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Edelmetallpreise weiter im Anstieg
03.03.11 15:28
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die zunehmende Nervosität der Marktteilnehmer hat sich gestern in weiter steigenden Preisen der Edelmetalle widergespiegelt, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Diese würden als wertstabile Anlage derzeit verstärkt an Attraktivität gewinnen. Gold habe daher bei 1.440 USD je Feinunze zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch erreicht. Silber handle nur noch marginal unter der Marke von 35 USD je Feinunze. Dieser Trend dürfte sich im aktuellen Umfeld zunächst fortsetzen und werde im Falle von Silber durch hohe Zuflüsse in ETFs noch verstärkt. Der weltweit größte Silber-ETF, iShares Silver Trust, habe gestern von einem Anstieg seiner Bestände um knapp 71 Tonnen auf den höchsten Stand seit Anfang Januar berichtet.
Daten der Schweizer Zollbehörde würden zeigen, dass Russland im letzten Jahr so wenig Palladium in die Schweiz geliefert habe wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die Lieferungen seien 2010 um 12% auf 500 Tsd. Unzen zurückgegangen. Der Durchschnitt in den letzten zwei Jahrzehnten liege bei 1,3 Mio. Unzen. Dies könne als Indiz gewertet werden, dass die russischen Staatsreserven weitgehend erschöpft seien. Die gesamten Verkäufe russischer Reserven hätten sich laut Johnson Matthey im vergangenen Jahr auf nur noch 1 Mio. Unzen belaufen. Schätzungen von Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081/ WKN 676683) zufolge dürfte dieses Jahr das letzte Jahr sein, in dem noch nennenswerte Mengen an Palladium aus russischen Reserven verkauft würden. Der Palladiumpreis sollte daher mittelfristig gut unterstützt sein. (03.03.2011/ac/a/m)
Diese würden als wertstabile Anlage derzeit verstärkt an Attraktivität gewinnen. Gold habe daher bei 1.440 USD je Feinunze zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch erreicht. Silber handle nur noch marginal unter der Marke von 35 USD je Feinunze. Dieser Trend dürfte sich im aktuellen Umfeld zunächst fortsetzen und werde im Falle von Silber durch hohe Zuflüsse in ETFs noch verstärkt. Der weltweit größte Silber-ETF, iShares Silver Trust, habe gestern von einem Anstieg seiner Bestände um knapp 71 Tonnen auf den höchsten Stand seit Anfang Januar berichtet.
Daten der Schweizer Zollbehörde würden zeigen, dass Russland im letzten Jahr so wenig Palladium in die Schweiz geliefert habe wie seit 15 Jahren nicht mehr. Die Lieferungen seien 2010 um 12% auf 500 Tsd. Unzen zurückgegangen. Der Durchschnitt in den letzten zwei Jahrzehnten liege bei 1,3 Mio. Unzen. Dies könne als Indiz gewertet werden, dass die russischen Staatsreserven weitgehend erschöpft seien. Die gesamten Verkäufe russischer Reserven hätten sich laut Johnson Matthey im vergangenen Jahr auf nur noch 1 Mio. Unzen belaufen. Schätzungen von Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081/ WKN 676683) zufolge dürfte dieses Jahr das letzte Jahr sein, in dem noch nennenswerte Mengen an Palladium aus russischen Reserven verkauft würden. Der Palladiumpreis sollte daher mittelfristig gut unterstützt sein. (03.03.2011/ac/a/m)
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