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Europa ist erste Wahl
25.03.15 16:12
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Die Angst vor der ersten kleinen Leitzinserhöhung in den USA und der starke US-Dollar bremsen den US-amerikanischen Aktienmarkt derzeit aus, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Die Eurozone profitiere hingegen von der schwachen Euro-Währung - und in Verbindung mit dem stark gesunkenen Ölpreis würden sich sehr starke Konjunkturimpulse entwickeln. In der Folge hätten die europäischen Aktienmärkte ein glänzendes erstes Quartal 2015 hingelegt und teils historische Kurshöhen erklommen. Der DAX pendele zurzeit um die 12.000er-Marke. Dies übertreffe selbst die optimistischsten Prognosen, die für das Jahr 2015 aufgestellt worden seien.
Nun sei guter Rat teuer. Aktieninvestoren und vor allem Aktien-Nichtinvestoren würden sich fragen, wohin die Reise gehe. Einerseits seien die DAX-Bewertungen nach der langjährigen Hausse-Bewegung gestiegen, anderseits lägen sie mit einem KGV von circa 15 nur leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Insbesondere im Vergleich mit den hoffnungslos überbewerteten Anleihen erscheinen Aktien immer noch relativ günstig, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Auch ein Vergleich mit den Dividendenrenditen, die im Schnitt zwischen 1,5 und 3 Prozent lägen, spreche eindeutig für die Anlage in Aktien. Bei bonitätsstarken Anleihen müsse man sich derzeit im mittelfristigen Anlagebereich schon freuen, wenn man keine negative Rendite einkaufe. Solange die Zentralbanken die Zinslandschaft so im Griff hätten, stünden Aktien als erste Anleger-Wahl bereit.
Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass Aktienkurse nach wie vor Schwankungen unterworfen sein könnten. An Dividenden und Kursgewinnen könne man sich gerne erfreuen. Kursverluste müsse man aber auch ertragen können. Ein langfristiger Anlagehorizont und erhöhte Risikotragfähigkeit seien Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Aktienanlage. Ergänzend sei trotz der guten Stimmung für europäische Aktien eine internationale Streuung der Aktienanlage sehr sinnvoll. (25.03.2015/fc/a/m)
Die Eurozone profitiere hingegen von der schwachen Euro-Währung - und in Verbindung mit dem stark gesunkenen Ölpreis würden sich sehr starke Konjunkturimpulse entwickeln. In der Folge hätten die europäischen Aktienmärkte ein glänzendes erstes Quartal 2015 hingelegt und teils historische Kurshöhen erklommen. Der DAX pendele zurzeit um die 12.000er-Marke. Dies übertreffe selbst die optimistischsten Prognosen, die für das Jahr 2015 aufgestellt worden seien.
Auch ein Vergleich mit den Dividendenrenditen, die im Schnitt zwischen 1,5 und 3 Prozent lägen, spreche eindeutig für die Anlage in Aktien. Bei bonitätsstarken Anleihen müsse man sich derzeit im mittelfristigen Anlagebereich schon freuen, wenn man keine negative Rendite einkaufe. Solange die Zentralbanken die Zinslandschaft so im Griff hätten, stünden Aktien als erste Anleger-Wahl bereit.
Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass Aktienkurse nach wie vor Schwankungen unterworfen sein könnten. An Dividenden und Kursgewinnen könne man sich gerne erfreuen. Kursverluste müsse man aber auch ertragen können. Ein langfristiger Anlagehorizont und erhöhte Risikotragfähigkeit seien Voraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Aktienanlage. Ergänzend sei trotz der guten Stimmung für europäische Aktien eine internationale Streuung der Aktienanlage sehr sinnvoll. (25.03.2015/fc/a/m)


