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Edelmetallpreise moderat erholt
09.06.11 12:16
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nachdem die Edelmetallpreise gestern im Zuge des stärkeren US-Dollar unter Druck kamen, können sie sich heute Morgen moderat erholen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Gold handle bei rund 1.540 USD je Feinunze und profitiere von seiner Funktion als sicherer Hafen, nachdem ein Bericht der Troika (bestehend aus EZB, EU-Kommission und IWF) die Konsolidierungsmaßnahmen in Griechenland als nicht ausreichend kritisiert habe. Ein weiteres Hilfspaket für das Land scheint immer notwendiger zu werden, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Heute finde die EZB-Sitzung statt, auf der nach Meinung der Analysten die Leitzinsen auf dem aktuellen Niveau beibehalten würden, der Markt jedoch auf eine Zinserhöhung im Juli vorbereitet werde.
Das World Silver Institute habe gestern abermals die wachsende Bedeutung der Nachfrage nach Silber für industrielle Zwecke hervorgehoben. Die Menge an Silber, die z.B. in der Photovoltaikindustrie benötigt werde, könnte sich laut Einschätzung des Instituts bis 2015 von aktuell rund 50 Mio. auf 100 Mio. Unzen verdoppeln. 2010 habe der Anteil der Photovoltaikindustrie an der Fabrikationsnachfrage gut 10% betragen. Zum Vergleich: 2001 seien dort lediglich 2 Mio. Unzen Silber verwendet worden. Aufgrund der breiten Anwendungsmöglichkeiten von Silber in der Industrie sehe man den Preis mittel- bis langfristig gut unterstützt. (09.06.2011/ac/a/m)
Gold handle bei rund 1.540 USD je Feinunze und profitiere von seiner Funktion als sicherer Hafen, nachdem ein Bericht der Troika (bestehend aus EZB, EU-Kommission und IWF) die Konsolidierungsmaßnahmen in Griechenland als nicht ausreichend kritisiert habe. Ein weiteres Hilfspaket für das Land scheint immer notwendiger zu werden, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Heute finde die EZB-Sitzung statt, auf der nach Meinung der Analysten die Leitzinsen auf dem aktuellen Niveau beibehalten würden, der Markt jedoch auf eine Zinserhöhung im Juli vorbereitet werde.
Das World Silver Institute habe gestern abermals die wachsende Bedeutung der Nachfrage nach Silber für industrielle Zwecke hervorgehoben. Die Menge an Silber, die z.B. in der Photovoltaikindustrie benötigt werde, könnte sich laut Einschätzung des Instituts bis 2015 von aktuell rund 50 Mio. auf 100 Mio. Unzen verdoppeln. 2010 habe der Anteil der Photovoltaikindustrie an der Fabrikationsnachfrage gut 10% betragen. Zum Vergleich: 2001 seien dort lediglich 2 Mio. Unzen Silber verwendet worden. Aufgrund der breiten Anwendungsmöglichkeiten von Silber in der Industrie sehe man den Preis mittel- bis langfristig gut unterstützt. (09.06.2011/ac/a/m)
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