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Edelmetalle geraten in den Abwärtssog
15.12.11 16:00
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Edelmetalle konnten sich dem gestrigen Abverkauf an den Rohstoffmärkten nicht entziehen und wurden mit in den Abwärtssog gezogen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Vor allem die Edelmetalle mit industriellem Charakter hätten stark unter Druck gestanden. Silber habe über 6% verloren und handle heute Morgen auf einem 3-Monatstief von gut 28 USD je Feinunze. Während Palladium zwischenzeitlich um fast 7% nachgegeben habe, sei Platin unter die Marke von 1.400 USD je Feinunze gerutscht und damit den tiefsten Stand seit November 2009 markiert. Auch Gold sei erneut stark verkauft worden. Das gelbe Edelmetall sei gestern nicht nur auf ein 3-Monatstief von 1.563 USD je Feinunze gefallen, sondern habe dabei auch die 200-Tageslinie durchgebrochen. Dies sei zum ersten Mal seit Januar 2009 geschehen und dürfte den Abverkauf noch verstärkt haben.
Aus charttechnischer Sicht könnte es zunächst zu weiteren Verkäufen kommen. Die Analysten würden kurzfristig einen Preisrückgang unter die Marke von 1.500 USD je Feinunze nicht ausschließen. Dieser dürfte jedoch maßgeblich durch Investoren im Futures-Markt getrieben sein. Die morgen Abend zur Veröffentlichung anstehende Statistik zur Marktpositionierung der spekulativen Finanzinvestoren der CFTC sollte ansatzweise einen Abbau der Netto-Long-Positionen zeigen. Die mittel- bis langfristig orientierten Anleger würden Gold dagegen nach wie vor treu bleiben: Die Gold-ETFs würden weiterhin keine Abflüsse verzeichnen. Die niedrigen Preisniveaus dürften nach Erachten der Analysten schon bald zu Schnäppchenkäufen genutzt werden. (15.12.2011/ac/a/m)
Vor allem die Edelmetalle mit industriellem Charakter hätten stark unter Druck gestanden. Silber habe über 6% verloren und handle heute Morgen auf einem 3-Monatstief von gut 28 USD je Feinunze. Während Palladium zwischenzeitlich um fast 7% nachgegeben habe, sei Platin unter die Marke von 1.400 USD je Feinunze gerutscht und damit den tiefsten Stand seit November 2009 markiert. Auch Gold sei erneut stark verkauft worden. Das gelbe Edelmetall sei gestern nicht nur auf ein 3-Monatstief von 1.563 USD je Feinunze gefallen, sondern habe dabei auch die 200-Tageslinie durchgebrochen. Dies sei zum ersten Mal seit Januar 2009 geschehen und dürfte den Abverkauf noch verstärkt haben.
Aus charttechnischer Sicht könnte es zunächst zu weiteren Verkäufen kommen. Die Analysten würden kurzfristig einen Preisrückgang unter die Marke von 1.500 USD je Feinunze nicht ausschließen. Dieser dürfte jedoch maßgeblich durch Investoren im Futures-Markt getrieben sein. Die morgen Abend zur Veröffentlichung anstehende Statistik zur Marktpositionierung der spekulativen Finanzinvestoren der CFTC sollte ansatzweise einen Abbau der Netto-Long-Positionen zeigen. Die mittel- bis langfristig orientierten Anleger würden Gold dagegen nach wie vor treu bleiben: Die Gold-ETFs würden weiterhin keine Abflüsse verzeichnen. Die niedrigen Preisniveaus dürften nach Erachten der Analysten schon bald zu Schnäppchenkäufen genutzt werden. (15.12.2011/ac/a/m)
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