von strukturellen Reformen profitieren.
Die Jahresteuerung liege knapp unter der 2%-Marke der EZB. Wenn man die MwSt-Erhöhung in Deutschland berücksichtige, so werde deutlich, dass die Preissetzungsmacht auf einem verhältnismäßig tiefen Niveau liege. EZB-Präsident Trichet habe erneut betont, dass M3 zu schnell wachse, er habe aber auch darauf hingewiesen, dass das Kreditwachstum an Private etwas nachgelassen habe, aber immer noch auf hohem Niveau verharre. Zusätzlich verfolge die EZB die Lohnverhandlungen insbesondere in Deutschland sehr genau. Die Experten von Swiss Life würden glauben, dass trotz der Lohnforderung der IG Metall von 6% die Gefahr von Exzessen relativ gering sei. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)


