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Eurozone: Performance-Spirale nach oben
25.02.15 14:34
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Niedriger Euro-Kurs, niedrige Ölpreise und noch niedrigere Zinsen - alles ist niedrig, nur die Preise für Vermögenswerte nicht, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Aktienindices in Deutschland bzw. Europa würden derzeit fast jeden Tag ein neues Rekordhoch erreichen und Immobilienpreise würden in Deutschland zwar kein spekulatives Blasenniveau aufweisen, aber dennoch von Monat zu Monat weiter ansteigen. Das unterirdisch tiefe Zinsniveau habe die Anleihepreise in solche Höhen katapultiert, dass hier wirklich schon von Blasenbildungen gesprochen werden könne.
Die Gefahr von kräftigen Korrekturen in diesem Segment sei aber durch das jüngst verabschiedete Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank gebannt. Die Zentralbanken weltweit hätten das kurzfristige wie auch mittel- und langfristige Zinsniveau auf historischen Tiefständen quasi zementiert.
Die Eurozone rücke wieder mehr ins Zentrum der Betrachtungen internationaler Investoren, da nicht mehr die Finanz- und Schuldenkrise oder das Zerplatzen der Euro-Zone Thema sei, sondern die konjunkturstimulierenden Effekte der niedrigen Ölpreise und des niedrigen Euro-Kurses gesehen würden. Kapital, das im letzten Jahr Europa verlassen habe, fließe nun zurück. Und dies vornehmlich dorthin, wo zumindest noch auskömmliche Dividendenrenditen zu erwarten seien - in die Aktienmärkte.
Die Griechenland-Problematik sei ebenso wie eine Entscheidung und Befriedung in der Ukraine-Krise durch den halbwegs funktionierenden Waffenstillstand auf die lange Bank geschoben. Solange dies so sei, keine negativen Entscheidungen getroffen würden und die oben erwähnten marktstützenden Faktoren Bestand hätten, werde die Aktienmarktkorrektur, auf die viele Investoren hoffen würden, die den Einstieg verpasst hätten, weiter auf sich warten lassen. (25.02.2015/fc/a/m)
Aktienindices in Deutschland bzw. Europa würden derzeit fast jeden Tag ein neues Rekordhoch erreichen und Immobilienpreise würden in Deutschland zwar kein spekulatives Blasenniveau aufweisen, aber dennoch von Monat zu Monat weiter ansteigen. Das unterirdisch tiefe Zinsniveau habe die Anleihepreise in solche Höhen katapultiert, dass hier wirklich schon von Blasenbildungen gesprochen werden könne.
Die Eurozone rücke wieder mehr ins Zentrum der Betrachtungen internationaler Investoren, da nicht mehr die Finanz- und Schuldenkrise oder das Zerplatzen der Euro-Zone Thema sei, sondern die konjunkturstimulierenden Effekte der niedrigen Ölpreise und des niedrigen Euro-Kurses gesehen würden. Kapital, das im letzten Jahr Europa verlassen habe, fließe nun zurück. Und dies vornehmlich dorthin, wo zumindest noch auskömmliche Dividendenrenditen zu erwarten seien - in die Aktienmärkte.
Die Griechenland-Problematik sei ebenso wie eine Entscheidung und Befriedung in der Ukraine-Krise durch den halbwegs funktionierenden Waffenstillstand auf die lange Bank geschoben. Solange dies so sei, keine negativen Entscheidungen getroffen würden und die oben erwähnten marktstützenden Faktoren Bestand hätten, werde die Aktienmarktkorrektur, auf die viele Investoren hoffen würden, die den Einstieg verpasst hätten, weiter auf sich warten lassen. (25.02.2015/fc/a/m)


